Fahrradtrailer "Hinterher" geehrt mit Ecodesign 2015

© Hinterher
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Am 23. November 2015 verliehen Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks und die Präsidentin des Bundesumweltamtes, Maria Krautzberger, im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Umweltministerium in Berlin den Ecodesign-Preis in der Kategorie "Produkt" für den Fahrradanhänger "Hinterher".


"Ökologie"  spielt bei dieser Auszeichnung nicht – wie sonst meistens – eine Nebenrolle, sondern die Hauptrolle. Über 300 großenteils namhafte Firmen nahmen 2015 am Wettbewerb teil. Insgesamt acht dieser Firmen gewinnen in vier Kategorien. Von vornherein war daher nicht sicher, dass Hinterher eine Auszeichnung erhalten würde. Aber am 23. November war es im Umweltministerium dann doch so weit: Für Hinterher gab es den Ecodesign 2015.


Die Entscheidung war in einem dreistufigen Auswahlverfahren gefallen. Nicola Stattmann aus der Jury erläuterte die Entscheidung: "Der Fahrradanhänger ist leicht, demontierbar, robust, wetterfest, langlebig, reparierbar und aufs Wesentliche reduziert. Modular und funktional dazu, denn in Sekunden lässt er sich auf kleinstem Raum verstauen, zu Fahrradanhänger, Handwagen oder Sackkarre umbauen. Ganz einfach und selbsterklärend. Die einzelnen Komponenten sind solide konstruiert und jeweils aus dem 'richtigen' Material hergestellt. Ganz selbstverständlich, freundlich und unaufgeregt kommt er daher. Alle Kriterien für ein gutes Produkt sind bestens erfüllt. Wunderbar!"


Der Hinterhermacher Peter Hornung zielt von vornherein darauf ab, mit seinem regional hergestellten Fahrradanhänger, der optisch und funktionell Maßstäbe setzt, den Aktionsradius des Fahrrades zu verbessern und das Auto in der Stadt etwas überflüssiger zu machen. Der verliehene Bundespreis bestätigt den eingeschlagenen Kurs und regt an, das Konzept weiter auszubauen. Die Münchner Macher werden da bestimmt hinterher sein!


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