Rohloff-Träger für Gates-Zahnriemen

Jetzt leichter umrüstbar auf Gates-Zahnriemenscheiben: die Rohloff-Nabe
Jetzt leichter umrüstbar auf Gates-Zahnriemenscheiben: die Rohloff-Nabe

Die Rohloff-Nabe lässt sich ab sofort leichter und direkt beim Händler für Gates-Zahnriemen umbauen: mit dem neuen Steckritzel, das nicht mehr verschraubt und eingeschickt werden muss.

Einen legendären Ruf genießt die Rohloff-Nabe: zuverlässig, wartungsarm, unverwüstlich. Immer mehr Reiseradler kombinieren sie mit einem Zahnriemen, welchem etwa die gleichen Prädikate zugeschrieben werden. Außerdem bleibt das Hosenbein sauber.


Für die hohe Riemenspannung sind Rohloff-Naben freigegeben, was nicht selbstverständlich ist. Bisher bot Rohloff für den Zahnriemen den so genannten Rohloff Gates Carrier als Adapter zum Anschrauben zwischen der Speedhub und der Gates Riemenscheibe. Über 25 Prozent der produzierten Rohloff Getriebenaben stattet Rohloff ab Werk für den Riemen aus. 

 

Jetzt ersetzen der Splined Carrier (das verzahnte Bauteil, siehe Foto) und Steckritzel die bisher verwendeten Schraubritzel. Die Vorteile: Jetzt kann jeder Händler und jeder Hersteller selber Gates-Riemenscheiben nachrüsten. Bisher musste die Nabe oder das Hinterrad eingeschickt werden.
Mit diesen in die Breite gewachsenen Teilen wandert die Kettenlinie der Steckritzel um drei Millimeter nach außen, während die Riemenlinie aufgrund der modifizierten Riemenscheibe gleich bleibt.

 

Auch ältere Naben lassen sich nachrüsten, wenn einmalig der Steckritzelträger mit Sicherungsring montiert wird. Ab Herbst sind für den Splined Carrier passende Steck-Riemenscheiben (CDX System) beim Gates-Vertrieb Universal Transmission verfügbar. Der Gates-Zahnriemen darf mit der Rohloff Speedhub 500/14 nur an Rädern verbaut werden, die auf Hinterbausteifigkeit getestet und mit einem sog. ‚Snubber‘ (Riemenleitrolle) ausgerüstet sind. Nachrüstung nur an Rahmen mit Gates-Freigabe.

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