COVADONGA


Auf der Straße

Eine Saison im Profipeloton

von David Millar
Broschur, ca 320 Seiten
mit Farbfotostrecke und zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen
ISBN 978-3-95726-010-9
Juni/Juli 2016

 

 

»Wir lebten auf der Straße, weil wir es so liebten, Rennen zu fahren.«


Wie ist es wirklich, sein Leben als Radprofi zu bestreiten? Wie fühlt es sich an, mit 60 km/h inmitten des dichtgedrängten Pelotons dahinzurauschen? Wie ist es, nach langer Soloflucht auf der Zielgeraden wieder eingefangen zu werden? Was passiert mit dem Körper, wenn er mit hohem Tempo hart auf dem Pflaster aufschlägt und über den Asphalt rutscht? Welche Taktiken sind gefragt, um die Etappe zu gewinnen, das Gelbe Trikot oder die Tour? Wie hält ein Domestik durch, wenn sein Job erledigt ist? Was treibt einen Zeitfahrer voran, wenn längst jeder Muskel und jede Sehne um Gnade winseln? Was passiert im Bus? Und was in den Hotels? Welche Art von Freundschaft gibt es innerhalb eines Teams? Welche Rivalitäten? Wie ist es, ständig auf der Straße zu leben, fernab von seinen Lieben und einmal mehr abgespeist mit einem Hotelfrühstück, dessen Kalorien penibel abgezählt wurden?

Der Brite David Millar, ein Mann, der 18 Jahre lang sein Geld als Radrennfahrer verdiente, verrät all das in einer ganz persönlichen, tagebuchartigen Chronik seiner allerletzten Saison im Peloton.


»David Millars neues Buch nimmt Sie mit ins Innere der Radsportwelt und offenbart gleichzeitig deren Absurdität. Es ist ein seltener Glücksfall, dass ein Sportler, der so tief drinsteckt, sich einen solch wachen, unparteiischen Blick bewahren konnte ... Die Passagen über die Stürze sind herausragend. Als ich es las, bekam ich es mit der Angst zu tun und spürte die Schmerzen.« – Richard Moore, Sportreporter


Der Autor:
David Millar kann auf eine lange, wechselhafte Karriere als Radrennfahrer zurückblicken. Als erster Brite überhaupt schaffte er es, die Führungstrikots aller drei großen Landesrundfahrten zu erobern: Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta à España. Er gewann das Regenbogentrikot des Zeitfahrweltmeisters, verlor den Titel wieder, wurde als Dopingsünder gesperrt und feierte nach umfassendem Bekenntnis ein vielbeachtetes Comeback mit klarer Botschaft.

Ende 2014 beendete David Millar nach 18 Jahren als Profi seine aktive Laufbahn. Heute zählt er zum Kommentatoren-Team des Fernsehsenders ITV und ist weiterhin einer der gefragtesten Ansprechpartner zum praktischen Antidopingkampf. Seine Autobiografie »Vollblutrennfahrer« war international ein Bestseller und für den William Hill Sports Book of the Year Award nominiert.

16,80 €

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Die vierzehnte Etappe

Radsportgeschichten

von Tim Krabbé
Broschur, 320 Seiten
Aus dem Niederländischen von Ulrike Nagel
ISBN 978-3-95726-009-3
Sept. 2016

 

»Die vierzehnte Etappe« versammelt die besten kurzen Texte, die der niederländische Schriftsteller Tim Krabbé über den Radsport geschrieben hat. Gemeinsam mit »De Renner« (dt. »Das Rennen«), seinem autobiografischen Roman aus dem Jahr 1978, der vielen Kennern als der klassische Sportroman gilt, zeichnet dieses Buch ein umfassendes, hautnahes Bild des Radrennuniversums: Den großen Rundfahrten und Cracks des vergangenen halben Jahrhunderts widmet sich Tim Krabbé ebenso in originellen Kurzgeschichten und Kolumnen voller Hingabe und Sachkenntnis wie seinem eigenen Rennfahrerleben, das aus mehr als tausend Starts bei Amateurrennen besteht.


»Wunderbare Kolumnen über den Radsport, die Krabbés große Kenntnis des Metiers stets mit einem unkonventionellen Blick darauf paaren.« – Henk Spaan, niederländischer Sportreporter

»Zeitlos gut. Krabbé übertrifft seinen eigenen Klassiker. Fünf von fünf Sternen.« – Het Parool

»Tim Krabbé hat es gefühlt. Er hat es miterlebt.« – Gerrie Knetemann, Radweltmeister 1978


Der Autor: Tim Krabbé wurde 1943 in Amsterdam geboren, wo er auch wohnt. Er studierte Psychologie und arbeitet seit Ende der 1960er Jahre als Schriftsteller. Neben mehreren Romanen, die in insgesamt 16 Sprachen übersetzt wurden, veröffentlichte er Kurzgeschichten und Erzählungen, mehrere Schachbücher und immer wieder Artikel in renommierten Zeitungen und Magazinen. Vier seiner Bücher wurden für das Kino verfilmt. Tim Krabbés Leidenschaft gilt zwei auf den ersten Blick völlig gegensätzlichen Sportarten: Schach und Radrennen, welche er beide auf hohem Niveau betrieben hat.

 

14,80 €

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Spinning ist was für Friseure

Das neue Buch der Radsportzitate

von Andreas Beune

Broschur, 128 Seiten

ISBN 978-3-936973-79-2

Juli 2013

 

Ein ideales Geschenk für Radsportfans und Rennradfahrer

"Immer dasselbe. Du denkst, da liegt eine blutende Karotte auf der Straße, dabei ist es nur ein Euskaltel-Fahrer", spottete der australische Straßenmeister Matthew Lloyd. "Wenn ein Fußballer hinfällt, schreit er nach seiner Mami. Wenn ein Radprofi hinfällt, schreit er nach einem neuen Rad", hielt Gerrie Knetemann dagegen, der niederländische Rad-WM-Held von 1978. "Doping im Radsport? Herrjemine, ich verstehe gar nicht, warum es da eine solche Aufregung gibt. Ich setze ja auch eine Brille auf, um das Rennen zu sehen", erbat sich der berühmte Filmregisseur Jean-Luc Godard ein wenig mehr Contenance von den Empörten. "Ein Radrennfahrer auf dem Gipfel des Mont Ventoux ist kein Anblick für seine Mutter", sorgte sich Louison Bobet während der Tour de France der 1950er um seine telegene Optik. Dauerbrenner Jens Voigt brauchte knapp ein halbes Jahrhundert später am Col de la Madeleine nur drei berühmte Worte, um die Beschwerlichkeiten seiner Profession auf den Punkt zu bringen: "Shut up, legs!"

Nach dem großen Erfolg seines ersten, mittlerweile in sechster Auflage vorliegenden Zitatebuchs "Rennfahrerblut ist keine Buttermilch" hat Andreas Beune noch einmal hunderte weitere bemerkenswerte Aussprüche aus der Welt der Pedalritter zusammengetragen. Verbale Ausrutscher und Start-Ziel-Siege sind darunter, gewiefte und lebenskluge Bonmots, von extremer Sauerstoffschuld zeugende Injurien oder auch einfach nur saukomische Twitter-Notizen und Interviewfetzen. So beweist auch Beunes neuer Sprüche- und Zitatenschatz, dass der Radsport zumindest als Schule loser Mundwerke und pointierter Weisheiten weit besser ist als sein Ruf.

 

Der Autor: Andreas Beune, 1972 geboren in Dissen, Studium der Geschichte und Soziologie an der Universität Bielefeld, lebt als freier Journalist in Bielefeld. Mitbegründer des Arminia-Bielefeld-Fanzines "Um halb vier war die Welt noch in Ordnung", Redakteur beim "Bielefelder StadtBlatt". Buchveröffentlichungen u.a. "Ohne Fußball wär’n wir gar nicht hier" (Verlag Die Werkstatt 2012). Im Covadonga Verlag erschienen bislang: "Did Not Finish", "Rennfahrerblut ist keine Buttermilch" und "Kette rechts! Im großen Gang durch das unnütze Radsportwissen".

Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Leseprobe SPINNING IST WAS FÜR FRISEURE

8,80 €

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Die Liebe zum Fahrrad

Preis: 16,80 € inkl. 7% MwSt. 
Erscheinungsdatum: 30. Juli 2012
Autor: Paul Fournel
ISBN: 978-3-936973-65-5


Beschreibung:

In wunderbar knapper, suggestiver Prosa entwirft der französische Schriftsteller Paul Fournel ein Universum, in dessen Zentrum das Fahrrad steht. Mit feinem Gespür fasst er in Worte, was Hobbyradsportler seit jeher so an ihrem liebsten Zeitvertreib fasziniert.

Fournels pointierte Episoden von der Leidenschaft für das Velo umspannen praktisch alle Sinnes- und Erfahrungsebenen des Radfahrers: Die Landschaften, die an ihm vorbeifliegen. Die Passstraßen, die er erobert und mit seinem Schweiß tränkt. Todesverachtende Abfahrten und halsbrecherische Stürze. Die Schmerzen in den Beinen und das Ringen nach Atem. Die schönsten Kindheitserinnerungen und den seligsten Endorphinrausch. Die Kameradschaft des Pelotons und das Kräftemessen. Die Gemeinheit des Windes und die Schönheit eines handgefertigten Rennrads. Die Gerüche, die Geräusche und die Sprache des Radsports. Im Heute und in seiner ruhmreichen Geschichte. In den Bergen, in der Stadt und bei der feierabendlichen Flucht aufs Land. Im Windschatten Gleichgesinnter und als einsamer Solist. Leidend, völlig erschöpft ... und von purer Freude erfüllt.

Wer ein Ohr hat für die Literatur und sein Rennrad liebt, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Denn Paul Fournels gesammelte Erzählungen vom Radfahren besitzen jene seltene, kostbare Magie, die unmittelbar einen Strom liebevoller Erinnerungen auslöst - bei allen, die selbst mit Freude in die Pedale treten.



Der Autor: Paul Fournel wurde 1947 in Saint-Étienne als Sohn eines Buchhändlers geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beschloss er, Schriftsteller zu werden. Er studierte Literaturwissenschaften an der École normale supérieure in Saint-Cloud und hat seither zahlreiche Bücher veröffentlicht: Romane und Gedichtbände, Essays und autobiografische Erzählungen. Bereits mehrfach wurde er für seine Arbeiten mit renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem prix Goncourt de la nouvelle. Seit 1972 gehört er der internationalen Autorenvereinigung OuLiPo (Werkstatt für Potentielle Literatur) an, deren Präsident er seit 2003 ist.

Paul Fournel war als Lektor und Programmleiter für bedeutende französische Verlagshäuser tätig, darunter Hachette, Ramsay und Seghers. Er lehrte Literaturwissenschaften an den Universitäten Paris und Princeton, leitete die Niederlassung der Alliance Française in San Francisco und war Präsident des Schriftstellerverbandes Société des Gens de Lettres. Im Jahr 2007 wurde er Kulturattaché der französischen Botschaft in London - eine Funktion, die er zuvor auch bereits in Kairo bekleidet hatte. Ende 2010 kehrte er nach Paris zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen.

Paul Fournels zweite Leidenschaft neben der Literatur gehört seit Kindertagen dem Rennrad.

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Vollblutrennfahrer

Erscheinungsdatum: Juni 2012

Autor: David Millar

ISBN: 978-3-936973-71-6


Beschreibung:

David Millar schien alles zu haben. Einen gut dotierten Profivertrag als Radrennfahrer. Ein echtes Jetset-Leben: die Wohnung am Atlantik, schnelle Sportwagen, Reisen um die Welt, Partys in den exklusivsten Nachtclubs. Und sportliche Erfolge auf den Straßen Europas. Gleich bei der Auftaktetappe seiner allerersten Tour de France eroberte er das Gelbe Trikot. Mit dem Gewinn der Zeitfahr-WM reihte er sich endgültig ein in die Riege der Großverdiener. Schon hatte er mit dem Umzug in ein repräsentativeres Domizil geliebäugelt: Coco Chanels erstes Atelier in Biarritz.

Stattdessen aber fand er sich bald darauf in einer Gefängniszelle der Stadt wieder - in der Luft der Geruch von Urin und Desinfektionsmitteln, in der Nachbarzelle ein Säufer, der unaufhörlich krakeelte. Letztendlich hatten sie ihn doch noch eingeholt: seine Dopingsünden ... und die französische Polizei.

Es war nur wenige Monate her, da stand er noch auf dem Podium der WM in Kanada. Mit der Goldmedaille um den Hals lauschte er den Klängen von God Save the Queen und fühlte ... nichts, keine überschwänglichen Emotionen, nur Betäubung und Leere. All die verbotenen Mittel, das EPO und das Cortison, mochten seinen Körper wieder verlassen haben, aber die Saat seines Untergangs war bereits ausgebracht. Unwiderruflich.

Dieses Buch erzählt die erstaunliche Geschichte eines jungen Sporttalents, dessen Ideale zusehends in Bitterkeit umschlagen. Es ist die offenherzige Autobiografie eines Vollblutrennfahrers, der nie dem Klischee des typischen Radprofis entsprochen hat und der seinen Sport doch über alles liebt. Die Geschichte eines Mannes, der seinen großen Traum verwirklichen kann - aber nur, weil auch er letztlich bereit ist, sich auf die ungeschriebenen Gesetze des Metiers einzulassen. Und auch das ist dieses Buch: die bemerkenswerte Chronik einer Rückkehr mit erhobenem Haupt.

Was sich streckenweise wie ein Thriller liest, ist gleichzeitig eine leidenschaftliche Mahnung, sich beim Thema Doping nicht länger mit Schwarz-Weiß-Denken zufriedenzugeben. Niemand, der dieses Buch gelesen hat, wird die Tour de France (und den Spitzensport als solchen) jemals wieder mit denselben Augen sehen.


Der Autor: Der Schotte David Millar, geboren auf Malta und aufgewachsen in Hongkong, zählt seit mehr als einem Jahrzehnt zur Weltspitze im Straßenradsport. Als erstem Briten gelang ihm das Kunststück, das Führungstrikot aller drei großen Landesrundfahrten zu erobern. In der Saison 2012 fährt David Millar für das Team Garmin-Barracuda. Er lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn im katalanischen Girona. Co-Autor Jeremy Whittle schreibt für The Times und The Sunday Herald. Er ist Autor mehrerer Radsportbücher und lebt mit seiner Familie in Sussex im Süden Englands.


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Meisterwerke des Fahrradbaus

Erscheinungsdatum: 30. Mai 2012

Autor: Jan Heine; Jean-Pierre Pradères

ISBN: 978-3-936973-69-3


Beschreibung:

Während der goldenen Ära des Fahrradbaus fertigten - insbesondere in Frankreich - kleine Werkstätten ganz erstaunliche Velos, die nicht nur Verkehrsmittel oder Sportgeräte waren, sondern gleichzeitig wahre Kunstwerke. Das außergewöhnliche handwerkliche Geschick ihrer Konstrukteure beschränkte sich dabei nicht allein auf feinst gearbeitete Rahmen, sondern umfasste auch handgefertigte Schaltungen, Bremsen, Vorbauten, Gepäckträger und andere Komponenten. Von großen Meistern wie René Herse wurde jedes Fahrrad sorgsam als eine Einheit von Form, Funktion und klassischer Eleganz konzipiert und gebaut. So entstanden Glanzstücke der Zweiradtechnik, die den Benutzer ebenso wie den Betrachter unmittelbar in ihren Bann schlagen - damals wie heute.

In Wort und Bild porträtiert dieses Buch fünfzig sorgsam ausgewählte Meisterwerke handgefertigter Velos aus den vergangenen hundert Jahren und macht auf diese Weise die technische Entwicklung des Fahrradbaus im historischen Kontext verständlich und greifbar. Das Spektrum reicht von den ersten Rädern mit variablen Gängen über Modelle der Nachkriegsära, in der die wirtschaftlichen Bedingungen besondere Anforderungen an die Kunstfertigkeit und Alltagstauglichkeit stellten, bis hin zur zeitgenössischen Maschine, in der die Tradition großartiger von Hand gebauter Fahrräder weiterlebt.

Ob La Gauloise, Reyhand, Schulz, Barra oder Alex Singer - aufwändig produzierte Studiofotografien, zahlreiche Archivbilder und kenntnisreiche Erläuterungen lassen jedes der gezeigten Räder in seiner ganzen Pracht erstrahlen. Das macht dieses Buch zum idealen Geschenk für jeden Fahrradliebhaber. Und ebenso zur Pflichtlektüre für alle, die sich für Technik und Design interessieren.

Jetzt endlich ist dieser einflussreiche Klassiker aus der Feder von Bicycle Quarterly-Chefredakteur Jan Heine auch in einer deutschsprachigen Ausgabe erhältlich.


Der Autor: Jan Heine ist der Chefredakteur von Bicycle Quarterly, der Zeitschrift über klassische Fahrräder und Fahrradgeschichte. Er hat an zahlreichen Randonneur-Brevets teilgenommen, darunter auch vier Mal bei Paris-Brest-Paris. Jan benutzt Fahrräder als tägliches Verkehrsmittel in Seattle (USA), wo er mit seiner Familie lebt. Er reist häufig nach Frankreich, um die Geschichte der Konstrukteure und der Cyclotouring-Bewegung zu dokumentieren.

