Ziel: 1 Million Besucher pro Monat – Bike Exchange kriegt frisches Kapital

 Bike Exchange Geschäftsführer Ryan McMillan © Bike Exchange
Bike Exchange Geschäftsführer Ryan McMillan © Bike Exchange





Der Internet-Marktplatz BikeExchange, bei dem sich alles um Fahrräder, Teile und Zubehör handelt, sichert sich frisches Kapital und wertvolles Know-how für weiteres Wachstum. Das kommt von der australischen Exchange Group, an der unter anderem der erfolgreiche Fond-Manager David Paradice sowie Gerry Ryan, Eigentümer des Orica-GreenEDGE Rad-Rennstalls, beteiligt sind.

Die Exchange Group betreibt bereits mehrere Marktplätze in Australien, Neuseeland und den USA. Zum Portfolio gehören neben dem australischen Marktführer BikeExchange auch renommierte Marken wie Tini Trader, Outdoria, Furniture Exchange oder Reno Exchange.
Das Geld soll vor allem ins Marketing und in den Ausbau der Reichweite fließen. Zudem soll die Finanzierung dem Würzburger Startup dabei helfen, das Geschäft weiter auszubauen. Ziel ist es, auf einer Plattform die gesamte Bandbreite des Fahrradhandels abzubilden, um so das bestmögliche Einkaufserlebnis für Kunden zu schaffen. Neben neuen und gebrauchten Fahrrädern aller Marken bietet BikeExchange auch eine große Auswahl an Teilen und Zubehör sowie Bekleidung und Radreisen auf seiner Website an. Zusätzlich finden Nutzer auf www.bikeexchange.de auch hilfreiche Tipps rund um das Thema Fahrrad sowie Informationen zu Bike-Events, Radvereinen oder neuen Produkten.


"Mit dem frischen Kapital wollen wir unser Team weiter ausbauen und BikeExchange noch bekannter machen. Unsere Zielsetzung ist es, eine Million Besucher pro Monat zu erreichen. Dass dies realistisch ist, zeigt der große Erfolg von BikeExchange in Australien." Mit nur 23 Millionen Einwohnern konnte der australische Marktführer dort
bereits die Millionen-Besucher-Marke knacken. "Was mobile.de für Autos oder HRS für Hotels ist, soll BikeExchange künftig für alles rund um das Thema Fahrrad sein. Dabei unterstützen unsere Investoren uns mit ihrer großen Erfahrung. Sie kennen die Branche und das Potenzial sehr gut", erklärt Ryan McMillan, BikeExchange
Geschäftsführer.


Im Gegensatz zu anderen Fahrradportalen profitieren die BikeExchange-Nutzer von der individuellen Beratung und dem persönlichen Service der angeschlossenen Fahrradhändler. "Wir möchten den deutschen Einzelhandel unterstützen. In Australien ist BikeExchange bereits Marktführer und bringt den Fahrradhändlern jeden Monat Produktanfragen im Wert von über 50 Millionen Dollar. Das möchten wir auch in Deutschland schaffen, indem wir das Ladengeschäft der Händler mit einer optimalen Online-Präsenz verbinden und so ihre Verkaufschancen erhöhen", erklärt McMillan. Ein Jahr nach dem Start von BikeExchange in Deutschland nutzen bereits 240 Händler den Online-Marktplatz, um ihre Produkte im Internet anzubieten. Und jede Woche kommen neue hinzu. Kunden stehen derzeit mehr als 14.000 Artikel online zur Auswahl.


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Kommentare: 1
  • #1

    Matthias Proske (Donnerstag, 03 Dezember 2015 22:01)

    Also bei uns war und ist der Service sehr Schlecht. Da wird einen nicht geholfen Produkte einzustellen und wenn, sind so viele Fehler drin das man es auch gleich selber machen kann. Es kommen viele Sinn-freie Anfragen, ich habe den Verdacht, das auch Anfrage-Fakes dabei sind. Der Deutsche Markt funktioniert nicht so, wie der Amerikanische. Ich hoffe das wird besser, das Konzept ist nicht schlecht aber in-transparent.