Asia Bike 2015: Weniger Aussteller und Endverbraucher

© Messe Friedrichshafen
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Die als Highend-Marken-Messe titulierte Asia Bike, die 2015 zum fünften Mal stattfand, endete am 12. Oktober in Nanjing mit nur geringfügig mehr Fachbesuchern als im Jahr zuvor.

Die Zahl der Aussteller hatte sich im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Bei den Endverbrauchern am Publikumstag war ein starker Rückgang zu verzeichnen.

Insgesamt boten auf der Fachmesse für Sport- und Luxusräder im chinesischen Nanjing 433 namhafte Marken (2014: 487) mit einer Internationalität von 72 Prozent ihre Produktneuheiten auf 40.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche an. 8866 Fachbesucher (2014: 8812) waren an den vier Messetagen zugange. Zum Publikumstag kamen deutlich weniger Interessierte in die Messehallen als im Vorjahr: Statt 6984 Bikefans im letzten Jahr wurden dieses Mal nur 4358 Besucher gezählt - über 2600 weniger als 2014.

 

Stefan Reisinger, Eurobike-Bereichsleiter der Messe Friedrichshafen, zeigte sich dennoch mit der Neuauflage zufrieden: "Die Asia Bike 2015 war in einem herausfordernden Marktumfeld ein echtes Ausrufezeichen und hat gezeigt, dass wir mit unserem Messekonzept in China auf dem richtigen Weg sind. Wir setzen kompromisslos auf Qualität auf Anbieter- und Besucherseite, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und individuelle Betreuung unserer Kunden und Partner – das zahlt sich aus."

 

"Die Wachstumsraten des chinesischen Fahrradmarktes verlangsamen sich im Vorjahresvergleich. Dies spiegelt sich auch in den Fachbesucherzahlen der Asia Bike 2015 mit einem etwas geringer ausfallenden Besuchereranstieg als bislang
wider. Das Aussteller-Feedback macht jedoch klar: Die Qualität des Publikums überzeugte gerade an den beiden Fachbesuchertagen, und die Messe punktet ebenso stark beim Service und der Organisation. Die Asia Bike gilt als Indikator der chinesischen Fahrradbranche und wir sind davon überzeugt, dass dieser Markt in Zukunft weiter wachsen wird“, resümiert Project Director Richard Li.

© Messe Friedrichshafen
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Dem zustimmend erklärt auch Jack Oortwijn, Chefredakteur des Fachmagazins Bike Europe: "Mein Eindruck von der Messe ist, dass sie auf einem sehr hohen Standard ist. Ich bin auf anderen Messen in China gewesen, und die Asia Bike sticht im
Vergleich wirklich sehr heraus. Wenn man sich das hohe Niveau der Präsentationen und Messestände anschaut, dann entspricht das europäischen Standards. Die Messe ist ein Highlight und lässt sich durchaus mit der Schwestermesse Eurobike in Friedrichshafen vergleichen. Die Zukunft der Asia Bike hängt davon ab, was in Zukunft auf dem chinesischen Markt geschehen wird. Eine Sache ist allerdings sicher: Der chinesische Markt wird sich weiter entwickeln."

 

Beliebt bei der Aussteller- und Besucherschaft war auch das Rahmenprogramm der Asia Bike mit neuen Elementen wie dem Triathlon Village, individuellen Produktdesigns, Cycling Events oder dem Club Village. Obwohl der Demo Day am Vortag des Messebeginns bei Regen stattfand, war die Begeisterung der Besucher und Biker überraschend hoch. Laut Besucherbefragung zeigten sich 85 Prozent der Gäste zufrieden mit dem Verlauf der Asia Bike 2015 und 98 Prozent äußerten bereits ihre Besucherambitionen für die sechste Auflage der Asia Bike. Diese findet vom 13. bis 15. September 2016 statt, der Demo Day wird am 12. September 2016 veranstaltet.

 

Weitere Informationen unter: www.asiabike-show.com

 

 

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