Der Fotograf: Jean-Pierre Pradères hat sich als Berufsfotograf auf Zweiräder spezialisiert. Seine Fotos sind in zahlreichen Zeitschriften und Büchern veröffentlicht worden, darunter auch DIE RÄDER DER SIEGER, das in derselben Serie erschienen ist. Jean-Pierre ist ein begeisterter Cyclotourist und stolzer Besitzer mehrerer Fahrräder, die in diesem Buch abgebildet sind. Er lebt mit seiner Familie in Paris.

39,80 €

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Lötzsch

Erscheinungsdatum: September 2012

Autor: Philipp Köster

ISBN: 978-3-936973-72-3


Beschreibung:

Es schien alles gerichtet zu sein für die große Karriere: Wolfgang Lötzsch ist das große Ausnahmetalent im Radsport der DDR. Als Erster hat er bei Leistungstests die Werte des legendären Täve Schur überboten. Er träumt von Siegen bei den Olympischen Spielen und bei der Friedensfahrt. Dann aber wendet sich das Blatt: Weil sein Cousin in den Westen geflohen ist, gilt auch Wolfgang Lötzsch als verdächtig. Zehn Monate muss er schließlich auf dem berüchtigten Kaßberg verbringen, im Gefängnis der Staatssicherheit hoch über Karl-Marx-Stadt.

Man versucht, ihn zu brechen. Auf 1.500 Seiten wächst seine Stasiakte. Fünfzig IMs sind auf ihn angesetzt. Selbst gute Freunde bespitzeln ihn. Wolfgang Lötzsch aber gibt nicht auf. Er stellt einen Ausreiseantrag nach dem anderen. Aus den Fördersystemen verbannt, trainiert er verbissen weiter, siegt trotz alledem in prestigeträchtigen Rennen. Allein gegen alle. »Ihr fahrt nach Mexiko ins Trainingslager und esst Bananen. Der Lötzsch sitzt daheim und futtert Butterbrote. Wie kann es da sein, dass Lötzsch gewinnt?«, herrscht Sportbundchef Manfred Ewald die Nationalfahrer an.

Philipp Köster erzählt mit dieser überfälligen Biografie nicht nur den wohl authentischsten aller Radsportkrimis, sondern auch eine ebenso bewegende wie sportpolitisch höchst brisante Lebensgeschichte. Während Wolfgang Lötzsch heute als Mechaniker beim Team Gerolsteiner arbeitet, sind viele derer, die seine Radsportkarriere zum Scheitern brachten, weiterhin in verantwortlichen Positionen tätig.


»Das Heldenepos heißt schlicht ›Lötzsch‹, ist spannend, schön bebildert und schließt mit dem markigen Satz: ›Wolfgang Lötzsch sitz aufrecht im Sattel.‹« ( Die Zeit, 7. Juli 2005)

»Die spannende Biografie aus der Feder des Sportjournalisten Philipp Köster ist auch ein Politkrimi über die jüngere deutsche Geschichte.« (abfahren)


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: E-Book-Leseprobe - LÖTZSCH

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Alles Rower?

Erscheinungsdatum: April 2012

Autor: Rainer Sprehe

ISBN: 978-3-936973-70-9


Beschreibung:

Die berühmte Friedensfahrt. Die Tour de France des Ostens. Ein Radrennen zwischen Warschau, Berlin und Prag, das einst jedes Jahr im Mai unglaubliche Zuschauermassen zu mobilisieren verstand. Ein alljährlich wiederkehrendes Frühlingsmärchen, auf das sich für viele Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, noch immer einige ihrer schönsten Kindheitserinnerungen kaprizieren.

Sechzig Jahre ist es nun her, dass die Internationale Friedensfahrt zur Drei-Länder-Tour wurde und erstmals über deutschen Boden rollte. Der ideale Anlass, findet ein begeisterter Radfahrer aus dem Westen, um sich einen Traum zu erfüllen ... und dieses sagenumwobene Sportereignis, das er selbst bisher nur aus sentimentalen Erzählungen kannte, auf seine Weise wiederzubeleben.

Mit dem zum Packesel mutierten Rower, wie das Fahrrad in Polen heißt, wagt er sich auf die originale Friedensfahrt-Route von 1952. Sein Ziel: grenzenlosen Spaß mit praktischem Nachhilfeunterricht in Körperertüchtigung und Slawistik zu verweben. Das Ergebnis: eine stürmische Reiseerzählung von einer Polka der Pedale, von Carboloading mit Pilsener und Piroggen, von viel Fahrt und ein bisschen Frieden.

Berichte von Land und Leuten wechseln sich ab mit Lobliedern auf die Leidenschaft für das Velo. Mit bisweilen aberwitzigen Ausflügen in die Historie der Friedensfahrt. Und mit ungefilterten Eindrücken, wie es heute denn so bestellt ist mit der Freundschaft zwischen Polen, Deutschen und Tschechen. Denn wie könnte man sich einer Antwort auf diese Frage trefflicher nähern als aus der Perspektive des Radwanderers? Mit rasselnder Lunge im Herzen Europas ...


Der Autor: Rainer Sprehe, Jahrgang 1971, wuchs als Landhändlersohn in ostwestfälischer Provinz auf. Fabrizierte in jüngeren Jahren diverse Musik- und Fußball-Fanzines. Gründete Ende 2002 den Covadonga Verlag, in dem seither vornehmlich Bücher rund ums übereifrige Radfahren erscheinen.


Der Blog zum Buch: www.alles-rower.de.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich:

E-Book-Leseprobe - ALLES ROWER?



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Der Schweiß der Götter

Erscheinungsdatum: Oktober 2011

Autor: Benjo Maso

ISBN: 978-3-936973-60-0


Beschreibung:

In dieser Frage beweisen Feuilleton und Sportfans in den Niederlanden seit Jahren seltene Eintracht: Mit DER SCHWEISS DER GÖTTER ist dem renommierten Soziologen Benjo Maso das Standardwerk über die Historie des Straßenradsports gelungen. Eine höchst intelligente, ungemein fakten- und facettenreiche Analyse insbesondere der Tour de France, die nun endlich auch in einer deutschen Übersetzung vorliegt - und vom Autor extra für diese Ausgabe aktualisiert und erweitert wurde.

In Masos Lesart wurde der Profiradsport seit seiner Geburtsstunde von den Machtkämpfen dreier Akteure bestimmt: Da waren die Medien, die oft in Personalunion als Rennveranstalter und -berichterstatter auftraten. Dann die Hersteller und Sponsoren. Und natürlich die Fahrer selbst. Doch trotz ihrer widersprüchlichen Interessen zogen sie alle in einem Punkt immer an einem Strang: Dem Publikum musste man bieten, was es verlangte. Geschichten von Giganten der Landstraße und übermenschlichem Leiden. Geschichten, die gern größer sein durften als die Realität.

So entlarvt Benjo Maso mit seinen akribischen Recherchen nebenbei zahlreiche der berühmten Mythen, die sich um Ikonen der Radsporthistorie ranken. In einem fesselnd erzählten Buch, das auch all jene, die glauben, längst alles über die Tour de France zu wissen, ein ums andere Mal in Erstaunen versetzen dürfte.


14,80 €

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Die Strafgefangenen der Landstraße

Erscheinungsdatum: 1. Juni 2011

Autor: Albert Londres

ISBN: 879-3-936973-64-8


Beschreibung:

Als sich Albert Londres im Sommer 1924 an die Fersen der längst sagenumwobenen Tour de France heftet, gelingt ihm - dem Star-Reporter mit dem untrüglichen Gespür für große Geschichten - eine Momentaufnahme, die seither ihren festen Platz in den Annalen des Sports hat. Das Dopinggeständnis zweier großer Favoriten und Publikumslieblinge.

Die Brüder Pélissier haben das Rennen, aus Protest gegen ein unbarmherziges Reglement, kurzerhand verlassen; nun klagen sie in einer Bar am Streckenrand dem berühmten Journalisten ihr Leid: Wollen Sie mal sehen, womit wir fahren? Hier… Aus seinem Beutel holt er eine Ampulle hervor: Das ist Kokain für die Augen, und dies hier ist Chloroform für das Zahnfleisch. […] Dürfen es auch ein paar Pillen sein? Wollen Sie welche sehen? Hier bitte. […] Francis bringt es auf den Punkt: Wir fahren mit Dynamit.

Und dennoch: In ihrer Gesamtheit waren die Reportagen des Albert Londres von der Frankreich-Rundfahrt dem hiesigen Publikum bis dato quasi unbekannt. Nun aber, nach fast 90 Jahren, legt der Covadonga Verlag die komplette Artikelserie, die dereinst in Le Petit Parisien erschien, erstmals in einer deutschen Übersetzung vor. Ein unverzichtbares Zeitdokument. Eine zauberhafte Wiederentdeckung - für Sport- und Literaturliebhaber gleichermaßen.


Albert Londres (1884-1932) war Kriegskorrespondent, Schriftsteller und Poet. Der Franzose gilt als einer der Gründerväter des investigativen Journalismus. In seinen Reportagen aus aller Welt entlarvte und geißelte er u.a. die Auswüchse von Kolonialismus, Zwangsarbeit und Antisemitismus. Londres starb während der Rückkehr von einer Recherchereise nach Shanghai bei einem Schiffsbrand im Roten Meer. Nach ihm benannt ist bis heute einer der renommiertesten französischen Journalisten-Preise.

12,80 €

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Gironimo!

Erscheinungsdatum: Oktober 2014

Autor: Tim Moore

ISBN: 978-3-936973-97-6


Beschreibung: Zwölf Jahre nachdem sich Tim Moore über die Originalstrecke der modernen Tour de France gequält hat, fasst er den Entschluss, sich einer noch imposanteren Herausforderung aus einer Ära echter, tadelloser Radsporthelden zu stellen - und stößt auf den Giro d’Italia 1914, das vielleicht grausamste Radrennen der Geschichte. 400 Kilometer lange Nonstop-Etappen durch verheerende nächtliche Unwetter; unaufhörliche Sabotageakte; Rotwein und rohe Eier als Marschverpflegung: Von den 81 Rennfahrern, die dereinst in Mailand losrollten, schafften es nur acht wieder zurück.

Im Streben nach maximaler Authentizität gelobt der Abenteurer aus England, genau die Strecke zu fahren, die sie fuhren, genau das Material zu verwenden, das sie verwendeten, und genau das zu tragen, was sie trugen. Also legt er sich das zerstörte Gerippe eines Rennrads Baujahr 1914 zu, ohne Gangschaltung, aber mit Felgen aus Holz, dazu ein paar Straßenkarten und ein besorgniserregendes Outfit, das von einer Schweißerbrille mit blauen Gläsern gekrönt wird.

GIRONIMO! ist die urkomische Saga vom Kampf mit den gnadenlosen Topografien und Autofahrern des Italiens zwischen Alpen und Apulien. Die Geschichte zweier vom Alter Gebeutelter, Genussmensch und Rennmaschine, die sich gemeinsam tausend verlassene Hügel hinaufquälen. Nur um auf der anderen Seite im freien Flug wieder hinab ins Tal zu jagen - im Vertrauen auf Bremsen, die aus Weinkorken gemacht sind ...


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: E-Book-Leseprobe – GIRONIMO


Tim Moore, geboren 1964 in Chipping Norton, kann auf eine wahrlich bemerkens- und überaus lesenswerte Katastrophenbilanz aberwitziger Abenteuertrips verweisen. Bereits mehrere seiner kurzweiligen Reisereportagen wurden auch ins Deutsche übersetzt, darunter Alpenpässe und Anchovis und Zwei Esel auf dem Jakobsweg. Gironimo!, seine jüngste Auslandsexpedition, war auch seine bislang strapaziöseste. Zumindest für gewisse Körperteile. Und so schätzt er sich überaus glücklich, sich bereits vor seiner Italien-Rundfahrt mehrfach fortgepflanzt zu haben, so dass er vielleicht irgendwann auch mal seinen Enkeln davon erzählen kann. Tim Moore lebt mit seiner Familie in London.

14,80 €

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Frau & Rennrad

Erscheinungsdatum: 20. Juni 2014

Autor: Nynke de Jong & Marijn de Vries

ISBN: 978-3-936973-93-8


Beschreibung: Frauen fahren ganz anders Rad als Männer, sind Nynke de Jong und Marijn de Vries überzeugt: Wir verstehen nicht jedes Ortsschild als Aufforderung, uns in einem Sprintduell zu messen. Und wir halten schon mal gar nichts davon, nächtelang im Internet nach den ultimativen Laufradsätzen zu fahnden. Ihr Credo: Radfahren muss vor allem Spaß machen. Und das tut es auch (nicht zu knapp). Du bist an der frischen Luft, hast den Wind in den Haaren und die Sonne auf den Wangen. Unterwegs kannst du mit Freundinnen den neuesten Klatsch und Tratsch besprechen. Du siehst was von deiner Umgebung, und du wirst ganz schnell besser. Und vor allem: Verabschiede dich schon mal von deiner Cellulitis und begrüße deine wahnsinnig muskulösen braunen Beine und deinen knackigen Hintern.

Also haben die beiden - die eine begeisterte Tourenfahrerin, die andere Radprofi im Team Giant-Shimano - gemeinsam einen höchst unterhaltsamen Ratgeber geschrieben, um anderen Frauen den Einstieg ins Rennradfahren zu erleichtern. In kompakter Form und witzigen Kolumnen beantwortet dieses Buch alle wirklich wichtigen Fragen: Welches Rad ist das richtige für mich? Was brauche ich noch an Zubehör? Was ziehe ich am besten an, ohne wie eine Presswurst auszusehen? Wie feie ich mich angesichts dieses brutal harten Sattels vor schmerzhaften Beschwerden an delikater Stelle? Wie besiege ich die Angst vor Klickpedalen, schmalen Reifen und rasenden Abfahrten? Wie fahre ich sicher in der Gruppe? Wie behebe auf die Schnelle eine Reifenpanne? Wie komme ich meinem Traum näher, echte Berge und richtig lange Touren zu bezwingen? Und schlussendlich auch: Wie schaffe ich es, am Tag X, wenn’s drauf ankommt, einen Kerl abzuhängen?


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Leseprobe FRAU & RENNRAD


Die Autorinnen: Marijn de Vries, 1978, fährt seit 2010 als Profi im Peloton der Frauen, in der Saison 2014 für das Team Giant-Shimano. Parallel geht sie weiterhin ihrem Beruf als Journalistin nach, u.a. als Redakteurin von Sportsendungen im niederländischen Fernsehen oder als Kolumnistin für die Magazine Wieler Revue und Trouw.

Nynke de Jong, 1985, schreibt als freie Autorin für Radio, TV und eine Reihe renommierter Zeitungen und Magazine, darunter NRC Handelsblad, Leeuwarder Courant, De Muur, Soigneur, Viva und Santé. Sie hat bereits mehrere Bücher verfasst, darunter auch den humoristischen Ratgeber Vrouw kijkt Sport.

Aus dem Niederländischen von Ulrike Nagel.

Mit einem Vorwort von Marcel Kittel.

12,80 €

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Das Buch der Radsporttrikots

Erscheinungsdatum: 20. Juni 2014

Autor: Rainer Sprehe / Andreas Beune

ISBN: 978-3-936973-78-5


Ein Bildband voller prächtiger Erinnerungsstücke, der nicht allein Sammler hellauf begeistern wird


Es ist ja nicht nur das Maillot Jaune, das legendäre, so symbolträchtige Gelbe Trikot der Tour de France, dieses wohl berühmteste und mächtigste Stück Stoff in der Welt des Sports. Oder seine kleinen Brüder: Grün für den besten Sprinter, die roten Punkte für den Bergkönig, die Maglia Rosa des Giro d’Italia ...


Der Straßenradsport hat in seiner langen, wechselhaften Geschichte eine Menge außergewöhnlicher Trikots hervorgebracht, deren Anblick das Herz von Fans und Sammlern höherschlagen lässt: Das unverwechselbare Orangebraun von Molteni. Der kunterbunte, verspätete LSD-Trip vom Team Mapei. Ewiges Bianchi-Celeste. Das Trikot des Weltmeisters mit dem Brustring in den Farben des Regenbogens. Oder der herrliche weiße Peugeot-Sweater mit dem Schachbrettmuster: genial einfach, einfach genial.


Dieses Buch versammelt weit mehr als hundert originale Renntrikots, die von großen Meistern des Metiers getragen wurden und unmittelbar Erinnerungen an außergewöhnliche Fahrer und Teams, Rennen und Momente wachrufen. Es erzählt die Geschichten hinter den gezeigten Trikots und zeichnet die Evolution dieser ganz besonderen Form von Arbeitskleidung nach, die stets gleichzeitig Funktionswäsche und Proviantbeutel, mobile Litfaßsäule und Erkennungszeichen von Freund und Feind zu sein hatte.

