Unternehmerfamilie Puello: Keine Einigung in Sachen MIFA

Susanne Puello
Susanne Puello

Die Schweinfurter Unternehmerfamilie Puello war an der Rettung des insolventen Fahrradbauers MIFA und der verbleibenden 130 Arbeitsplätze interessiert. Man wollte unter neuem Namen und mit völlig neuem Konzept noch in dieser Saison durchstarten.

 

Die Pläne einer gemeinsamen Zukunft scheitern jedoch an der neuen Immobilie, für die mit dem bestehenden MIFA-Besitzer keine Einigung erzielt werden konnte.


Die Halle war für die Neuausrichtung des Sangerhausener Fahrradbauers ein entscheidender strategischer und kommunikativer Bestandteil. Auch das Angebot der Stadt und des Landkreises Sangerhausen, in die alte Produktionsstätte zurückzukehren, stellte nach eingehender Prüfung keine Option dar. Zu hoch hätten die Investitionen und Umbaumaßnahmen zu Buche geschlagen, zu schwer wäre es gewesen, einen adäquaten Zeitplan mit dem aktuellen Besitzer der modernen Produktionsstätte auszuarbeiten.


Nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller kaufmännischen Aspekte, zieht sich die Unternehmerfamilie Puello zum jetzigen Zeitpunkt aus dem Vorhaben zurück und möchte sich bei allen unterstützenden Parteien, allen voran Prof. Dr. Lucas F. Flöther, für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken.

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