Kampf um die Transalp-Krone: Kaufmann und Käß wollen Titel verteidigen

Vorjahressieger Kaufmann (l.) und Käß © Kraus-pr
Vorjahressieger Kaufmann (l.) und Käß © Kraus-pr

 

Etwas mehr als eine Woche vor dem Start der 17. Craft Bike Transalp powered by Sigma hat das Teilnehmerfeld Gestalt angenommen und verspricht Mountainbiken der Extraklasse.

 

Zahlreiche Hochkaräter garantieren für die 2014-er Auflage des MTB-Klassikers, der vom 20. bis 26. Juli von Oberammergau in sieben schweren Etappen über 587,06 km und 19.147 Höhenmeter bis nach Riva del Garda führen wird, heiße Duelle um den prestigeträchtigen Gesamtsieg. Zumal in den letzten fünf Jahren immer ein anderes Duo die Hatz über den Alpenhauptkamm für sich entscheiden konnte.

Angeführt wird das Feld von den Titelverteidigern von Centurion-Vaude, Jochen Käß und Markus Kaufmann, der naturgemäß zu Protokoll gibt: "Wenn du die Transalp einmal gewonnen hast, willst du sie natürlich wieder gewinnen." Ein Ziel, das aber auch der frischgebackene WM-Zweite im Mountainbike-Marathon, Alban Lakata, hat. 2012 war der mehrfache österreichische Staatsmeister an der Seite von Robert Mennen nicht zu schlagen gewesen. Zwei Jahre später versucht er sein Glück mit dem tschechischen Topeak-Ergon-Teamkollegen Kristian Hynek wieder.

 

"Wir wollen gewinnen! Aber das wird kein Spaziergang", weiß Lakata. "Zum einen muss man die Woche erst einmal ohne größere Probleme überstehen, zum anderen steht starke Konkurrenz mit am Start."

 

Zu der zählt natürlich auch das Team Bulls, das mit Karl Platt und Urs Huber (SUI) sowie Thomas Dietsch (FRA) und Stefan Sahm gleich zwei starke Paarungen ins Rennen schickt, bei denen bis auf Dietsch alle anderen bereits mindestens einmal die Transalp gewonnen haben. Ein Kunststück, das auch schon den beiden Schweizern Konny Looser und Lukas Buchli geglückt ist, allerdings mit anderen Partnern. Dieses Jahr versuchen beide für das Wheeler-BiXS-iXS Proteam gemeinsam ihr Glück.

 

Eine starke Rolle könnten auch die beiden Italiener Daniele Mensi und Franz Hofer vom Race Team Scott Italia spielen. Zwar sind beide Neulinge, was Etappenrennen angeht, doch Erfahrung bringen die zwei Mitglieder der italienischen Nationalmannschaft allemal mit. Weitere Duos, die zumindest Top-10-Potenzial haben, sind Daniel Geismayr (AUT) und Hannes Genze sowie Rupert Palmberger und Frank Demuth von Centurion-Vaude als auch Uwe Hardter und Andreas Kleiber von Texpa-Simplon, Matthias und Christian Baldauf von ToMotion Racing by Black Tusk sowie die Niederländer Bram Rood und Stefan Vreugdenhil von KMC-Mitsubishi-Koga.

 

Schweizerinnen Topfavoritinnen in der Damenwertung

Bei den Damen gilt das Crazy Velo Shop Scott-Duo Cornelia Hug und Andrea Fässler, das 2013 die Transalp auf Platz zwei beendete, als aussichtsreicher Kandidat auf den Sieg, sollte Vorjahressiegerin Sally Bigham (UK) von Topeak Ergon nicht doch noch kurzfristig eine starke Partnerin finden können.

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