24,80 €

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Ein Mann und sein Rad

Erscheinungsdatum: 30. Mai 2014

Autor: Wilfried de Jong

ISBN: 978-3-936973-91-4


Beschreibung: In diesem Buch vereint Wilfried de Jong seine beiden Leidenschaften: Schreiben und Radfahren. In zwanzig packenden Erzählungen lenkt er sein (Renn-)Rad durch Weltstädte und über einsame Landstraßen in der italienischen Provinz, durch die heimischen Dünen und hinauf auf den legendären Mont Ventoux im Nebel. Und trotz seiner stetigen Unrast kommt es auf jeder seiner Touren bald zu erstaunlichen Begegnungen. In Frankreich verpasst ihm eine Rennfahrerwitwe eine gekonnte Massage, in Manhattan fährt er in Gesellschaft eines verwirrten jungen Mannes mit dem bezeichnenden Namen Trouble und auf dem Radweg im Rhein-Maas-Delta rast er in viel zu hohem Tempo auf ein unschlüssiges Blesshuhn zu ...


Als Schriftsteller verleiht der bekannte TV-Moderator, Filme- und Theatermacher der Radsportleidenschaft eine unverwechselbare literarische Stimme. Ausgezeichnet als Sportbuch des Jahres in den Niederlanden.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Leseprobe EIN MANN UND SEIN RAD


Der Autor: Wilfried de Jong, Jahrgang 1957, ist wohl das, was man ein Multitalent nennt: Schriftsteller, Filme- und Theatermacher, Fernsehmoderator, Produzent, Schauspieler und professioneller Sportliebhaber. Acht Jahre lang war der gebürtige Rotterdamer im niederländischen Fernsehen Gastgeber der Live-Show Holland Sport, seit 2008 präsentiert er die Interviewsendung 24 uur met ... Er hat eine wöchentliche Kolumne im NRC Handelsblad und seit 2005 bereits mehr als ein halbes Dutzend Bücher mit Erzählungen veröffentlicht.


Aus dem Niederländischen von Ilja Braun.

14,80 €

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Beim Giro d´Italia

Erscheinungsdatum: Mai 2014

Autor: Dino Buzzati

ISBN: 978-3-936973-95-2


Beschreibung: Als ich heute auf dem schrecklichen Anstieg des Col d’Izoard Bartali sah, wie er ganz allein zornig vor sich hin trat, schlammbedeckt, die Mundwinkel nach unten gezogen in seelischem und körperlichem Schmerz - und Coppi war schon seit einer Weile durch, er kletterte bereits die letzten Steilstücke des Passes hoch -, da stieg in mir ein in dreißig Jahren nie vergessenes Gefühl auf. Vor dreißig Jahren, das war, als ich erfuhr, dass Hektor von Achill getötet worden war.


So erzählt der berühmte italienische Schriftsteller Dino Buzzati, der im Mai und Juni 1949 den 32. Giro d’Italia im Auftrag des Corriere della Sera begleitete, von der epischen Rivalität zwischen den beiden großen Radsportlern Gino Bartali und Fausto Coppi. Die Szene verdeutlicht, wie die 25 miteinander verbundenen Texte dieses Bandes fast eher als Erzählung gelesen werden können denn als Bericht. Der Erzähler Buzzati steckt den Journalisten in die Tasche, seine Wahrnehmung verschränkt sich immer enger mit der Phantasie, seine Beschreibungen gerinnen zur zaubermächtigen existenziellen Metapher.

Dino Buzzati beim Giro d’Italia, das ist: Großer Sport. Zauberhafte Literatur. Ein bedeutendes Dokument der Zeitgeschichte, das nun - endlich - auch in einer deutschen Übersetzung vorliegt.


Mit einem Vorwort von Michael Reinsch und einem Nachwort von Claudio Marabini. Aus dem Italienischen von Michaela Heissenberger.


Der Autor: Dino Buzzati, geboren 1906 in San Pellegrino bei Belluno, gehörte zu den originellsten Autoren des 20. Jahrhunderts in Italien. Ab 1928 arbeitete er als Berichterstatter, Redakteur und Sonderkorrespondent für den Corriere della Sera in Mailand, wo er 1972 starb.

Seinem Debüt Die Männer vom Gravetal (1933) folgten zahlreiche und sehr erfolgreiche Romane und Erzählungen, darunter Das Geheimnis des Alten Waldes, Die Tatarenwüste und Panik in der Scala. Für den Erzählband Sessanta racconti (1958) erhielt er den Premio Strega.

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Das Land der zweiten Chance

Erscheinungsdatum: 15. November 2013

Autor: Tim Lewis

ISBN: 978-3-936973-87-7


Beschreibung:

Eine wahre, mitreißende, höchst inspirierende Geschichte über Afrika und den Sport, über Menschlichkeit und menschliche Abgründe


Ruanda 1994. Ein Völkermord von unvorstellbarer Brutalität bricht sich Bahn. Binnen weniger Monate werden fast eine Million Menschen umgebracht. Abgeschlachtet. Die Welt ist schockiert, eine Nation zerstört. Knapp zwei Jahrzehnte später versucht das zentralafrikanische Land vorsichtig so etwas wie eine Rückkehr zur Normalität. Das ist der Hintergrund, vor dem ein ruandisches Radsport-Team sich aufmacht, um in der Welt des Sports um Anerkennung zu kämpfen.


Lernen Sie Adrien Niyonshuti kennen, ein Kind jener tragischen Zeit, das seinen Traum von Olympischen Spielen leben darf. Treffen Sie Jock Boyer, den ersten US-Amerikaner, der je bei der Tour de France an den Start ging: einen Mann mit dunkler Vergangenheit, der hofft, als Coach des Teams einen Neuanfang im Leben finden zu können. Machen Sie die Bekanntschaft des Mountainbike-Erfinders Tom Ritchey, der sich in Afrika von einer persönlichen Krise erholen möchte. Und begegnen Sie Paul Kagame, dem Präsidenten von Ruanda. Ist er die starke Kraft, die eine Erneuerung seines Landes voranbringen kann, oder einfach nur ein Mann mit zu viel Macht?


Tim Lewis erzählt mit "Das Land der zweiten Chance" eine wahre, höchst inspirierende Geschichte über Existenzkampf, Hoffnung und Erlösung.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Leseprobe DAS LAND DER ZWEITEN CHANCE


Der Autor: Tim Lewis gehört zu den gefragtesten britischen Zeitungs- und Magazinreportern. Er schreibt u.a. für den Observer und für Esquire. Als Redakteur war er zuvor auch für das Observer Magazine, Observer Sport Monthly und den Independent’s Sunday Review tätig. Tim Lewis lebt in London.

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Monolog einer Frau, die in die Gewohnheit verfiel, mit sich selbst zu reden

Erscheinungsdatum: April 2013

Autor: Dimitri Verhulst

ISBN: 978-3-936973-76-1


Beschreibung:

Es ist nicht leicht, sich als Senegalesin durchschlagen zu müssen. Oder als Hure. Auf Seynabou trifft beides zu: Ihr Job ist es, aufgeblasene europäische Touristen zu beglücken und sich Hochzeitsanträge ins Gesicht lallen zu lassen. Ihr Leben ist dazu bestimmt, eines Tages furchtbar ruhmlos zu enden. Bis plötzlich, während einer dieser bezahlten Liebesnächte, einer ihrer Kunden unter mehr als verdächtigen Umständen zu Tode kommt - noch dazu ein Freier, der, wie sich herausstellt, ein weltbekannter Radrennfahrer war.


In Monolog einer Frau, die in die Gewohnheit verfiel, mit sich selbst zu reden ruft Seynabou jene besondere Nacht wach, in der es anfangs schien, als würde sich das Schicksal endlich zu ihren Gunsten neigen. Und schlussendlich kehrt sie auch noch einmal zurück in jenes schäbige Zimmer, in dem der Tod zu ihr ins Bett stieg ...


Dimitri Verhulsts Novelle beruht auf der wahren Tragödie des extravaganten Radrennstars Frank Vandenbroucke (1974-2009). Nominiert für die Shortlist des bedeutendsten flämischen Literaturpreises De Gouden Boekenuil 2012 und Kandidat für die Hotlist 2013.


Der Autor: Dimitri Verhulst, geboren 1972 im flämischen Aalst und heute in der Wallonie zu Hause, ist Autor des modernen Klassikers Die Beschissenheit der Dinge, der in den Niederlanden auf Platz 1 der Bestsellerliste stand, für den AKO-Literaturpreis nominiert war und auch als Kinoverfilmung international Aufsehen erregte. Im Jahr 2009 erhielt er für sein Buch Gottverdammte Tage auf einem gottverdammten Planeten den Libris-Literaturpreis.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: E-Book-Leseprobe - MONOLOG EINER FRAU, DIE ...


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Unmöglich ist kein französisches Wort

Erscheinungsdatum: Juni 2013

Autor: Jan Cleijne

ISBN: 978-3-936973-77-8


Beschreibung:

Wagemutige Kerle, die das Wort UNMÖGLICH aus ihrem Vokabular gestrichen haben. Ein Gründervater mit Hang zum Sadismus. Unglaubliche Leidensfähigkeit und unglaubliche Missgeschicke. Ein permanentes Wandeln auf dem Grat des Menschenmöglichen, das wahre Größe und schockierende Abgründe zutage fördert. Diese Zutaten haben die Tour de France zum Mythos gemacht, der seit Generationen nicht nur Sportfans in seinen Bann zieht.

Mit einer Graphic Novel liefert Jan Cleijne anlässlich der 100. Ausgabe des Rennens eine ganze besondere Hommage an viele der berühmten und weniger berühmten Rennfahrer, die der Frankreich-Rundfahrt seit 1903 ihren Stempel aufgedrückt haben. Es sind packende Geschichten von absoluten Sternstunden und Tiefpunkten des Radsports, die der niederländische Zeichner mit Auge fürs Detail und feinem Gespür für sportliche und menschliche Dramen in Szene setzt.


Autor: Jan Cleijne, Jahrgang 1977, ist Cartoonist, Illustrator und selbst aktiver Rennradfahrer. Seine Kurzgeschichten und Comics erscheinen regelmäßig in angesehenen niederländischen Magazinen. Zudem war er bereits an mehreren Trickfilmproduktionen beteiligt. Dies ist seine erste Graphic Novel.


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Meine Zeit

Erscheinungsdatum: 04. März 2013

Autor: Bradley Wiggins (mit William Fotheringham)

ISBN: 978-3-936973-74-7


Beschreibung:

Am 22. Juli 2012 sicherte sich Bradley Wiggins als erster Brite in der Geschichte des Radsports den Sieg bei der Tour de France. Nur zehn Tage später gewann er bei den Spielen von London die Goldmedaille im Zeitfahren. Ein neuer Nationalheld war geboren. König Wiggo I.


Geradeheraus, unerschrocken und schlagfertig. So haben Sportfans in aller Welt den neuen Tour-Star kennengelernt. Kein aalglatter Diplomat im Sportdress, sondern eine echte Type mit Ecken, Kanten und eigener Meinung.


In diesem Buch zeichnet Bradley Wiggins jene bemerkenswerte Reise nach, die ihn zum Sieg im härtesten Rennen der Welt geführt hat. Offenherzig erzählt er von seinem Leben auf und abseits des Rades. Von seinen Dämonen und Ängsten. Von Mannschaftskollegen und Rivalen. Von brutalen Trainingsprogrammen und totaler Opferbereitschaft. Von der Entschlossenheit, alles zu hinterfragen, und vom Mut, mit Traditionen zu brechen. Denn über allem steht eine große Frage: Was braucht es, um der Beste der Welt zu sein in dem, was man tut?


Der Autor: Bradley Wiggins, geboren 1980 im belgischen Gent, wuchs in Kilburn, im Nordwesten von London auf. Im Juli 2012 gewann er als erster Brite in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Rennens die Tour de France. Wiggins ist siebenfacher Weltmeister auf der Bahn und hat bei vier Olympiateilnahmen insgesamt sieben Medaillen gewonnen, darunter allein vier Mal Gold. Als Kolumnist schreibt er regelmäßig für die Sportseiten von The Guardian.


William Fotheringham zählt zu den angesehensten britischen Sportjournalisten. Er schreibt u.a. für The Guardian und das Rouleur Magazine und hat bereits mehr als ein halbes Dutzend Radsportbücher veröffentlicht, darunter viel beachtete Biografien von Eddy Merckx, Fausto Coppi und Tom Simpson. Letztere erschien 2007 bei Covadonga auch in einer deutschen Übersetzung.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Leseprobe MEINE ZEIT


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Sind wir nicht alle ein bisschen tri?

Erscheinungsdatum: 31. August 2012

Autor: Lars Terörde

ISBN: 978-3-936973-68-6


Beschreibung:

Als Triathlet weiß Lars Terörde aus leidvoller Erfahrung: Ein gelungener Auftakt ist längst nicht die halbe Miete. Und so lässt er seinem begeistert aufgenommenen Debüt, der herrlich komischen Geschichtensammlung »Barfuß auf dem Dixi-Klo«, nun den nicht minder amüsanten Zweitling folgen. Mit vielen weiteren heiteren Episoden aus der Welt übermotivierter Hobbysportler.


»Sind wir nicht alle ein bisschen tri?«, fragt er diesmal, der langdistanzgestählte Düsseldorfer Doppelzentner, und sie alle sind wieder dabei (und nicht um Antworten verlegen): Der ewige Herausforderer in Form des zwar trainingsfaulen, aber zunehmend gefährlichen Schwagers. Die von den Trainingsplänen und Wettkampflaunen des Mitbewohners reichlich strapazierte Gattin. Und natürlich der rheinische Riese, der nicht müde wird, sich aus freien Stücken wundersame Herkulesaufgaben aufzuhalsen. Eine Weltjahresbestzeit mit Start und Ziel am vereisten Hallenbadparkplatz. Der Selbstversuch, ob es nicht auch ganz ohne trainingsfreie Tage geht. Und als Höhepunkt der Saison: eine Alpenüberquerung mit Rennrad, Schwager und Schwesterherz.


Ob Triathlet oder Läufer, Radfahrer oder Schwimmer: Jeder, der sich mit vielleicht limitiertem Talent, aber ungebremstem Feuereifer im Feld der Jedermänner tummelt, wird sich in den neuen Abenteuergeschichten vom weißen Kenianer wiederfinden. Da bleibt kein Auge, keine Funktionsfaser trocken ...


Lars Terörde, Jahrgang 1969, in jungen Jahren Fußballtorwart mit Profiambitionen, seit geraumer Zeit nun leidenschaftlicher Hobbytriathlet und -läufer mit vergleichsweise bescheidenen Zielen. Seine Brötchen und Energy-Gels verdient er als Physiotherapeut sowie als freier Mitarbeiter bei Sportmagazinen. Er lebt mit Frau und Sohn in Düsseldorf.

Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich:

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Albina und das Fahrrad

Erscheinungsdatum: 15. November 2011

Autor: Jacques Faizant

ISBN: 978-3-936973-66-2


Beschreibung:

Ausnehmend frech, jung und blond. Eine Amerikanerin in Frankreich. Das ist Albina. Eigentlich war sie ja nach Paris gekommen, um Sprachen zu studieren. Doch eine Entführung in die Hallen einer Fahrradausstellung ändert alles. Zuerst wehrt sich Albina noch mit Händen, Füßen und Mundwerk dagegen, ihren kostbaren Hintern jemals auf einen dieser harten, schmalen Sattel zu schmiegen, doch bald packt auch sie das Radsportfieber.


Mit ihrem maßgefertigten neuen Rennrad erobert sie im Sturme das Land und die Herzen ihrer Gastgeber. Und lernt dabei jene sonderbare Spezies kennen, die jede freie Minute am liebsten im Windschatten anderer Velofreunde verbringt. Das erweist sich als praktisches Studium eigentümlicher Riten und sonderbarer Vokabeln, das mit etlichen Entbehrungen verbunden ist. Doch mehr noch mit ungeahnten Freuden.


In 35 Episoden voller Komik, Poesie und Leichtigkeit erzählt Jacques Faizant, der berühmte französische Humorist, von der Liebe fürs Velo. Von Albina, ihren neuen Freunden und ihren Abenteuern mit Polizisten und den Tücken der Technik, mit Autofahrern und Werkstattbesitzern, mit Gewichtsproblemen und Hungerästen. Es ist eine zeitlose Ode an das Fahrrad. Und an jene beneidenswerte Gemeinschaft, die auf ihm ihre schönsten Stunden verbringt ...


Der Autor: Jacques Faizant (1918-2006) zählt zur Garde der großen französischen Humoristen. Bekannt war er vor allem als Karikaturist, dessen politische Zeichnungen fast vierzig Jahre lang Tag für Tag auf der Titelseite des renommierten Le Figaro erschienen. Darüber hinaus schrieb er mehrere Drehbücher für das französische Fernsehen und eine Reihe von ihm selbst illustrierte Romane. In seiner Freizeit gehörte seine Leidenschaft, es ist aus jeder Zeile dieses Buches spürbar, dem Rennrad. Jacques Faizant war ein passionierter Randonneur: ein Tourenfahrer mit einem Faible für ausgedehnte Reisen und die langen Strecken.

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Des Radsports letzter Kaiser?

