Fahrrad als Wirtschaftsfaktor: Expertenrunde traf sich in Berlin

Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), der Verbund Service und Fahrrad (VSF e.V.) und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) luden in Berlin am Mittwochabend zum parlamentarischen Abend. Vor voll besetztem Haus ging es um die wirtschaftliche Bedeutung des Fahrrades in Deutschland. Tenor: Das Fahrrad ist auf der Überholspur!


Beim ersten gemeinsamen Parlamentarischen Abend von Industrie, Handel und Tourismus
war die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft in Berlin bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht nur das Thema des Abends, auch das fachkundig besetzte Podium, bestehend aus Experten aus Industrie, Handel und Tourismus sowie den radverkehrspolitischen Sprechern aller Bundestagsfraktionen, lockten zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft in das ehemalige Reichstagspräsidentenpalais am Friedrich-Ebert-Platz.

 

Die Kernaussagen der Veranstaltung waren, dass das Fahrrad als wirtschaftlicher Faktor oft noch unterschätzt wird, aber schon längst auf der Überholspur und voll im Trend sei, denn immer mehr Menschen fahren im Alltag und in der Freizeit Rad. Längst sei das Fahrrad auch ein bedeutendes Wirtschaftsgut, es sichere rund 280.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Die Deutsche Fahrradindustrie sei weltweiter Impulsgeber für Innovationen, der Fachhandel sichere Qualität und Individualität des Verkehrsmittels Fahrrad ab und der Fahrradtourismus sorge für Wertschöpfung vor allem
im ländlichen Raum.

 

Die Verantwortlichen von ZIV, VSF und ADFC waren sehr erfreut über diese Aussagen der hochkarätig besetzten Expertenrunde aus Wirtschaft, Tourismus und Politik. 

 

Fazit: Das Fahrrad begeistert die Menschen und rückt zunehmend in den Fokus der Politik als idealer Mobilitätspartner für den Individualverkehr der Zukunft.

 

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