Schwalbe Procore – so funktioniert der neue Wunder-Schlauch

Biken mit weniger als 1,5 bar Luftdruck? Traumhaft viel Traktion, aber viel zu anfällig für Durchschläge, dachten viele. Wir auch. Doch das neue Procore-System von Schwalbe räumt auf mit dem Mythos: Ein Mini-Schlauch und ein dickes Luftpolster zwischen Schlauch und Reifen ermöglichen 1,0 bar Luftdruck. Mountainbiker werden Procore lieben.  

Procore steht für Progressive Core. Der „Kern“ mit vier bis sechs bar Luftdruck soll progressiv federn. Dadurch kann man den äußeren Reifen laut Schwalbe selbst mit nur einem bar Luftdruck fahren, was zu außerordentlicher Reifenperformance führen soll:

 

Gigantischer Grip, so dass die Reifen am Boden förmlich kleben sollen. Der Reifen soll extrem sensibel federn.

 

Das Ende der Durchschlagsgefahr. Auch die Felgen sollen vor Beulen extrem gut geschützt sein.

 

Selbst im harten Einsatz sind laut Schwalbe deutlich leichtere Reifen möglich.

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Laut Hersteller exzellente Notlaufeigenschaften durch innere Hochdruckluftkammer.

 

Zugleich soll das innere Hochdrucksystem den Reifen auf der Felge sichern. „Burping“, der gefürchtete Luftverlust bei geringem Druck in herkömmlichen Tubeless-Systemen, ist laut Schwalbe ausgeschlossen.

 

Das System soll auf alle Laufrädern ab einer Felgen-Maulweite von etwa 23 Millimetern passen. Der innere Schlauch und der Hohlraum werden über ein gemeinsames Ventil aufgepumpt, das man entsprechend verstellen kann. Offizielles Gewicht pro Laufrad: 200 Gramm. Für alle drei Laufraddurchmesser verfügbar.

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