Haibike integriert das Display im S-Duro

Haibike S-Duro AllMtn 7.0
Haibike S-Duro AllMtn 7.0

Der Knaller ist das Display im Vorbaut. Serienmäßig platziert es Yamaha direkt neben dem Vorbau, also hinter dem Lenker. So muss man den Blick tief senken, das verlängert die Blindfahrt und verringert die Kniefreiheit nach vorne beim Notabstieg über den Lenker. Haibike integriert dieses Display in den Vorbau. Das ist nicht nur sicherer und bequemer, sondern sieht vor allem gut aus.

Neu ist auch die S-Duro Evo Linie mit dem neuen PW-X-Motor von Yamaha (im Bild das S-Duro AllMtn 70). Dieser fasst, wie auch Yamahas Standardmotor, zwei Kettenblätter; ist aber besonders klein und soll mit 3,1 Kilo gegenüber dem Standardmotor 300 Gramm sparen. Haibike verspricht besonders gute Leistung auf langsamen, technischen Trails. Der Lenkwinkel ist flacher (ruhigerer Geradeauslauf), die Kettenstreben kürzer (wendigeres Fahrverhalten), das Reach-Maß länger (vorverlagertes Körpergewicht klettert leichter). Alle AllMountain-Bikes rollen ab sofort auf traktionsstarken Plus-Reifen. Dies empfiehlt Velototal schon lange für fast alle Mountainbikes, die nicht bei Wettkämpfen eingesetzt werden. Das eConnect-System bietet cloud-basierte Extras, die bisher nur teure Trainingscomputer boten, etwa den automatischen Notruf bei Unfällen sowie Diebstahlsicherung und Standortverfolgung. Spannender Randaspekt: Um die Bedeutung der E-MTBs für Haibike zu verstehen, sollte man die Haibike-Tourenfullys über 3000 Euro für 2017 zählen – null. Dafür bauen die Schweinfurter ihr Sortiment an E-MTBs immer stärker aus.

Das Display integriert Haibike im Vorbau.
Das Display integriert Haibike im Vorbau.

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