Pendix Mittelmotor: Der "Antrieb fürs Leben"





Der stilvolle Mittelmotor-Nachrüstsatz Pendix kann mit fast allen Rahmenformen und Schaltungstypen kombiniert werden. Entwicklung und Produktion sind komplett "Made in Germany".



Der Pendix Mittelmotor-Nachrüstsatz funktioniert zum Beispiel problemlos mit einem Dreifach-Kettenblatt. Niedrigere Kettenblattanzahlen sind genauso möglich wie die Kombination mit einer Rücktrittbremse.
Der Antrieb wird einfach in ein Standard-Tretlagergehäuse eingesetzt. So kann er ohne Modifikation des Rahmens an nahezu jedes Rad angebaut werden.



Gegenüber Nabenmotoren wird hier die Kraft des Motors an der steifsten Stelle des Rahmens, nämlich dem Tretlagergehäuse, abgestützt. Dadurch ist die Belastung für andere Baugruppen auf ein Minimum reduziert.



„Besonders gefällig ist der absolut lautlose Betrieb des Motors. Ein mit Pendix elektrifiziertes Fahrrad sendet keine störenden Nebengeräusche aus und verhält sich so wie ein normales Fahrrad“, informiert Thomas Herzog (Kaufmännischer Geschäftsführer Pendix GmbH).



Die Batterie wird an den Getränkehalter-Schraubverbindungen festgemacht. Sie ist mit einer herausziehbaren Stahlöse versehen, durch die man problemlos ein Kabelschloss ziehen kann. Das ermöglicht dem Fahrradnutzer, seinen Akku ohne störende Zusatzutensilien zu sichern. Ein Schlüssel wird nur benötigt, wenn das ganze Rad durch das Kabelschloss abgesichert werden soll. Das Ziel der Entwickler: einen Antrieb mit wenig Handlingaufwand  für den Endkunden.



Aus diesem Grund hat Pendix auch keine Bedien- und Anzeige-Einheit am Lenker, sondern einen großen An- und Aus-Schalter an der Batterie. Dieser kann ebenso wie das Stellrad für die Wahl der Unterstützungsmodi bequem während der Fahrt bedient werden. Die Batteriekapazität wird je nach Ladezustand über einen in vier Farben leuchtenden LED-Ring angezeigt.

"Ab der Eurobike 2015 wird der Antrieb fürs Leben, so die Werbebotschaft, über den Fachhandel zum Nachrüsten für einen Endkundenpreis von 1.490 Euro verkauft. Außerdem wird er bei mehreren Fahrradherstellern in neuen Rädern verfügbar sein. Entwicklung und Produktion sind komplett 'Made in Germany'."




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Kommentare: 1
  • #1

    Sohl, Heinz (Sonntag, 10 April 2016 20:53)

    Wir sind begeistert von dem Pendix. Als wir uns hierfür entschieden haben, war unser Ansinnen,dass wir ein Fahrrad haben wollten, das sich noch wie ein Fahrrad fahren lässt, ohne ständig den Akku zuschalten zu müssen. Wir haben uns für den Nachrüstsatz unserer 4-Jahre alten Räder entschieden, allein auch wegen des Gewichts. Zum Teil sind die Pedelc's wesentlich schwerer als unsere Fahrräder mit dem Nachrüstsatz. Vor der Kaufentscheidung haben wir ein Probe-Rad gefahren. Meine Frau ist eine Strecke von 80 km/800 hm gefahren und ich von 90 km mit knapp 1000 Höhenmeter. Dabei war der Akku jeweils knapp mehr als die Hälfte leer.
    Wir haben ihn nur dort zugeschaltet, wo wir ihn brauchten. Auf der Ebene lässt sich das Rad gut ohne Akku-Zuschaltung fahren. Da uns der Pendix durch die Probefahrt überzeugt hat, haben wir uns für zwei Antriebe entschieden.Wir möchten Pendix an unseren Rädern nicht mehr missen.Der Bericht ist aus Überzeugung geschrieben und ist nicht von jemandem bestellt worden. Dies möchte ich hiermit ausdrücklich bekunden.
    Hier eine Anmerkung zu unserer Person, damit man den Bericht besser einordnen kann. Meine Ehefrau und ich sind knapp 70 Jahre.