Platanen, Paläste und Bohneneintopf mit Speck: Mit dem Rad vom Mittelmeer bis Toulouse

© Rückenwind Reisen
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Der Canal du Midi gilt als schönster Kanal der Welt, und die Radtour entlang der französischen Wasserstraße entwickelte sich in den letzten Jahren beim Radspezialisten Rückenwind zum Bestseller. Verständlich, denn auf der Route vom Mittelmeer bis Carcassonne oder in zehn Tagen bis Toulouse zeigt sich Frankreichs sonniger Süden ausgesprochen reizvoll und vielseitig.


Maritimes Ambiente bestimmt den Tour-Beginn. Der Ausgangspunkt, das Hafen- und Fischerstädtchen Séte, wird nicht umsonst auch "Klein-Venedig des Languedoc" genannt. Wie romantisch, hier abends in einem der vielen Straßen-Restaurants am Königskanal die gute französische Küche zu genießen. Auch der nächste Tag endet wahrscheinlich am oder sogar im Wasser. Denn im Tour-Ort Cap d’Agde laden mehrere traumhafte Strände zum Entspannen und das Mittelmeer zum Baden ein.


Weiter geht’s nach Béziers, Weinanbau-Zentrum und Geburtsort von Paul Riquet, dem Erbauer des Canals du Midi. Auf der ihm gewidmeten Allee ist immer was los: Märkte, Feiern, Feste. Einer Allee gleicht fast die gesamte Radstrecke entlang des Kanals. Denn zur Uferbefestigung wurden einst zwischen Séte und Toulouse 60.000 Bäume gepflanzt. Pappeln, Pinien, Platanen und Zypressen säumen die Wasserstraße und bilden vielerorts ein romantisches Blätterdach. Angenehmer Nebeneffekt: Die Bäume spenden Schatten und schützen die Radler im Sommer vor einem Sonnenbrand. So radelt es sich wirklich komfortabel auf stillen Wegen, Treidelpfaden und kleinen Sträßchen von einem Etappenziel zum anderen.


Unterwegs lädt jedes Dorf, jede Kleinstadt zum Verweilen, Schauen und Staunen ein. Wie gut, dass die meisten Tagesetappen nur zwischen 35 und 45 Kilometer lang sind. So bleibt genügend Zeit, Paläste, mittelalterliche Bauwerke, Kathedralen und Kulturdenkmäler anzuschauen: in Narbonne z. B. den Erzbischofspalast, die Kathedrale Saint-Just aus dem 13. Jahrhundert und die Pont des Marchands, eine Häuserbrücke aus römischer Zeit, oder in Carcassonne die mittelalterliche Festung auf einem Hügel in der Altstadt. Auch in den Weinanbaugebieten Corbieres und Minervois lohnt sich ein „Boxenstop“, um die guten Tropfen der Region zu probieren. Zum Beispiel in Olonzac, wo die Rückenwind-Radler in einem wunderschönen Landhotel übernachten.


Die 7-Tage-Tour endet in Carcassonne. Die 10-Tage-Radler haben noch drei weitere Erlebnistage am Canal du Midi – und eine besondere Spezialität vor sich: Cassoulet. Der herzhafte Bohneneintopf mit Speck gehört zur Gemeinde Castelnaudary wie der Eiffelturm zu Paris. Die abwechslungsreiche Radtour endet in Toulouse, ein sehenswertes Städtchen, das wegen des rötlichen Steins vieler Gebäude auch "Ville Rose", die rosafarbene Stadt, genannt wird.

 

Termin für die individuelle Tour "Canal du Midi – Sinnesfreuden, Prachtbauten und 60.000 Bäume": jeden Samstag vom 18.4. bis 26.09.2015.

Infos: 7 Tage (ca. 207 km) oder 10 Tage (ca. 347 km) mit ÜF, detaillierter Routenbeschreibung, Gepäcktransport von Hotel zu Hotel etc. ab 695,- Euro bzw. ab 970,- Euro.

 

 

Weitere Infos und Buchungen im Reisebüro oder direkt bei

Rückenwind Reisen GmbH, Am Patentbusch 14, D-26125 Oldenburg, Tel. 04 41/4 85 97-0, Fax: 04 41/4 85 97-23, Internet: www.rueckenwind.de, e-mail: info@rueckenwind.de



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