Erscheinungsdatum: Juli 2011

Autor: Klaus Blume

ISBN: 978-3-936973-67-9


Beschreibung: Kaiserlicher Ullrich! Unter dieser Schlagzeile übte die französische Tageszeitung Le Figaro einst im Juli 1997 den Kniefall: Die Tour hat einen großen Champion gekürt. [...] Er ist noch zu jung, um ein Gott zu sein. Aber die Menge macht ihn zu einem neuen Messias.


Im Rückblick müssen diese Worte fast wie Hohn klingen. Zu viele Misstöne begleiteten die Regentschaft des so Besungenen. Zu jäh endete seine Karriere mit der Causa Fuentes. Zu sehr erscheint Jan Ullrich heute als gebrochener Mann, der sich hinter einer allzu simplen Floskel verschanzt: Ich habe niemanden betrogen.


Klaus Blume, erfahrener Sportjournalist mit besten Kontakten ins Innerste des Radsportmetiers, hat sich auf die Spurensuche begeben. Seine Reportagen und Essays verdichten sich zur akribischen Charakter- und Milieustudie. Es geht um Schuld und Sühne, Moral und Maßlosigkeit im Spitzensport. Und um eine fragile Persönlichkeit, die sich seit jeher allzu willfährig in die Abhängigkeit von anderen begeben hat...


Der Autor: Schon seit den frühen sechziger Jahren beschäftigt sich Klaus Blume mit Korruption und Doping im internationalen Sport. Für seine jahrzehntelange Berichterstattung über die Tour de France wurde er mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet. Doch Blume berichtete auch über zahlreiche Olympische Spiele, Leichtathletik-, Kunstturn- und Schach-Weltmeisterschaften, über alpine wie nordische Ski-Welttitelkämpfe. Er veröffentlichte Interviews und Reportagen in der FAZ, der SZ und der WELT, in Spiegel und Stern, im Handelsblatt und im Zürcher Tagesanzeiger. Seit 1977 spricht er Kommentare im ARD-Hörfunk. Klaus Blume schreibt überdies seit 1964 regelmäßig für die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG und den KICKER, das älteste deutschsprachige Sportmagazin. Im Covadonga Verlag erschien von ihm bereits das Buch VENGA! VENGA! VENGA! - DIE MACHER DES RADSPORTS.

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Laktatexpress - Im Tal der Ortsschildsprinter

Erscheinungsdatum: Oktober 2010

Autor: Matt Gelpe

ISBN: 978-3-936973-57-0


Beschreibung:

Absurde Trainingstheorien, gemeine Intrigen, triefender Tunnelblick und der allgegenwärtige Hungerast. Die Welt der Hobbyradsportler ist mindestens ebenso abgründig und reich an Geschichten wie die der Profis bei der Tour de France. Eine Radtouristik unter Freunden und der lang ersehnte Sieg über den Trainingskollegen an einer unbedeutenden Kuppe im Niemandsland können genauso viel Drama und Emotion bieten wie der Kampf ums Regenbogentrikot. Dieses Buch setzt all den wahren Helden des Radsports, die sich unbezahlt auf Landstraßen und Trails, bei verregneten Radmarathons oder hochsommerlichen Transalp-Abenteuern schinden, ihr überfälliges literarisches Denkmal.


IM TAL DER ORTSSCHILDSPRINTER, das ist ein Feuerwerk aus 53 aberwitzigen Geschichten von den Abenteuern einiger definitiv laktatsüchtiger Radfahrer irgendwo in Deutschland. Ein rotzfreches Manifest des Radsports, wie er wirklich ist. Mit unvergleichlichem, höchst treffsicherem Humor feiert und seziert Matt Gelpe diesen ganz normalen Wahnsinn auf zwei Rädern (und viel zu schmalen Sätteln), der sich allabendlich und bevorzugt am Wochenende mitten unter uns abspielt. Und liefert damit das ideale Geschenk für alle frischgebackenen und altgedienten Ritzelfüchse, die sich mit unkontrollierten Lachattacken auf ihre nächste Tour einstimmen möchten.


Der Autor: Matt Gelpe, Jahrgang 1966, freischaffender Diplom-Designer und Teilhaber einer Designagentur in Wuppertal. Seit 2003 berichtet er unter Laktatexpress.de von seinen Rennrad-, MTB-, und Cyclocross-Abenteuern - in einem höchst amüsanten Hobbyrennfahrer-Logbuch, das in der Radsport-Szene längst Kultstatus genießt.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: E-Book-Leseprobe - LAKTATEXPRESS


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Dicker Mann auf dünnen Reifen

Erscheinungsdatum: Oktober 2010

Autor: Ulf Henning

ISBN: 978-3-936973-58-7


Beschreibung:

Kann ein zur Bequemlichkeit neigender Familienvater mit einem fatalen Hang zu den schönen und ungesunden Dingen des Lebens in acht Wochen zum Leistungssportler mutieren? Er kann, wenn man dem Zufall freie Hand lässt. So ergeht es zumindest Ulf Henning, der sich nach einem bierseligen Versprechen plötzlich auf der Startliste eines 110 Kilometer langen Radrennens wiederfindet. Nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ mutiert der Genussmensch über Nacht zum Hansdampf auf allen Straßen, trainiert mit ungeahntem Ehrgeiz und protokolliert fortan akribisch jeden Kilometer und jede Kilokalorie. All das führt zu allerhand Komplikationen, die ihn ein ums andere Mal an den Rand des Nervenzusammenbruchs führen. Von seinen Mitmenschen ganz zu schweigen.

Aber die Mühe lohnt, und es zeigen sich erste Erfolge: Der erste Rentner, der am Berg stehen gelassen wird. Die ersten Hautfetzen, die dem Straßenbelag geopfert werden. Die stetig wachsende Leserschaft seines ungemein amüsanten und offenherzigen Online-Tagebuchs auf rennrad-news.de, die inzwischen regen Anteil an den Geschicken unseres Radsport-Novizen nimmt. Doch dann platzt am großen Tag kurz nach dem Startschuss ein Reifen, und der Besenwagen holt den frischgebackenen Helden der Landstraße und seine Freunde ein. Das war’s dann wohl...


War’s das? Natürlich nicht. Es geht weiter, aber nie so, wie man es erwartet. Das ist gelegentlich haarsträubend, hin und wieder nachdenklich, oft spannend und meistens sehr, sehr lustig. Vorausgesetzt, man kann mit trockenem Humor etwas anfangen und legt keinen Wert auf weiße Socken...


Der Autor: Ulf Henning, Jahrgang 1969, lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern im westlichen Münsterland.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich:

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Dein perfektes Rennrad

Erscheinungsdatum: September 2010

Autor: Guy Andrews

ISBN: 978-3-936973-54-9


Beschreibung:

Ein Rennrad von der Stange? Für den wahren Liebhaber dieses Sports ist das keine echte Option. Dieses opulent illustrierte Buch liefert allen, die in Eigenregie ihr Traumrad für Straße, Bahn, Zeitfahren oder Cyclocross aufbauen wollen, die notwendige Orientierung im oft unüberschaubaren Angebot der Hersteller: Guy Andrews steht dir mit fachkundiger Beratung bei der Auswahl der richtigen Komponenten zur Seite und erläutert, wie du beim Stöbern in Katalogen und Radsport-Shops kompetent Schein und Sein unterscheiden kannst.


Vom Rahmen aus Stahl, Aluminium, Carbon oder Titan schlägt der Autor den Bogen über Gabeln und Steuersätze, Laufräder, Naben und Felgen, Sättel und Sattelstützen, Lenker und Vorbauten, Bremsen, Schaltwerke und Umwerfer, Tretlager und Kurbeln bis hin zu Pedalen, Kassetten und Ketten. Du erhältst jeweils einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Technik und erfährst, welche Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Innovationen für welche Ansprüche und Zwecke am besten geeignet sind.


Interviews mit Rahmenbau-Legenden wie Ernesto Colnago, Dario Pegoretti, Ben Serotta und Richard Sachs, viele Insidertipps von erfahrenen Mechanikern aus dem Profizirkus und zahllose exklusive Fotos von klassischen und hochmodernen Rennmaschinen und Komponenten runden dieses Buch ab. Eine Pflichtlektüre für technikinteressierte Hobby- und Amateur-Radsportler und alle, die sich beruflich mit Rennrädern beschäftigen.


Der Autor: Guy Andrews leitet die Redaktion des renommierten britischen Dreimonatsmagazins ROULEUR, dessen Markenzeichen aufwendige Reportagen über die Kultur des Radsports sind.

26,80 €

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Barfuß auf dem Dixi-Klo

Erscheinungsdatum: 30. August 2010

Autor: Lars Terörde

ISBN: 978-3-936973-56-3


Beschreibung:

Ist der Triathlonsport wirklich eine so bierernste Angelegenheit? Ist der moderne Dreikämpfer etwa von Natur aus ein verbissener Geselle? Ein Blick auf die Literatur zum Thema könnte fast den Verdacht nahelegen: Zwischen Trainingsratgebern und Autobiografien herrschte weitgehend humorfreie Zone. Bis jetzt. Denn Lars Terörde, seit knapp einer Dekade überzeugter Hobbytriathlet, springt - mit der Wucht des Doppelzentners - in die Bresche. Seine gleichermaßen urkomischen wie hintergründigen Abenteuergeschichten vom Kaiserswerther Kenianer, die schon mehrfach Aufnahme in die „Achilles’ Verse“-Kolumne auf Spiegel Online fanden, treten den Beweis an, dass zwischen Wechselzonen, Windschattenverboten und Wadenkrämpfen immer auch das Zwerchfelltraining zu seinem Recht kommt.


„Barfuß auf dem Dixi-Klo“ erzählt mit charmantem Witz und viel augenzwinkernder Selbstironie vom normalsterblichen Langdistanz-Anwärter und seinem Kampf mit inneren Schweinehunden und permanenten Gewichtsproblemen. Von seinem Duell mit dem Erzfeind in der eigenen Familie: dem Schwager, der zwar trainingsfaul ist, aber auch umso talentierter. Wie schafft unser weißer Kenianer den Spagat zwischen Beruf, Familie und Training? Wird er das Trauma des Emscher Nachttriathlons je überwinden? Wo um Himmels willen liegt Harsewinkel? Was hat der Aufstieg seines Lieblingsvereins mit dem Rheinsteig-Extremlauf zu tun? Kann er seinen Triathletenstolz vor dem alten Schulfreund retten, der sich beim plötzlichen Wiedersehen als überraschend schneller Läufer entpuppt? Und zu guter Letzt: Wird er die Langdistanz im holländischen Stein mit und gegen den Schwager bestehen?


Der Autor: Lars Terörde, Jahrgang 1969, in jungen Jahren Fußballtorwart mit Profiambitionen, seit mehr als einer Dekade nun leidenschaftlicher Hobbytriathlet und -läufer mit vergleichsweise bescheidenen Zielen (und einer Marathonbestzeit von 3:34:40). Seine Brötchen und Energy-Gels verdient er als Physiotherapeut sowie als freier Mitarbeiter bei Sportmagazinen. Er lebt mit Frau und Sohn in Düsseldorf.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: E-Book-Leseprobe - BARFUSS AUF DEM DIXI-KLO


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Wir waren jung und unbekümmert

Erscheinungsdatum: Juli 2010
Autor: Laurent Fignon
ISBN: 978-3-936973-52-5


Beschreibung: „Aaah, ich erkenne Sie aber wieder: Sie sind derjenige, der die Tour um acht Sekunden verloren hat!« – „Nein, mein Herr, ich bin derjenige, der sie zwei Mal gewonnen hat….“

Laurent Fignon. Fraglos eine der charismatischsten, der schillerndsten Figuren der jüngeren Sportgeschichte. Ein Radsportheld zwischen Triumph und Tragik. 1983 gewinnt er mit gerade einmal 22 Jahren völlig überraschend die Tour de France, wird gleich im Jahr darauf mit selten gesehener Dominanz zum Wiederholungstäter, um bald dann auch die Schattenseiten des Metiers kennenzulernen. Nach schwerer Operation wird es still um Fignon. Die Medien schreiben ihn ab. Doch 1989 feiert der so ungestüme und streitbare Franzose eine erstaunliche Wiedergeburt: Sieger des Giro d’Italia und kurz darauf Hauptdarsteller im spektakulärsten Tour-Finale aller Zeiten. Die legendären acht Sekunden, die ihn nach 3.285 Kilometern von Greg LeMond trennen, haben Sportgeschichte geschrieben. Und ein amerikanischer, nicht ganz regelkonformer Lenker…

Seine Karriere erzählt Laurent Fignon in diesem Buch genau so, wie er Radrennen gefahren ist. Ohne falsche Bescheidenheit. Mit offenem Visier. Angriffslustig und kontrovers. In seinen Memoiren schont er weder Wegbegleiter noch Rivalen - und schon gar nicht sich selbst. Mit bemerkenswerter Offenherzigkeit legt Fignon Zeugnis ab. Von Freundschaft und Verrat, von Rennabsprachen und den Verlockungen unlauterer Mittel. Mit großer Erzählfreude nimmt er seine Leser mit auf eine Zeitreise hinter die Kulissen des Profizirkus der achtziger Jahre und liefert so ein mitreißendes Sittengemälde der letzten goldenen Radsport-Ära. Einer unbeschwerten Epoche, in der Radrennfahrer noch vor nichts und niemand Angst hatten.

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Mysteriöse Kräfte im Sport

Erscheinungsdatum: März 2010
Autor: Joris van den Bergh
ISBN: 978-3-936973-43-3


Beschreibung: Mentaltraining ist in aller Munde. Denn ob im Fußballstadion oder auf dem Centre-Court, ob im Radsport oder in der Leichtathletik-Arena: Sportereignisse werden vor allem im Kopf gewonnen - und verloren.


Niemand hat dies so sehr verinnerlicht wie - schon vor Urzeiten - Joris van den Bergh, der einflussreiche Sportjournalist, der als Teamchef die erste niederländische Mannschaft zur Tour de France brachte und zahlreiche Spitzensportler und Nationaltrainer seiner Ära freundschaftlich beraten hat. „Der Sportler, der allein körperlich trainiert, ist wie ein Maler, der nur Farbe aufträgt. Genau wie ein Künstler mit dem Kopf, mit Gefühl, mit Gedanken malt, so können wir auch Sport treiben und mit der Kraft des Geistes trainieren“, schrieb Van den Bergh im Jahre 1941 in „Mysteriöse Kräfte im Sport“, der Mutter aller Mentaltraining-Ratgeber.


In den Niederlanden gilt dieses auf so betörende Weise faszinierende Buch über die empfindsame Psyche der Athleten als Meisterwerk der Sportliteratur. Die „Mysteriösen Kräfte im Sport“ wurden unzählige Male neu aufgelegt, haben mehrere Generationen von Leistungs- und Hobbysportlern, Trainern und sportinteressierten Lesern in ihren Bann gezogen und sind längst zu einem geflügelten Wort avanciert. Jetzt endlich, nach fast siebzig Jahren, liegt dieser zeitlose Klassiker in einer deutschen Übersetzung vor. Eine Wiederentdeckung, die sich wahrlich lohnt.


Autor: Van den Berghs messerscharfer Stil, seine feine Beobachtungsgabe, die ansteckende Faszination für Emotionen, psychologische Kriegsführung und den schmalen Grat zwischen Triumph und Tragik sowie die ungebrochene Aktualität und Überzeugungskraft seiner Prinzipien des Mentaltrainings werden auch hierzulande viele Anhänger finden.

„Nie zuvor gab es im Spitzensport mehr mentale Berater, die den Athleten zur Seite stehen. Doch all die aktuelle Literatur zum Thema hat ein entscheidendes Manko: Sie will uns weismachen, dass sich das mysteriöse Element aus den geheimnisvollen Kräften verflüchtigt habe. Was für ein Irrtum. Nirgends sonst habe ich bis heute die spielerische Leichtigkeit und den Enthusiasmus gefunden, mit denen sich Van den Bergh in die Psyche der Sportler einfindet. Darum ziehe ich mein altes, vergilbtes Exemplar seines Buches vorläufig noch jedem Besuch beim Sportpsychologen vor“, urteilte der Sport-Journalist Johan Faber unlängst in einem niederländischen Magazin.

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Die Räder der Sieger

Erscheinungsdatum: September 2009

Autor: Jan Heine

ISBN: 978-3-936973-46-4


Beschreibung: Dieser neue Bildband aus dem Covadonga Verlag erkundet die Welt des Radsports auf ihre vielleicht schönste Weise: Fantastische Fotografien von originalen Rennmaschinen aus zwölf Jahrzehnten machen „Die Räder der Sieger“ zur mitreißenden Hommage an außergewöhnliche Meisterwerke der Ingenieurskunst. In Wort und Bild zelebriert dieses Buch weit mehr als 30 wegweisende Räder, die nur zu einem Zweck gebaut wurden: Fahrer wie Coppi, LeMond & Co. so schnell wie möglich ins Ziel zu bringen.


