GE-CHECKT: Green's Kensington – very stylish

Schon beim ersten Schwung in den Sattel gewinnt man positive Eindrücke. Die Sitzposition ist bequem aufrecht, das Kensington wirkt kompakt, standfest und verlässlich – nicht wie diese langen zweirädrigen Stretchlimousinen, die gediegenes Radfahren versprechen, jedoch oft einfach schlecht manövrierbar sind.

 

Nichts davon beim flinken Kensington, dessen Rahmen mit seinem Doppelrohrdesign unmissverständlich Stabilität signalisiert – auch wenn das etwas ins Gewicht geht. In seiner Formensprache ist das Rad sehr schick, ja elegant. Dies untermalt an unserem Testbike nicht zuletzt die Farbe: Es ist so cremeweiß wie ein Hochzeitskleid. Auch der gleichfarbene Kettenschutz integriert sich schwungvoll ins harmonische Gesamtbild, und sogar die goldene Sattelstützenklemme korrespondiert perfekt: Sie wirkt, als wäre sie ein Trauring. Weitere leichte Goldgelb-Akzente am Rad verraten, dass der Green‘s-Designer durchaus weiß, was er tut – und was das für Effekte hat.

Selle Rio und Federsattelstütze: viel Komfort – am effizientesten aber ist die Suntour-Federgabel.
Selle Rio und Federsattelstütze: viel Komfort – am effizientesten aber ist die Suntour-Federgabel.
20 Jahre: Das Green‘s Kensington gibt sich edel – und das zu Recht.
20 Jahre: Das Green‘s Kensington gibt sich edel – und das zu Recht.

 

Obwohl es den Trekkingbikes zugeordnet ist, punktet das Kensington nicht zuletzt mit sehr wendigem Fahrverhalten: Eng im Kreis herum ist kein Problem, und flottes City-Cruising im Gassengewirr kann es auch. Mit Maguras hydraulischen HS11-Bremsen ist da bei Bedarf für punktgenauen Halt gesorgt. Für die weiterhin vielen Fans der Rücktrittbremse: ja, das Bike hat eine! Außerdem gefallen die verstellbare, aber auch solide Vorbau-Lenker-Einheit; dann die makellose 8-Gang-Nexus-Schaltung; und schließlich der formschöne sowie stabile Gepäckträger für Einkauf und Reise. Und die reflektierenden Reifenflanken.  


Fazit:

Macht richtig Laune! Ein ebenso stilvolles wie rundum solides, gutes Rad zum fairen Preis, für das es viele gute Verkaufsargumente gibt. Das Gesamtgewicht ist aber relativ hoch, nicht zuletzt weil die Ausstattung (Bremsen, Federung) eher zum Over- als zum Understatement neigt.

 

Für sicheres Fahren bei Dunkelheit sorgt die Lampe Blueline 30 von Axa
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