MTB-Soccercup: Spenden und Integration

Das bereits 11. Indoor-Fußball-Event der Mountainbiker geht am 5. Dezember 2015 am Freiburger Olympiastützpunkt über den imaginären Rasen. Schöne Gesten: die Veranstalter werden den Erlös an zwei Vereine spenden und wollen Flüchtlinge in die Teams integrieren.  – Ihr seid super, Jungs!


Bislang haben für den 11. Soccercup der Mountainbiker am 5. Dezember 2015 am Freiburger Olympiastützpunkt zehn Teams gemeldet. Das Orga-Team des veranstaltenden "Ballkunstensemble" um die Nationalfahrer Markus Bauer und Simon Stiebjahn hat nun beschlossen den Erlös der Fußball-Veranstaltung an zwei Vereine zu spenden und wird Flüchtlinge aus dem Dreisamtal in die Teams integrieren.

Markus Bauer und sein Team haben sich für die Spaß-Veranstaltung der Radsportler mächtig ins Zeug gelegt. Mit der Bäckerei Lienhardt, BIOSK Kaffee und der Ganter-Brauerei haben sie Sponsoren gewonnen, die den sportlichen Tag mit ihren Produkten unterstützen. So rechnen die Organisatoren des 11. MTB-Soccercup unterm Strich mit einem Plus.

"Das werden wir auf zwei Spenden aufteilen. Ein Teil geht an den Verein 'Ride to Live' von Benjamin Rudiger und der andere an die Kids-Gruppe von Mountainbike Freiburg e.V., der während des Turniers auch die Getränke- und Kuchen-Theke bewirtet", erklärt Markus Bauer. 'Ride to Live' ist ein von Ex-Mountainbiker Benjamin Rudiger initiierter Krebs-Hilfe-Verein. Rudiger hat selbst eine Krebs-Erkrankung überwunden und hat daraufhin den Verein gegründet.

Mountainbike Freiburg ist ein Verein, der 2011 gegründet wurde und seither auf über 600 Mitglieder angewachsen ist. Der Verein bewirtschaftet die ausgeschriebenen  Freiburger Mountainbike-Strecken am Roßkopf ('Borderline') und seit diesem Jahr auch am Kybfelsen ('Canadian'). Zusätzlich unterhält er in Freiburg zwei wöchentliche Jugendgruppen.

Begegnung ermöglichen
Darüber hinaus wollen die Mountainbiker zehn Flüchtlingen aus dem Dreisamtal die Gelegenheit bieten, beim Turnier mitzuspielen. Nicht in einer eigenen Mannschaft, sondern integriert in verschiedene Teams. Um diese Idee umzusetzen, ist man mit dem Deutschen Roten Kreuz im Gespräch. "Wir wollen Begegnung ermöglichen, und dafür ist ein Mannschaftssport eine ideale Gelegenheit", erklärt Markus Bauer zu dieser Initiative.

Die Idee entstand erst kurzfristig, doch eine Umsetzung scheint in greifbarer Nähe. Flüchtlings-Helfer sind derzeit maximal ausgelastet und wählen daher solch zusätzliche Aktionen mit Bedacht. Bisher haben neun Teams eine Meldung abgegeben. Aktuell ist man noch in Kontakt mit Unterstützern von Flüchtlingen, um einer weiteren Mannschaft die Gelegenheit zu geben, beim 11. MTB-Soccercup mit dabei zu sein.


Weitere Infos findet man auf  www.mtb-soccer-cup.de



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