Es sind wahrhaftig „Räder der Sieger“, die dieses Buch in Großaufnahme zeigt. Räder von legendären Champions im Duell mit den legendären Hochgebirgspässen der Tour de France und des Giro d’Italia. Von Helden der Piste, die mit der großen Mühle nimmermüde ihre Kreise im Holzoval drehten. Von Randonneuren, die ganz ohne fremde Hilfe unglaubliche Distanzen auf öffentlichen Straßen zurücklegten. Von Pionieren, die lieber ins Gelände abbogen und mit den ersten Mountainbikes schmale Bergpfade eroberten.

Dieses Buch präsentiert eine sorgsam ausgewählte Kollektion von bemerkenswerten Rädern, die sehenswerte Etappen der Radsportgeschichte und Meilensteine in der Entwicklung der Fahrradtechnik repräsentieren: „Die Räder der Sieger“ nimmt Sie mit auf eine spannende Zeitreise vom seltenen Rennhochrad aus den 1890er Jahren bis hin zur Rennmaschine mit der Tony Rominger 1994 den Stundenweltrekord eroberte.

Lenkerband, das vom Schweiß ausgeblichen ist... Abgewetzte Ledersättel... Derart hautnah erzählt dieses Buch die Geschichte von außergewöhnlichen Rädern. Denn anderthalb Jahre sind Autor und Fotograf um die Welt gereist, um originale Rennmaschinen genau in dem Zustand zeigen zu können, in dem sie dereinst gefeierte Stars wie René Vietto und Gino Bartali, Sean Kelly und Andy Hampsten zu ihren Erfolgen getragen haben. So gelingt dem Duo Heine/Pradères ein spektakulärer Bildband, der das Herz jedes echten Rennradliebhabers höher schlagen lässt.


Der Autor: Jan Heine ist passionierter Radsportler und Redakteur von Bicycling Quarterly, einem angesehenen Fachmagazin, das sich klassischen Fahrrädern und der Fahrradgeschichte verschrieben hat.


Der Fotograf: Jean-Pierre Pradères ist freischaffender Fotograf. Seine Werke wurden in zahlreichen Magazinen und Büchern veröffentlicht, u.a. in dem vom Guggenheim Museum herausgegebenen Bildband The Art of the Motorcycle.

39,80 €

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Die Trainingsbibel für Radsportler

Erscheinungsdatum: 31. August 2009

Autor: Joe Friel

ISBN: 978-3-936973-50-1


Beschreibung: Wie entwickelst du dich als Radrennfahrer weiter? Wie kannst du deine Kletter-, Sprint- und Zeitfahrqualitäten gezielt steigern? Wie steuerst du Trainingsintensitäten, -umfänge und -inhalte? Wie kommst du zum richtigen Zeitpunkt in Hochform? Wie setzt du Pulsuhr und Leistungsmessgerät richtig ein? Wie vermeidest du Übertraining? Was solltest du vor, während und nach einem Rennen essen? Wie beschleunigst du deine Regeneration nach einer schweren Trainingseinheit? Wie gestaltest du deine täglichen Workouts auf und abseits des Rades? Für welche Tage planst du am besten die richtig schweren, intensiven Trainingseinheiten ein? Wie trainierst du in den Wochen, in denen Rennen stattfinden? All diese Fragen und noch viele mehr sind das Thema der Trainingsbibel für Radsportler.


Ganz gleich, ob du von der großen Karriere träumst oder lediglich bei Jedermannrennen gut aussehen willst: Joe Friel zeigt allen Fahrern und Fahrerinnen, die ambitioniert aufs Rennrad steigen, wie sie eigenhändig ein maßgeschneidertes, ganz persönliches Trainingsprogramm kompetent entwerfen und später Woche für Woche mit anhaltender Freude umsetzen. Denn die Friel-Methode steht für ein individuelles Radsport-Training mit System, das auf modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Erfahrungswissen von Profis beruht. Für eine Methodik, mit der du deine verfügbaren Trainingszeiten intelligent ausnutzt und dann in deinen wichtigsten Rennen dein volles Potenzial abrufst. Für ein Buch, das dich über Jahre hinweg als inspirierender und motivierender Ratgeber begleiten wird.


Diese grundlegend aktualisierte, erweiterte Neuausgabe von Joe Friels Klassiker der Trainingslehre berücksichtigt die vielen Fortschritte, die der Radsport in jüngster Zeit gemacht hat, und liefert dir noch mehr in der Praxis bewährte Tipps und Strategien rund um die richtige Vorbereitung, Ernährung und Regeneration. So erklärt dir Joe Friel u.a.:

  • wie du Leistungsmessgeräte und andere technische Hilfsmittel so einsetzt, dass Erschöpfung und Übertrainingsrisiko minimal bleiben, aber Fitness und Form durch die Decke gehen.
  • wie du deinen Trainingsplan im Laufe der Saison bei unvorhersehbaren Zwischenfällen anpasst, damit die Ziele dennoch erreichbar bleiben.
  • wie du mit kluger Ernährung und angemessenem Krafttraining die Voraussetzungen für ungeahnte Wettkampferfolge schaffst.


Der Autor: Joe Friel zählt als Coach, Berater und Autor seit vielen Jahren zu den weltweit angesehensten Experten für das Training von Ausdauersportlern. Insbesondere seine Trainingsbibeln für Radsportler und Triathleten gelten international als Standardwerke.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Leseprobe DIE TRAININGSBIBEL FÜR RADSPORTLER


22,80 €

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Die Trainingsbibel für Triathleten

Erscheinungsdatum: 31. August 2009

Autor: Joe Friel

ISBN: 978-3-936973-51-8


Beschreibung: Auf den ersten Blick scheint der Triathlonsport ziemlich simpel zu sein. Schwimmen, Radfahren und Laufen kann doch eigentlich jeder. Einen Kurzdistanztriathlon zu beenden, sollte jedem möglich sein, der halbwegs sportlich aktiv ist. Die Komplexität des Multisports offenbart sich jedoch, sobald ein Anfänger einmal den Entschluss gefasst hat, sich und seine Leistungen zu verbessern. Nun stellen sich plötzlich eine Menge schwieriger Fragen: Sollte ich an jedem Tag alle drei Einzeldisziplinen trainieren? Wie lange sollten meine Trainingseinheiten dauern? Warum fühle ich mich ständig erschöpft? Wie sollte ich mich ernähren?


Auch erfahrene Triathleten und Duathleten sehen sich permanent mit schwierigen Fragen konfrontiert, die nun allerdings aus einem recht genauen Wissen um die Komplexität ihres Sports herrühren: Wie muss ich trainieren, damit ich bei meinen wichtigsten Wettkämpfen der Saison in Hochform bin? Wie gelingt es mir, verschiedene Workouts im Sinne maximaler Leistungssteigerung zusammenzuführen, ohne dass es zum Übertraining kommt? Gibt es eine Möglichkeit, die Regeneration zu beschleunigen, sodass ich häufiger mit hoher Intensität trainieren kann? Was sollte ich in der Woche vor einem Wettkampf unternehmen? Welche Distanzen sollte ich mir vornehmen? Muss ich als Frau, Anfänger, Nachwuchs-, Senioren- oder Leistungssportler im Training etwas anders machen?

Die Trainingsbibel für Triathleten ist so angelegt, dass du detaillierte Antworten auf jede wichtige Frage findest, die du dir als Multisportler stellst. Ganz gleich, ob du dich auf deinen ersten Duathlon vorbereitest oder dich für den Ironman Hawaii qualifizieren willst: Joe Friel zeigt dir, wie du eigenhändig und kompetent ein maßgeschneidertes, ganz persönliches Trainingsprogramm entwirfst und später Woche für Woche mit anhaltender Freude umsetzt. Denn die Friel-Methode steht für ein individuelles Triathlon-Training mit System, das auf modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Erfahrungswissen erfolgreicher Profis und Trainer beruht. Für eine Methodik, mit der du deine verfügbaren Trainingszeiten intelligent ausnutzt und dann in deinen wichtigsten Wettkämpfen dein volles Potenzial abrufst. Für ein Buch, das dich über Jahre hinweg als inspirierender und motivierender Ratgeber begleiten wird.


Diese grundlegend aktualisierte, erweiterte Neuausgabe von Joe Friels Klassiker der Trainingslehre berücksichtigt die vielen Fortschritte, die der Triathlonsport in jüngster Zeit gemacht hat, und liefert dir noch mehr in der Praxis bewährte Tipps und Strategien rund um die richtige Vorbereitung, Ernährung und Regeneration. So erklärt dir Joe Friel u.a.:


- wie du Leistungsmessgeräte und andere technische Hilfsmittel so einsetzt, dass Erschöpfung und Übertrainingsrisiko minimal bleiben, aber Fitness und Form durch die Decke gehen.

- wie du deinen Trainingsplan im Laufe der Saison bei unvorhersehbaren Zwischenfällen anpasst, damit die Ziele dennoch erreichbar bleiben.

- wie du mit kluger Ernährung und angemessenem Krafttraining die Voraussetzungen für ungeahnte Wettkampferfolge schaffst.


Der Autor: Joe Friel zählt als Coach, Berater und Autor seit vielen Jahren zu den weltweit angesehensten Experten für das Training von Ausdauersportlern. Insbesondere seine Trainingsbibeln für Radsportler und Triathleten gelten international als Standardwerke.


Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich: Leseprobe DIE TRAININGSBIBEL FÜR TRIATHLETEN


22,80 €

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TALK DON`T RUN

Erscheinungsdatum: Juni 2009
Autor: Paul Kimmage
ISBN: 978-3-936973-45-7


Beschreibung: Spitzensportler, die Massen bewegen. Tenniscracks wie Boris Becker. Formel-1-Heroen wie Jackie Stewart. Stadionhelden, die Fußballgeschichte geschrieben haben. So wie Geoff Hurst, der Schütze des Wembley-Tors. Die Ausnahmekönner aus Sportarten, die hierzulande eher selten im Rampenlicht stehen: Joe Namath, die Legende des American Football. Oder Ronnie O’Sullivan, der weltbeste Snooker-Profi. Trainerlegenden und der Krebs. Sportstars als »anonyme« Alkoholiker. Tour-Sieger und das Trauma des Missbrauchs. Paul Kimmage vereint sie alle in einer Kollektion außergewöhnlicher Nahaufnahmen.


In der Sportredaktion von The Sunday Times ist Paul Kimmage der Mann für die großen Interviews. Denn er versteht es meisterlich, Ausnahmeathleten einzufangen und auf den Zahn zu fühlen. Schließlich weiß er als ehemaliger Radprofi bestens um die Befindlichkeiten der Sportlerseele. Wenn Kimmage interviewt, bleibt es nie beim harmlosen Frage-Antwort-Spiel. So gelingen ihm höchst intime Star-Porträts, die oft entlarven und stets inspirieren.

Als er 1990 seine Autobiografie vorlegte, riskierte Paul Kimmage die unehrenhafte Entlassung aus der Gilde der Radprofis. Denn er hatte eine beispiellose Dopingbeichte verfasst. Eine herzzerreißende Klageschrift gegen eine Parallelgesellschaft, die Menschen, Ideale und Träume zerstörte. Der zum Sportbuch des Jahres gekürte Kimmage-Erstling „Raubeine rasiert“ ist bis heute Pflichtlektüre und ebnete ihm seine zweite Karriere als Sportjournalist. Seit 2002 ist er für die renommierte The Sunday Times tätig und bestreitet dort die Reihe „The Big Interview“, deren beste Momente dieses Buch versammelt.


Schon fünf Mal in Folge wurde Paul Kimmage vom Verband der britischen Sportjournalisten als Interviewer des Jahres ausgezeichnet. „Er hat das journalistische Interview auf eine neue Ebene gehoben und in eine Kunstform überführt“, hieß es in einer Würdigung seiner Porträts von Tony Adams, Severiano Ballesteros, Boris Becker, Flavio Briatore, Jenson Button, Jimmy Connors, Stan Collymore, David Coulthard, Haile Gebrselassie, Geoff Hurst, Eddie Jordan, Anna Kournikova, Bernhard Langer, Greg LeMond, Nigel Mansell, John McEnroe, David Millar, Rafael Nadal, Joe Namath, Maria Sharapova, Teddy Sheringham, Jackie Stewart, Tanya Streeter, Ronnie O’Sullivan, Phil Taylor u.v.a.

14,80 €

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Die kleine Radsportfibel

Erscheinungsdatum: 20. März 2009

Autor: Ben Hewitt

ISBN: 978-3-936973-42-6


Beschreibung: Keine bunten Bilder. Kein Schnickschnack, der vom Wesentlichen ablenken würde. Stattdessen: Hundertvierzig Seiten pickepackevoll mit Fakten, Tipps und Tricks. DIE KLEINE RADSPORTFIBEL, das ist gebündeltes Erfahrungswissen von den Redakteuren renommierter Fachmagazine und einigen der besten Berufsfahrer der Welt. Ein Lesebuch auch für Lesemuffel.


Die perfekte Sitzposition. Vorbildliche Fahrtechnik auf der Straße und im Gelände. Effektives Radsporttraining. Erfolgreich Rennen fahren. Das richtige Material. Das Wichtigste zur Radpflege und -reparatur. Gesundheit und Fitness. Radreisen und -marathons. Die angemessene Ernährung. Sicherheit im Straßenverkehr… Zu allen Themen und Fragen, die mehr oder minder ambitionierte Hobbyfahrer umtreiben, öffnet DIE KLEINE RADSPORTFIBEL eine wahre Schatztruhe an Tipps und Tricks aus der Praxis für die Praxis.


Vor allem Anfänger, die sich vielleicht erst seit ein paar Monaten auf dem Rennrad oder dem Mountainbike versuchen, dürften dieses Buch verschlingen und mit Hilfe von Ben Hewitt auf die Überholspur ausscheren. Aber auch erfahrene Radsportler, die schon so manche Saison auf dem Buckel haben, werden aus diesem Buch gewiss den einen entscheidenden Tipp mitnehmen, der sie schon bei ihrer nächsten Ausfahrt noch ein bisschen schneller, kräftiger, ökonomischer, gesünder, sicherer, intelligenter in die Pedale treten lässt. Und vermutlich noch viele weitere wertvolle Hinweise und Ratschläge mehr.

Kurzum, DIE KLEINE RADSPORTFIBEL ist die perfekte Klo-, Badewannen- und Gute-Nacht-Lektüre für alle aktiven Rennrad- und Mountainbike-Liebhaber, die in ein paar ruhigen Minuten das wohl klassischste aller Trainingsmottos umsetzen wollen: Es geschieht während der Regeneration, dass ein Radfahrer besser wird.


Der Autor: Ben Hewitt. Einst MTB-Staatsmeister von Vermont. Im Rennsattel und im Gelände ebenso daheim wie in den Redaktionsstuben von BICYCLING und MOUNTAINBIKE. Per Du mit vielen Stars des Metiers, denen er für DIE KLEINE RADSPORTFIBEL manch wertvollen Insidertipp entlocken konnte.

9,80 €

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Kette rechts

Erscheinungsdatum: 1. November 2008

Autor: Andreas Beune; Walter Drögenpütt

ISBN: 978-3-936973-26-6


Beschreibung: Ob Tour-Fan oder Hobby-Merckx. Wenn passionierte Radsportler zusammenhocken, gerät jedes Gespräch spätestens nach zehn Minuten zu einem wahren Hochamt der liebenswerten Besserwisserei. Die einen wühlen im reichen Anekdotenschatz der 130-jährigen Radsportgeschichte. Die anderen diskutieren heißblütig über Rennradrahmen und Ritzelpakete. Und keine Episode, keine Statistik ist zu abwegig, um dem Gegenüber seine Ahnungslosigkeit genüsslich aufs Brot zu schmieren.


Jetzt endlich haben Andreas Beune und Walter Drögenpütt das Handbuch geschrieben für all jene, die beim Fachsimpeln über Rennen, Rouleure und Rennställe, über Steigungsprozente, Strafen und Sitzpolster die unmöglich zu parierende Attacke reiten möchten. »Kette rechts! - Im großen Gang durch das unnütze Radsportwissen«, das sind knapp 130 Seiten prall gefüllt mit Fakten und Listen zum Staunen und Schmunzeln, mit vergessenen Anekdoten und nie gesehenen Statistiken.


Aus dem Inhalt: Die abwegigsten Erklärungen für positive Dopingtests. Die kleinsten Käffer, die im Radsportkalender eine große Rolle spielen. Alle Begriffe, die der Rennfahrerjargon von »Explodieren« bis »Bis zur Hüfte in der Milch stehen« für das plötzliche Ende kennt. Die zahlreichen international gebräuchlichen Schreibweisen von Dshamolidin Abdushaparov. Und, und, und.


Die Autoren: Andreas Beune, Jahrgang 1972, lebt als freier Autor in Bielefeld. Im Covadonga Verlag erschienen von ihm bereits die beiden Titel „Rennfahrerblut ist keine Buttermilch“ (2004) und „Did not Finish. Der Radsport und seine Opfer“ (2005). Weitere Veröffentlichungen: „Zirkeltraining“ (Verbrecher Verlag, 2004), „Die UEFA EURO 2008. Der offizielle EM-Turnierführer“ und „UEFA EURO 2008: Österreich Schweiz. Das offizielle Buch zum Turnier“ (beide Chronik Verlag, 2008). Walter Drögenpütt, Jahrgang 1971, befuhr als gelernter Fischwirt einst einen Krabbenkutter, lebt dank eines als Nikolausgeschenk erhaltenen Loses der Glücksspirale nun als Privatier von „monatlicher Sofortrente“ und ist Trommler einer im Umkreis von 15 Kilometern gefeierten Shanty-Ska-Legende. Er zählt sich zu den ausdauerndsten Passiv-Radsportlern (ca. 10.000 TV-Jahreskilometer auf der Couch) und zu den begeisterten, aber maßlos untalentierten Hobbyradlern („Ein 32er Schnitt – weißte eigentlich, wie gut das ist?“). Walter Drögenpütt hat nach eigenen Angaben „so ziemlich jedes Radsportbuch“ gelesen, aber noch keines verfasst. Bis jetzt.

8,80 €

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Das Trainingstagebuch für Radsportler

Erscheinungsdatum: Oktober 2008

Autor: Joe Friel

ISBN: 978-3-936973-40-2


Beschreibung: Ganz gleich, welche Ziele du dir als Rennradfahrer oder Mountainbiker gesteckt hast: Du benötigst ein persönliches Logbuch, in dem du tagtäglich festhalten kannst, welche Ausfahrten und Trainingseinheiten du unternommen hast und wie dein Körper auf die gesetzten Belastungen reagiert.


Das Trainingstagebuch für Radsportler wird dir helfen, dass jedes deiner Workouts wirklich Früchte trägt. Denn der renommierte Trainer und Sportwissenschaftler Joe Friel gibt dir eine in sich stimmige Methodik und viele Praxistipps an die Hand, um deine Trainingspläne, -leistungen und -erkenntnisse auf eine Weise zu dokumentieren, die dich zu erfolgreichen Saisonhöhepunkten führt.


Mit den vielen übersichtlichen und in der Praxis bewährten Kalender- und Arbeitsblättern in diesem Buch hast du in deinem nächsten Radsportjahr alles unter Kontrolle:

Behalte laufend alle relevanten Anzeichen eines möglichen Übertrainings im Auge.

Plane dein Trainings- und Rennprogramm für eine komplette Saison auf einer aufklappbaren Doppelseite mit zwölf Monatstabellen.


Dokumentiere in einem praktischen Tageskalender alle relevanten Daten deines Trainings auf dem Rad, in Ausgleichssportarten und im Fitness-Studio und fasse deine Leistungen in aussagekräftigen Wochen- und Monatsübersichten zusammen.

Werte deine Wettkampfergebnisse im Detail aus und mach deine Leistungsentwicklung sichtbar.


Auch du wirst das Trainingstagebuch für Radsportler rasch als deinen idealen Trainingsbegleiter zu schätzen lernen. Denn es versetzt dich in die Lage, deine eigene Formkurve systematisch zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen, welche Trainingsabläufe dich tatsächlich weiterbringen und wann es an der Zeit ist, die Zügel anzuziehen oder es etwas ruhiger angehen zu lassen.


Kurzum: Dieses Buch macht dich zu einem intelligenteren und schnelleren Radsportler.


Der Autor: Als Coach, Berater und Autor zählt Joe Friel seit vielen Jahren zu den weltweit angesehensten Experten für das Training von Ausdauersportlern. Insbesondere seine mittlerweile auch auf Deutsch erhältlichen Trainingsbibeln für Radsportler und Triathleten gelten international als Standardwerke.

16,80 €

  • verfügbar
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Das Trainingstagebuch für Triathleten

Erscheinungsdatum: Oktober 2008

Autor: Joe Friel

ISBN: 978-3-936973-41-9


Beschreibung: Ganz gleich, welche Ziele du dir als Triathlet oder Duathlet gesteckt hast: Du benötigst ein persönliches Logbuch, in dem du tagtäglich festhalten kannst, welche Trainingseinheiten du unternommen hast und wie dein Körper auf die gesetzten Belastungen reagiert.


Das Trainingstagebuch für Triathleten wird dir helfen, dass jedes deiner Workouts wirklich Früchte trägt. Denn der renommierte Trainer und Sportwissenschaftler Joe Friel gibt dir eine in sich stimmige Methodik und viele Praxistipps an die Hand, um deine Trainingspläne, -leistungen und -erkenntnisse auf eine Weise zu dokumentieren, die dich zu erfolgreichen Saisonhöhepunkten führt.


Mit den vielen übersichtlichen und in der Praxis bewährten Kalender- und Arbeitsblättern in diesem Buch hast du in deinem nächsten Triathlonjahr alles unter Kontrolle:

Behalte laufend alle relevanten Anzeichen eines möglichen Übertrainings im Auge.

Plane dein Trainings- und Rennprogramm für eine komplette Saison auf einer aufklappbaren Doppelseite mit zwölf Monatstabellen.


Dokumentiere in einem praktischen Tageskalender alle relevanten Daten deines Trainings in den drei Triathlon-Disziplinen, in Ausgleichssportarten und im Fitness-Studio und fasse deine Leistungen in aussagekräftigen Wochen- und Monatsübersichten zusammen.

Werte deine Wettkampfergebnisse im Detail aus und mach deine Leistungsentwicklung sichtbar.


Auch du wirst das Trainingstagebuch für Triathleten rasch als deinen idealen Trainingsbegleiter zu schätzen lernen. Denn es versetzt dich in die Lage, deine eigene Formkurve systematisch zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen, welche Trainingsabläufe dich tatsächlich weiterbringen und wann es an der Zeit ist, die Zügel anzuziehen oder es etwas ruhiger angehen zu lassen.


Kurzum: Dieses Buch macht dich zu einem intelligenteren und schnelleren Triathleten.


Der Autor: Als Coach, Berater und Autor zählt Joe Friel seit vielen Jahren zu den weltweit angesehensten Experten für das Training von Ausdauersportlern. Insbesondere seine mittlerweile auch auf Deutsch erhältlichen Trainingsbibeln für Radsportler und Triathleten gelten international als Standardwerke.

16,80 €

  • leider ausverkauft

Gute Beine, schlechte Beine

Erscheinungsdatum: 16. Juni 2008

Autor: Peter Winnen

ISBN: 978-3-936973-35-8


Beschreibung: Dem Klischee vom Radprofi, der es nur in den Beinen hat, hat Peter Winnen nie entsprochen. Bei der Frankreich-Rundfahrt hatte er Dostojewski im Gepäck und feilte abends auf dem Hotelzimmer an Gedichtfragmenten. 1991 zog der Sieger mehrerer Königsetappen bei der Tour sich aus dem Peloton zurück und nahm ein Studium der Kunstgeschichte auf. 1999 gestand er als einer der ersten Ex-Profis aus freien Stücken langjähriges, systematisches Doping in seinen Rennställen. Ein Jahr darauf überzeugte er erneut mit beispiel- und schonungsloser Offenheit: Sein autobiografischer Roman, der als „Post aus Alpe d’Huez“ auch auf Deutsch erschien, ragte literarisch weit aus der Masse der Sportler-Memoiren heraus und machte ihn zu einem der gefragtesten Chronisten und Kommentatoren des Radsportgeschehens. „Gute Beine, schlechte Beine“ versammelt die besten Kolumnen, Essays und Kurzgeschichten, die er seit 2002 im „NRC Handelsblad“ und im „Playboy“, in „De Muur“ und in „Fiets“ veröffentlicht hat.


Wie schon in „Post aus Alpe d’Huez“ erweist sich Peter Winnen auch über die Kurzdistanz als brillanter Stilist mit Blick für die viel sagenden Details. So entwirft er seinen ganz eigenen Rennradkosmos, der wenig mit der üblichen Sportberichterstattung gemein hat. Er entführt seine Leser in eine Welt der Endorphine und blutigen Stürze, der egozentrischen Hirngespinste und streikenden Oberschenkel, die jeder nachvollziehen kann, der selbst mit Leidenschaft in die Pedale tritt – auch wenn es nicht für die fragwürdigen Weihen einer Profikarriere gereicht hat.


Peter Winnen schreibt mitreißend und herzlich, gemein und drastisch, bescheiden und treffsicher. Mit großer Herzens- und Geistesbildung, mit einer für das Radsportmilieu beispiellosen Aufrichtigkeit gelingen ihm zahlreiche kleine Perlen, die Sport- und Literaturliebhaber gleichermaßen begeistern werden: Bissige und weise Kommentare zum hochgezüchteten, technokratischen Radsport des 21. Jahrhunderts. Philosophische Erinnerungen an seine aktive Zeit, in denen er den Zirkus der Velo-Nomaden in seiner gesamten Schönheit und Schande, Erfüllung und Zerstörungswut reflektiert. Eskapaden als Profipensionär und leidlich ambitionierter Hobbyradler, der sich dreimal wöchentlich seine Ration Glückshormone abholt und den seine Touren auch einmal bis auf 5.000 Meter hohe Himalajapässe führen. Originelle Kurzgeschichten, mit denen er die Macken der Spezies Rennradfahrer entlarvt.

14,80 €

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Die legendären Anstiege des Giro d´Italia

Erscheinungsdatum: April 2008

Autor: Peter Leissl

ISBN: 978-3-936973-37-2


Beschreibung: Die kurvenreiche Himmelsleiter am Stilfser Joch. Der giftige Mortirolo. Der Passo Pordoi und die Drei Zinnen mit atemberaubenden Aussichten auf die Kalksteinriffe der Dolomiten. Das einsame Blockhaus. Die Schotterpiste zum Colle delle Finestre. Die mörderischen Rampen des Monte Zoncolan. Ja, es sind die Berge, die den Giro d’Italia ausmachen: die große Rundfahrt durch ein Land, dessen Herz für den Radsport schlägt.

Mit diesem aufwändig bebilderten Buch entführt Peter Leissl seine Leser in ein wahres Dorado für Rennradfahrer. Er lässt legendäre Bergetappen und große Momente des Giro d’Italia wieder aufleben: Fausto Coppis unvergleichliches Solo über fünf Alpenpässe 1949, Charly Gauls Gipfelsturm zum eisigen Monte Bondone 1956, das unfreiwillige »Überlebenstraining« von Van der Velde, Hampsten & Co. auf dem Gavia 1988.

Kenntnisreich, höchst anschaulich und mitreißend schildert der Radsport-Reporter und begeisterte Pässesammler die Historie und Landschaften von 20 legendären Anstiegen in den Alpen und auf dem Apenninbogen. Und er liefert viel Inspiration und Hintergrundwissen all jenen Hobbyfahrern, die an den steilen Bergflanken geschichtsträchtiger Giro-Bühnen einen fairen Kampf mit sich, ihrem Rad und dem inneren Schweinehund ausfechten wollen.


Mit Übersichtskarten und Streckenprofilen zu allen Anstiegen.

24,80 €

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Alpenpässe und Anchovis

Erscheinungsdatum: Mai 2008

Autor: Tim Moore

ISBN: 978-3-936973-39-6


Beschreibung:

Ist die berühmt-berüchtigte Tour de France einfach nur eine ziemlich anstrengende Radtour durch das Land der Götter und Genießer? Ein untrainierter, bekennender Faulpelz will es wissen: Tim Moore, den England längst als den neuen Meister der Comedy-Reiseliteratur feiert. Ohne Rücksicht auf Strapazen und Verluste nimmt er die 3.630 Kilometer auf sich und unter sein neues Rennrad - allein unterwegs als Held und erlebnishungriger Masochist.


Verstrickt in Privatrennen mit älteren Herrschaften auf grobschlächtigen Metzgereirädern sowie von wütenden Kühen und Pizzabäckern verfolgt, macht sich Tim Moore alsbald die üblichen Taktiken der Tour de France zu Eigen. Er betrügt, wo er nur kann, und greift hemmungslos zu unerlaubten Stimulanzien.


So legt Tim Moore denn mit Alpenpässe und Anchovis ein exzentrisches, urkomisches Heldenepos der besonderen Art vor: ein modernes Märchen von intimen Beschwerden, unvorteilhafter Kleidung und notorischen Gastgebern. Leise lesen, laut lachen.


Pressestimmen:

»Moores Buch ist für den Radsport das, was Joe McGinnis’ Das Wunder von Castel di Sangro‹ in der Fußballliteratur ist. Er verwebt das eigene Leiden mit den kleinen und großen Geschichten der Tour. Das alles ist sehr britisch. Vor allem aber sehr, sehr komisch.« (Der Tagesspiegel, 30.03.2004)


»Eines der witzigsten Fahrradbücher, die es gibt.« (Trekkingbike 04/2004)


»Wer jemals vor dem Fernseher davon geträumt hat, eines Tages die Tour selbst zu fahren, sollte sich diesen originellen Reisebericht nicht entgehen lassen: Lachtränen garantiert!« (RADtouren 04/2004)


»Tim Moore hat sich etwas vorgenommen, von dem jeder Tour-Fan insgeheim träumt: die Strecke der Tour de France nachzufahren. Ein Mann sein. Ein Held. Ein Vater, zu dem seine Kinder voller Bewunderung emporschauen können. Die Realität indes: ›Als ich das Dorf auf dem Gipfel erreichte, sah ich aus wie Bernhard Hinault, der einen Betonmischer gebiert.‹ Moore erzählt von seinen Erlebnissen im Land der Franzosen, vom Scheitern am Mont Ventoux und von trotzig aufrecht erhaltener Selbstachtung, von sachgerechter Hoden- und Gesäßpflege, von Verdauungsproblemen und vom Urinieren während der Fahrt (man vergesse niemals die Dispersionskraft von Fahrradspeichen) – und ganz nebenbei auch von der »richtigen« Tour und ihren Helden: ›Merckx Senior, der seinem Sohn im Ziel gratulierte, befolgte offenbar noch immer den Ernährungsplan für Profis und aß 9.000 Kalorien am Tag: Fast Eddy hatte ein s eingebüßt.‹ [...] Also sollten sich die deutschen Leser nicht von dem an übelste Schlagereindeutschungen erinnernden Titel abschrecken lassen. Es entginge ihnen das vielleicht schönste


Tour-Entzugslinderungsmittel der Saison.« (StadtRevue Köln Magazin, 08/03)


Der Autor:

Tim Moore wurde 1964 in Chippin Norton geboren. Nach einem unter suspekten Umständen beendeten Studium fand er einen Job als Journalist: Er verdiente seinen Lebensunterhalt, indem er Menschen interviewte, von denen er nie zuvor etwas gehört hatte, und über Themen schrieb, von denen er nicht die geringste Ahnung hatte.

1998 schiffte er durch Zufall zu einer Seereise in die Arktis ein. Das Resultat war Frost on my Moustache, ein allseits mit Beifall aufgenommener Reisebericht von ulkigem Format, der seinen Titel verzeihenswerter Weise einem nicht ganz jugendfreien Witz verdankte. Es folgte Continental Drifter, ein Buch, in dem sich Tim Moore auf die Spuren Großbritanniens erster echter Touristen und auf eine Rundreise nach Venedig macht. Dann setzte sich Tim Moore aufs Rennrad und nahm seine Leser mit auf eine exzentrische Abenteuerfahrt über die Alpenpässe und Anchovis der Tour de France. Zuletzt legte er mit Do Not Pass Go eine Geschichte der Stadt London vor – gesehen aus der Perspektive der 22 Straßen auf dem Monopoly-Spielbrett. Wenn Tim Moore nicht gerade an einem neuen Buch sitzt, fährt er halt in Urlaub und berichtet von seinen Reisen für den Daily Telegraph, den Observer, die Sunday Times, Esquire und Conde Nast Traveller. Tim Moore lebt mit seiner Frau und etwas zu vielen Kindern im Westen von London.

12,80 €

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Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft

Erscheinungsdatum: 1. August 2007

Autor: Helmer Boelsen

ISBN: 978-3-936973-33-4


Beschreibung:

Am 21. Juli 1927 fand auf dem kurz zuvor feierlich eröffneten Nürburgring erstmals eine Straßenweltmeisterschaft für Radprofis statt. Die Zuschauer erlebten auf der neuen „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ in der Eifel ein Ausscheidungsrennen in Reinkultur: Um mehr als sieben Minuten distanzierte Alfredo Binda, der „Trompeter aus Cittigliu“, seinen stärksten Widersacher. Ganze neun Starter kamen bei der Premiere ins Ziel.


Achtzig Jahre später ist Deutschland im Herbst 2007 wieder einmal Gastgeber der Rad-Weltmeisterschaft. Zum zweiten Mal trifft sich die Elite des Straßenradsports in Stuttgart. Helmer Boelsen, der „Doyen“ unter den deutschen Radsportjournalisten, erzählt zu diesem Jubiläum die ganze Geschichte der Rad-WM. In einem Prachtband mit vielen faszinierenden Aufnahmen von renommierten Fotografen und aus internationalen Archiven lässt er mehr als siebzig außergewöhnliche Radrennen noch einmal Revue passieren.


Boelsen erzählt von Favoriten- und Außenseitererfolgen. Von Seriensiegern wie Alfredo Binda und Eddy Merckx und von Legenden, denen wie Gino Bartali oder Jacques Anquetil bei der WM stets nur bittere Niederlagen blieben. Von exotischen Schauplätzen wie Utsunomiya und von Dauerbrennern wie dem Cauberg im Südosten der Niederlande. 


Pressestimmen:

"Eine Fundgrube für Fans." (Tour, 9/2007)


Der Autor:

Helmer Boelsen, Jahrgang 1925, Sportjournalist seit 1947, war zwischen 1951 und 1999 bei 45 Rad-Weltmeisterschaften akkreditiert, begleitete 30 Mal die Tour de France sowie 15 Mal die Deutschland-Rundfahrt und war als Journalist bei Olympischen Sommer- und Winterspielen, bei Welt- und Europameisterschaften im Fußball und bei vielen anderen internationalen Sportereignissen tätig. Die Rad-WM 1966 am Nürburgring, in Köln und Frankfurt erlebte er als Presse-Chef.

24,80 €

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Der vergessene Weltmeister

Erscheinungsdatum: 16. Juli 2007

Autor: Renate Franz

ISBN: 978-3-936973-34-1


Beschreibung:

„Albert Richter ist ein hoch begabter Sprinter, ein talentvoller Rennfahrer, dem der deutsche Radrennsport schon jetzt für alle Zeiten einen Ehrenplatz neben seinen erfolgreichen Größen einräumen muss“, schrieb „Der Deutsche Radfahrer“ über einen jungen Mann, der im September 1932 in Rom sensationell Amateur-Weltmeister im Sprint geworden war, noch zahlreiche internationale Medaillen und Bahnklassiker gewann und zu den populärsten Sportlern seiner Generation gehörte. Doch nur wenige Jahre später hieß es in derselben Verbandszeitschrift voller Häme über Albert Richter: „Sein Name ist für alle Zeit in unseren Reihen gelöscht.“


Mit seinem Mut und seiner Geradlinigkeit war Albert Richter bei den Machthabern und Sportfunktionären des Dritten Reiches in Ungnade gefallen. Er stand der nationalsozialistischen Ideologie kritisch gegenüber, verweigerte mehrfach das Tragen von Hakenkreuztrikots und hielt an seinem jüdischen Manager Ernst Berliner fest. Im Jahre 1940 kam Albert Richter im Gefängnis von Lörrach unter mysteriösen Umständen ums Leben. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde er von der Gestapo ermordet.


Der Journalistin Renate Franz ist es dank aufwändiger, akribischer Recherchen und zahlreicher Interviews mit Zeitzeugen gelungen, Licht in das Dunkel zu bringen. Ihre Dokumentation „Der vergessene Weltmeister“ rollt das Leben eines ungewöhnlichen Menschen und Sportlers auf und beleuchtet die Umstände seines Todes neu. Viele entlarvende Einblicke in die Geschichte des Radsports und der Stadt Köln in der NS-Zeit machen dieses neu aufgelegte Buch, das sich oft wie ein Krimi liest, zur Pflichtlektüre.


Pressestimmen:

„Diese Dokumentation ist mitreißend geschrieben wie ein brillanter Krimi, beim Zuschlagen des Buches bleibt ein dicker Kloß im Hals und man weiß wieder, was ein echter Held des Radsports ist.“ (Radsport Rennrad, August 2007)


Die Autorin:

Die Journalistin Renate Franz, geb. 1954 in Solingen, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität zu Köln. Seit 1994 ist sie als Autorin tätig. 1998 veröffentlichte sie zum ersten Mal das Buch „Der vergessene Weltmeister“ über den Kölner Radweltmeister Albert Richter, der 1940 mutmaßlich von der Gestapo ermordet wurde. Von 1998 bis 2001 organisierte sie auf der Albert-Richter-Radrennbahn in Köln-Müngersdorf, für deren Benennung sie sich zuvor engagiert hatte, die Bahnrad-Veranstaltung „Die Freitag Nacht“ und initiierte den „Albert-Richter-Cup“ des Bundes Deutscher Radfahrer für den Nachwuchs im Bahnsprint. Für ihre Verdienste um den Bahnradsport wurde Renate Franz im Jahr 2003 als erste Deutsche vom Weltradsportverband als „Volontaire UCI“ ausgezeichnet. 2003 begann sie auch mit der Erfassung des Archivs des Berliner Radsportjournalisten Fredy Budzinski in der Deutschen Sporthochschule Köln. Ihre Budzinski-Biografie wird in der Schriftenreihe der Hochschul-Bibliothek erscheinen.

14,80 €

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Put me back on my bike

Erscheinungsdatum: 25. Mai 2007

Autor: William Fotheringham

ISBN: 978-3-936973-29-7


Beschreibung:

Es ist der 13. Juli 1967. Brütende Hitze am gefürchteten Mont Ventoux. Es ist der Tag, an dem die Tour de France über den kahlen Giganten der Provence führt. Ein Tag, der Bilder liefert, die sich ins kollektive Gedächtnis einbrennen. Unendlich leer ist der Blick von Tom Simpson, dem früheren Weltmeister. Er fährt zickzack, taumelt, stürzt. Ein Mechaniker hilft ihm in den Sattel, schiebt ihn an. Wenige hundert Meter weiter bricht Simpson erneut zusammen. Verzweifelt versucht Tourarzt Dr. Dumas, ihn ins Leben zurückzuholen. Vergeblich. Ein Cocktail aus Alkohol und Amphetaminen hat den Mann umgebracht, der keine Grenzen akzeptierte.


„Die beste Sportbiografie aller Zeiten“, jubelte das Fachblatt Velo über PUT ME BACK ON MY BIKE, die Reise des Journalisten William Fotheringham auf den Spuren von Tom Simpson. Dem Radsportexperten von Guardian und Observer gelingt ein schillerndes Porträt einer widersprüchlichen, in jeder Hinsicht radikalen Persönlichkeit. Er zeichnet ein detailgetreues Sittengemälde des Profiradsports in einer Zeit, in der es noch keine Dopingkontrollen gab. Und er liefert eine wundervolle Erklärung, warum Simpsons Legende noch immer so große Anziehungskraft besitzt – der Mythos vom Märtyrer, der für die Sünden seines Sports das Leben gelassen habe.


Zum 40. Todestag von Tom Simpson erscheint dieses wichtige Buch erstmals in einer deutschen Übersetzung.


Pressestimmen:

„Eine der besten Radsport-Biografien der letzten Jahre – und aktuell wie nie zuvor.“ (Trekkingbike, August 2007)

„Eine Pflichtlektüre für jeden, der sich mit der Dopingproblematik im Radsport ernsthaft auseinandersetzen will.“ (Deutschlandfunk, 15. Juli 2007)

„Die verdienstvolle Spurensuche des Journalisten William Fotheringham bei der Witwe, alten Gefährten und treuen Verehrern erzählt die Geschichte eines überall beliebten Profis, der wusste, was er tat: alles für seinen Beruf und den Sieg. Seine Biografie ist eine intensive Erzählung über die Sechzigerjahre, den Radsport und einen Menschen, der stellvertretend fürs Publikum alles gegeben hat: sein Leben.“ (Tagesspiegel, 12. Juli 2007)

19,80 €

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Tour de France

Erscheinungsdatum: 05/2004

Autor: Kurt Stöpel

ISBN: 978-3-936973-10-5


Beschreibung:

»Es ist eine tragische Nacktheit, das zerklüftete Felsgestein scheint uns angrinsen zu wollen. [...] Jetzt kann man nicht mehr in das violett schimmernde Tal hinabblicken. Die Wolken hüllen uns ein, als hätten sie Mitleid mit uns keuchenden Ameisen, die es gewagt haben, die Riesen der Bergwelt herauszufordern. Es ist nur ein Tasten, ein ungewisses Taumeln von einer Straßenhälfte zur anderen, dabei die Angst im Herzen, nicht zu nahe an den Abgrund zu kommen.«


Wer so über die Tour de France schreibt, der muss sie selbst bestritten haben. So wie der Berliner Kurt Stöpel. 1932 lieferte er André Leducq, dem französischen Superstar jener Jahre, einen faszinierenden Zweikampf, gewann eine Etappe und fuhr als erster Deutscher ins Gelbe Trikot.


Nur einer unerklärlichen Serie von Reifenpannen, einem Mangel an Teamunterstützung und dem unvorteilhaften Reglement hatte es Kurt Stöpel zu »verdanken«, dass es nicht ganz zum Sieg reichte. Eigentlich war er wohl der kompletteste Fahrer dieser Tour – im Hochgebirge ebenso stark wie im Sprint. Es sollte noch 64 Jahre dauern, bis ein Landsmann diese Leistung zu egalisieren wusste – Jan Ullrich.


Jetzt endlich erscheint eine Neuauflage des Erlebnisberichts von der Tour 1932, mit dem Kurt Stöpel einmalige Einblicke in die »heroische Ära« der Frankreich-Rundfahrt liefert: Die größte Geschichte eines Radrennfahrers von Weltrang, der auch als Literat ähnliche Klasse verriet wie im Wirbel der Pedale.


Vieles in diesem Buch erscheint dem Leser wie ein Bericht aus einer fernen, unbekannten Zeit, manches wird ihm seltsam aktuell vorkommen: der völkerverbindende Charakter der Tour de France; die Kameradschaft und der Todesmut der Fahrer; die Intrigen und taktischen Scharmützel der Teammanager; die epische Unwetteretappe durch die Pyrenäen; der Belgier, der nach dem Griff zur »schnellen Pulle« wie ein Wahnsinniger über Kopfsteinpflaster und durch das Ziel »brettert«...


Ein vollständiger Statistikteil, vielfältige Hintergrundinformationen zum Rennen und zu seinen Teilnehmern, zahlreiche weitere Augenzeugenberichte sowie viele Fotos im Großformat komplettieren diese Neuauflage. Und in einem Nachwort würdigt Helmer Boelsen, der Nestor unter Deutschlands Radsportjournalisten, den Rennfahrer und Menschen Kurt Stöpel über die Tour de France 1932 hinaus.


»Ein Zeitdokument mit bildreicher Sprache und vielen großformatigen Schwarz-Weiß-Bildern, das die Anstrengungen der heroischen Epoche der Tour in Erinnerung ruft.« (Tour 07/2004)


»Eine wunderschöne, 72 Jahre alte Erinnerung breitet Kurt Stöpel in diesem Sommer aus. Endlich ist der Bericht des ersten Deutschen, der Zweiter der Tour de France wurde, wieder erhältlich. Seine von Bescheidenheit und Bildung geprägte Sprache geben der Erzählung vom Kampf mit André Leducq um den Sieg bei der Tour 1932 ebenso Farbe wie die Schwarzweißfotos, mit denen der Covadonga-Verlag die Neuauflage illustriert hat.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juni 2004)


»Kurt Stöpel, der von den Franzosen ›der Philosoph‹ und den Deutschen ›Professor‹ genannt wurde, konnte schreiben. Seine kraftvolle, reiche und intelligente Sprache weckt Stimmungen, Empfindungen, lässt miterleben und bringt uns die Radsportrealitäten der 30er Jahre nahe. Er beschränkte sich nicht allein auf die Wiedergabe der Rennen, ihm gelingt es auch, die Ereignisse in die Landschaften und die Gesellschaft einzubinden. Er weiß Atmosphäre zu erzeugen...« (cycling4fans.com)


»Faszinierende Lektüre in einer schön bebilderten Neuauflage.« (abfahren)

24,80 €

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Bobkes Welt

Erscheinungsdatum: September 2006

Autor: Bob Roll

ISBN: 978-3-936973-25-9


Beschreibung:

Bob Roll, Spitzname "Bobke", ist ein Multitalent. Von 1983 bis 1991 machte er sich in Diensten von 7-Eleven, Motorola und Z einen Namen als Paradiesvogel im internationalen Peloton des Straßenradsports. Anschließend wechselte er ins Gelände und maß sich sieben Jahre lang im Weltcup an der Elite der Mountainbiker. Nebenbei agierte er als Gelegenheitsschauspieler, Werbe-Ikone, VeloNews-Kolumnist und Trainingspartner von Lance Armstrong nach dessen Krebserkrankung. Heute ist Bob Roll der Tour-Experte beim TV-Sender OLN und gilt dank seiner treffsicheren Analysen und humoristischen Einlagen als wohl originellster und poetischster Chronist und Kommentator der Radsportszene.


"Bobkes Welt" ist eine Sammlung außergewöhnlicher Episoden im originalen, unverblümten, oft martialischen Rennfahrer-O-Ton - ein Buch so tumultartig, absurd und doch unwiderstehlich wie ein legendäres Paris-Roubaix im Regen. Eine wahnwitzige Achterbahnfahrt über Kopfsteinpflaster, Pyrenäenpässe und Singletrails, die ihm endlich auch auf dem alten Kontinent den verdienten Ruhm für seine extravagante, bissig-verschrobene und lyrische Sicht des Radsports bescheren dürfte. Und viele, sehr viele spontane Lacher.


Aus dem Inhalt:

Bobkes Radsport-ABC; Die schönsten Tagebücher aus 15 Profijahren; Im Kältekoma nach der Gavia-Etappe beim Giro 1988 '88; Im Heli mit Hinault; Mit Lance im tiefsten Dixieland; Bobkes Trainingstipps; Eine Ode an das schlechteste Team der Radsportgeschichte; Auf den Spuren von Coppi und Bartali...


Pressestimmen:

„Ein herrlicher Lesespaß für Mountainbiker und Rennradfahrer gleichermaßen!“ (mtb-extreme, 22. Dezember 2006)

„Ein äußerst amüsanter Lesegenuss.“ (Trekkingbike)

17,80 €

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Venga! Venga! Venga!

Erscheinungsdatum: Juni 2006

Autor: Klaus Blume

ISBN: 978-3-936973-22-8


Beschreibung:

Es ist eine Berufsgruppe ohne Ausbildung, Diplom und Gewerkschaft. Aber ausgestattet mit viel Sach- und noch mehr Menschenkenntnis. Ein kleiner Kreis mit großem Einfluss. Genannt Directeurs sportifs, Teammanager oder Mannschaftsleiter. Klaus Blume rückt diese eigentlichen Macher des Radsports aus dem Hintergrund ins Rampenlicht. Alle, die das Schwungrad des Velosports entscheidend bewegt haben, lässt der erfahrene Reporter und intime Kenner des Profimetiers zu Wort kommen: philosophierend und plaudernd, analysierend oder schwärmend, von missionarischem Eifer bewegt oder gelassen die Szene betrachtend.


Mit bemerkenswerter Beobachtungsgabe gelingen Klaus Blume lebendige Porträts, die nie das messerscharfe kritische Wort scheuen. Er beleuchtet, entschlüsselt und entlarvt die Wesenszüge, Erfolgsgeheimnisse und Sündenfälle eines vielfältigen Berufsstandes, dessen Vertreter zumeist im Verborgenen wirken: Glücksritter wie Guillaume Driessens, der noch mit Fausto Coppi und Eddy Merckx zusammen gearbeitet hat. Besessene wie der Bretone Cyrille Guimard, ohne dessen Ideen den Duellen Bernard Hinaults, Greg LeMonds und Laurent Fignons wahrscheinlich jene filmreife Dramaturgie gefehlt hätte, die sie unsterblich werden ließ. Männer mit einer untrüglichen Witterung fürs seltene Talent, wie sie Peter Post und Walter Godefroot gegeben ist. Draufgänger mit Hang zum perfekt inszenierten Tobsuchtsanfall, wie ihn der Italiener Giancarlo Ferretti so brillant beherrscht. Trotzige Pioniere wie der Däne Bjarne Riis. Erfolgreiche Quereinsteiger wie Bernard Tapie und Hans-Michael Holczer. Nimmermüde Methodiker wie Paul Köchli und Wolfram Lindner. Begnadete Selbstdarsteller wie Marc Madiot, Erik Breukink und Rudy Pevenage. Gefallene Strategen wie Cees Priem und Bruno Roussel. Autokratische Patrons wie Manolo Saiz, dessen Anfeuerungstiraden nicht nur seinen Rennfahrern oft genug Kopfschmerzen bereitet haben: „Venga! Venga! Venga!“


Pressestimmen:

„Blume lässt Einsteiger staunen, aber noch mehr eignet sich das Buch für Leser, die bereits einen kleinen Einblick in die Szene haben: Hier schreibt einer, der tiefer blicken durfte und darf als manch anderer Insider. Und Blume schreibt in einem lebendigen Reportagestil, der auch die Unmenge von dargestellten Details bestens verkraftet.“ (Velomotion, Oktober/November 2006)

„Hintergrundwissen dieser Art trägt viel bei zum Verständnis des Systems Profi-Radsport, insbesondere seiner dunklen Seiten.“ (Trekkingbike, 05/2006)


Der Autor:

Seit 1964 ist Klaus Blume als schreibender Reporter bei allen großen Radrennen auch hinter den Kulissen zugegen. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war er als Redakteur und Korrespondent im Axel-Springer-Verlag für Welt, Welt am Sonntag und Sport-Bild tätig. Heute lebt er als freier Autor zahlreicher internationaler Zeitungen, Magazine und Hörfunk-Sender von Rang in Hamburg.

17,80 €

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Quäl dich, du Sau

Erscheinungsdatum: April 2006

Autor: UDO BÖLTS mit Klaus D. Kullmann

ISBN: 978-3-936973-20-4


Beschreibung:

„Quäl dich, du Sau!“ Dieser eine Satz, mit dem er im Juli 1997 seinen Kapitän Jan Ullrich zum Tour-de-France-Sieg trieb, hat Udo Bölts bekannt gemacht. Unbändiges Kämpferherz, starker Charakter – das waren und sind die Markenzeichen des bodenständigen Pfälzers. Zwölf Mal bestritt er die Tour de France, zwölf Mal erreichte er Paris. Von den Höhe-, Tief- und Wendepunkten seiner Karriere als Radsportler erzählt er nun in einer höchst abwechslungsreichen Autobiografie


Mit eben jener Glaubwürdigkeit, für die ihn die Fahrerkollegen und das Publikum so schätzen, weiht Udo Bölts seine Fans und Leser ein in den Alltag, in das Fühlen und Denken eines modernen Radprofis. Seine hautnahen, ungefilterten Berichte vermitteln die Bereitschaft und Lust, immer wieder mit Leidenschaft die eigenen Grenzen zu suchen. Kurzum: „Quäl dich, du Sau“, das ist auch in Buchform die pure Motivationshilfe. Wer diese Autobiografie gelesen hat, weiß genau, wie er mit Freude und Leidenschaft das Beste aus sich herausholt. Im Sport. Bei der Arbeit. In jeder Lebenssituation.


Mitreißend, augenzwinkernd, ohne falsche Bescheidenheit – so schildert Udo Bölts, wie er sich immer wieder gegen elementare Widerstände durchsetzen musste. Im Alter von zwölf Jahren, als er mit dem Radsport eigentlich nur begann, um abzuspecken. Erst recht in Zeiten der schwierigen Dreifachbelastung aus Werkzeugmacherlehre, Vereinsrennen und Nationalmannschaft. Oder nach dem Rückschlag des in letzter Minute geplatzten Traums von der Olympia-Teilnahme in Seoul 1988.


In „Quäl dich, du Sau“ erzählt Udo Bölts seinen Werdegang vom viel versprechenden Neoprofi in einem Team, dessen Zukunft ständig auf der Kippe stand, zum gefeierten Edelhelfer zweier Tour-de-France-Sieger. Als kritischer Insider charakterisiert er seine Kapitäne. Die besessenen Perfektionisten Riis und Zabel. Das von der Superstarrolle überforderte Jahrhunderttalent Jan Ullrich. Und er lässt seine Leser hinter die Kulissen von Radrennen blicken, die heute Legendenstatus haben: Warum war in der Nacht vor einem schweren Tag in den Pyrenäen aus dem Zimmer von Bjarne Riis ein merkwürdiges Brummen zu hören? Wie war es wirklich damals in den Vogesen, als das berühmte „Quäl dich, du Sau“ fiel? Warum nimmt jemand nur ein paar Wochen nach überstandener Tour de France die Strapazen eines Hawaii-Ironman auf sich?


Pressestimmen:

„Spannend, ja mitreißend, weil hautnah schildert Udo Bölts seine Radsport-Jahre. Wer das liest, glaubt dabei gewesen zu sein.“ (Offizielles Programm Tour de France 2006)

„Prädikat: spannend und lesenswert.“ (Roadbike, Sommer 2006)

„Udo Bölts' Autobiografie ist hautnah, mitreißend, sein unbändiges Kämpferherz ist auf vielen Seiten zu spüren.“ (Frankfurter Rundschau, 21. Dezember 2006


Die Autoren:

Udo Bölts, Jahrgang 1966, zählt vielleicht nicht zu den erfolgreichsten, aber zwei-fellos zu den populärsten deutschen Radsportlern. Zum Abschluss seiner aktiven Karriere erhielt der gelernte Werkzeugmacher, der mit seiner Frau und zwei Kindern im pfälzischen Heltersberg lebt, bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2003 von den deutschen Journalisten den „Sonderpreis für Vorbilder im Sport“.


Bölts gewann 1992 die Königsetappe beim Giro d’Italia, 1996 das Weltcuprennen in San Sebastian und 1997 die Dauphiné Libéré. Doch ein Siegfahrer im klassischen Sinne war er nie. Dem Team Telekom diente er als Helfer, als Wasserträger, als Edeldomestike. Als Mann, auf den man sich in jeder Situation verlassen konnte. Außergewöhnliche Erfahrung und Willensstärke machten ihn zur respektierten Führungspersönlichkeit, zum heimlichen Kapitän. Im Jahr 2003 fuhr er, nun für das Team Gerolsteiner, seine letzte Tour de France – bis auf die Champs Élysées in Paris, genau wie die anderen elf Male zuvor. Dies gelang keinem anderen Deutschen. Udo Bölts bestritt 18 große Landesrundfahrten und beendete sie alle. Eine einsame Bestmarke in der Geschichte des Radsports.


Nur wer dienen kann, kann herrschen. Dieses Prinzip hat Udo Bölts, der seine Profilaufbahn 1989 beim Telekom-Vorgänger Team Stuttgart begann, früh begriffen und bis heute verinnerlicht. Seinen Kapitänen ordnete er sich ohne Gesichtsverlust unter, um dem Team zum Erfolg zu verhelfen. Im neidlosen Verzicht lag seine Größe. Bölts machte während seiner Vorzeige-Karriere in der Tat nie den Eindruck, als kenne er eine Schmerzgrenze. Sich zu quälen, das gehörte für den Pfälzer wie selbstverständlich zum Radsportlerleben. In der legendären Tour de France 1997 zum Beispiel stürzte Udo Bölts in der ersten Woche fünfmal, aber er stieg immer wieder in den Sattel. Viele hätten aufgegeben, aber seine Leidensfähigkeit, sein ungebrochener Wille triumphierten immer über den inneren Schweinehund.


Udo Bölts wurde auf seine ureigene Art zum Siegertypen. Den Sieg über sich selbst, das Überwinden von Grenzen stellte er stets in den Vordergrund. So auch beim Ironman 2000 auf Hawaii, den er knapp zwei Stunden hinter dem Sieger beendete. Als er im Sommer 2002 vom Team Deutsche Telekom kalt abserviert wurde, griff das Team Gerolsteiner sofort zu, um „die Identifikationsfigur im deutschen Radsport“ zu verpflichten. Seit 2004 lenkt Udo Bölts die Geschicke der ProTour-Equipe aus der Eifel nun als Mitglied der Sportlichen Leitung.


Co-Autor Klaus Dieter Kullmann, Jahrgang 1956, ist Sportredakteur bei der „Rheinpfalz“ in Ludwigshafen. Bereits seit 1976 berichtet er als Journalist über den Radsport und war zehn Jahre lang Pressechef bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt.

19,80 €

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Girofieber

Erscheinungsdatum: April 2006

Autor: Marco Pinotti; Gijs Zandbergen

ISBN: 878-3-936973-21-1


Beschreibung:

Gewiss ein ungewöhnliches Autorenduo: ein niederländischer Feuilletonjournalist in seinen Fünfzigern und ein auffallend hagerer italienischer Ingenieur Ende Zwanzig. Beide mit einer Schwäche für den Radsport. Der Ältere ist in seiner Jugend selbst Rennen gefahren und hat einige Bücher über sein Herzensthema verfasst. Der Jüngere ist nach dem Studium mit 24 Jahren noch Profi geworden und fährt nun als klassischer Domestike für eine spanische ProTour-Equipe – mit dem großen Traum, einmal den Giro d’Italia zu bestreiten.

Es war der Zufall, der die beiden zusammenführte: Als Pinotti in der Saison 2003 bei einem Rennen im Baskenland schwer gestürzt war, ließ Zandbergen ihm die besten Genesungswünsche zukommen. Der Startschuss für eine enge und außergewöhnliche Brieffreundschaft. Über Monate entfaltete sich ein höchst lebendiger Austausch von Gedanken und Erlebnissen, der von Mal zu Mal offenherziger und freundschaftlicher wurde. Nun lässt er sich in einem Buch nachlesen, das immer wieder mit Überraschungsmomenten aufwartet, wenn niederländische Ironie und Skepsis auf italienische Professionalität und Passion treffen.


Hautnah erlebt der Leser mit, wie sich zwischen Pinotti und Zandbergen etwas Höchstpersönliches entwickelt. Der italienische Zeitfahrmeister und der niederländische Journalist stehen exemplarisch für jeden, der dem Radsport von Herzen zugetan ist, ohne die vielen Schattenseiten auszublenden. Pinottis Briefe kommen direkt aus dem Herzen des Pelotons und sind doch Ausdruck einer Reflektionsfähigkeit, die eine Ausnahme darstellt in diesem Metier. Er ist bereit, intime Details preiszugeben, Schwächen einzugestehen und die Leser hinter die Kulissen blicken zu lassen. Pinotti versteckt sich nie hinter Koketterie. Er bekennt sich zu einem Arbeitsethos, der mitunter zur Sucht wird. Ungekünstelter lässt sich nicht über dieses Thema schreiben.


Die ungewöhnliche Autorenkonstellation, die nicht alltäglichen Beobachtungen und Perspektiven sowie der persönliche Charakter der Briefe machen „Girofieber“ zu einem einzigartigen Werk in der Bibliothek des Sports. Dies ist ein Buch über die selten einfache Liebe zum Radsport. Und auch darüber, wie sich ein Traum erfüllt. Denn in der Saison 2005 stand Marco Pinotti erstmals am Start seiner heimischen Landesrundfahrt – Grund genug, den Briefwechsel mit Gijs Zandbergen für die aktualisierte deutsche Ausgabe von „Girofieber“ wieder aufzunehmen.


Pressestimmen:

„Das Buch vermittelt - in leicht verdaulichen Häppchen von jeweils einer Brieflänge - spannende Ansichten und Überlegungen und grundehrliche Einblicke in die Psyche und den Alltag eines Berufssportlers.“ (Procycling, Mai 2006)


Die Autoren:

Marco Pinotti wurde 1976 in Bergamo geboren und kann einen Titel vorweisen, den nur wenige aktive Radprofis für sich beanspruchen können: Er ist Diplom-Ingenieur. Noch während des Studiums gewann er als Amateur bemerkenswerte 28 Rennen und wurde anschließend Berufsrennfahrer. Von 1999 bis 2004 startete er für das Team Lampre, seit 2005 für Saunier Duval. Seine größten Erfolge sind der Gewinn der Italienischen Zeitfahrmeisterschaft 2005, Etappensiege bei der Vuelta al Pais Vasco 2003 und der Polen-Rundfahrt 2000, der erste Rang beim Grand Prix Europa 1999 sowie ein zweiter Platz bei einer Etappe der Tour de France 2001. In der Saison 2005 erfüllte sich – unmittelbar nach Erscheinen des niederländischen Originals von „Girofieber“ – Marco Pinottis großer Traum von einer Teilnahme an der Italien-Rundfahrt. In der aktualisierten deutschen Ausgabe berichtet er auch von den Erfahrungen bei seinem Giro-Debüt.

Gijs Zandbergen, Jahrgang 1952, ist in jungen Jahren mit großer Begeisterung und bescheidenem Erfolg Radrennen gefahren – in der Klasse der Aspiranten, Junioren, Amateure und Liebhaber. Der Niederländer lebt heute als Redakteur von „De Volkskrant“ in der Nähe von Amsterdam. Nach seinem Studium der Sprach- und Literaturwissenschaften arbeitete Gijs Zandbergen zunächst für mehrere Staatsministerien. Während dieser Zeit hat er neun Bücher über sein Herzensthema Radsport verfasst: Biografien und Geschichtliches, Wörterbücher und Gedichtbände.

17,80 €

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Wir alle waren Götter

Erscheinungsdatum: Juni 2006

Autor: Benjo Maso

ISBN: 978-3-936973-23-5


Beschreibung:

Die Tour de France von 1948 brachte alles mit: Einen höchst abwechslungsreichen Rennverlauf, schillernde Persönlichkeiten und irrwitzige Rivalitäten. Eine gesellschaftliche Bedeutung, die weit über das rein Sportliche hinausging. Eine Brisanz, die ganze Nationen in ihren Bann zog – und viele Italiener bis zum heutigen Tag glauben lässt, Gino Bartali habe mit seinen Etappenerfolgen in den Alpen einen Bürgerkrieg in seiner Heimat verhindert.


Es war aber auch eine Tour, die einen Wendepunkt markierte: Die Fahrer starteten in der historischen Ära des Radsports – bei Pannen weitgehend auf sich allein gestellt, noch nicht eingeengt durch das Korsett strenger Mannschaftsdisziplin. Aber als sie Paris erreichten, war das moderne Zeitalter angebrochen. Denn zum ersten Mal wartete im Ziel eine Fernsehkamera auf das Peloton. Als Symbol, wie sehr sich der Radsport und seine Wahrnehmung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten verändern sollten.

In „Wir alle waren Götter“ lässt der niederländische Soziologe, Historiker und Radsportfan Benjo Maso dieses bemerkenswerte Rennen wieder aufleben: Auf Grundlage zahlreicher Interviews mit Teilnehmern und Zeitzeugen sowie jahrelanger Archivrecherche macht er Etappe für Etappe längst vergessene Aspekte und die unglaublichen Härten der historischen Frankreich-Rundfahrt fassbar. In fesselnden Reportagen entzaubert Benjo Maso zahllose Tour-Mythen und zeichnet ein brillantes Sittengemälde eines gleichermaßen gebeutelten wie chauvinistischen Nachkriegseuropas.


„Maso gibt der Geschichtsschreibung des Radsports eine neue Dimension“, urteilte das Magazin „Trouw“. „De Volkskrant“ erkennt in Masos Werk „ein Sportbuch von seltener Klasse. Es sprüht vor Originalität.“ Und „De Morgen“ war überzeugt: „Masos Buch ist vom Besten, vom Allerbesten, was jemals in den Niederlanden über Sport geschrieben wurde.“


Pressestimmen:

„Wer Hintergrund- und Detailwissen zu schätzen weiß und zum intimen Kenner längst vergangener Heldengeschichten werden will, für den ist das auf umfangreicher Recherchearbeit und persönlichen Interviews basierende Buch der ideale Schmöker.“ (Mountainbike Revue 7/06)

„Ein wunderbares Buch, das an Originalität und Spannung kaum zu überbieten ist.“ (Radsport Rennrad, Juni 2006)


Der Autor:

Der Niederländer Benjo Maso ist Soziologe, Historiker und Radsportfan. Bereits 1990 veröffentlichte er mit „Der Schweiß der Götter“ ein Buch, das in seiner Heimat längst als Standardwerk zur Kulturgeschichte des Radsports gilt und Maso zu einem der großen Drei der niederländischen Radsportliteratur machte – neben Peter Winnen und Tim Krabbé.

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Armstrongs Kreuzzug

Erscheinungsdatum: Ende September 2005

Autor: Daniel Coyle

ISBN: 978-3-936973-19-8


Beschreibung:

Kein anderer Weltklassesportler weiß eine so faszinierende Geschichte zu erzählen wie Lance Armstrong. Es ist der Mythos vom Radfahrer, der den Krebs besiegt, um reihenweise das härteste Rennen der Welt zu gewinnen und für viele Menschen in aller Welt zu einer lebenden Ikone zu werden. Der mehrfach preisgekrönte Journalist Daniel Coyle aber will mehr wissen: Wer ist Armstrong wirklich? Was treibt ihn an? Warum dominiert er über Jahre alle Herausforderer?


Eine ganze Saison lang heftet sich Daniel Coyle an Armstrongs Fersen, zieht mit der Familie in dessen Nachbarschaft im nordspanischen Girona, folgt ihm beharrlich von Trainingslager zu Leistungstest, von Vorbereitungsrennen zur großen Tour de France. Coyle erhält Einlass in Armstrongs engsten Kreis, trifft und spricht regelmäßig die wichtigsten Vertrauten: den Teamdirektor Johan Bruyneel und den berüchtigten Sportarzt Dr. Michele Ferrari, seine Mechaniker, Freunde und Teamkollegen. Und so entsteht im Laufe eines Jahres, in dem Armstrong als erster Mensch der Welt zum sechsten Mal die Tour gewinnen will, ein unerschrockenes und vielschichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Menschen.


Wir erfahren, wie Lance Armstrong das zunehmend schwierige Kunststück gelingt, Lance Armstrong zu sein – Weltklasseathlet, Promi, Geschäftsmann, Kumpel und Vorbild in Personalunion. Hautnah lernen wir einen in vieler Hinsicht unbekannten Sportler kennen, der besessen ist, alles, wirklich alles zu gewinnen und zu kontrollieren. Den Planeten Lance, das Gravitationszentrum, um das sich alles dreht. Den ultimativen Alphawolf, der gleichzeitig Wohltäter ist und vielen Menschen Kraft und Inspiration schenkt. Einen Mann, der permanent Krieg an allen Fronten führt, ja sogar führen muss. Gegen das fortschreitende Alter und die Verlockungen des Ruhms. Gegen kleinste Fehler und technische Mängel. Gegen Skandale und Dopinggerüchte. Und mit besonderer Leidenschaft gegen „Trolle“, „Bastarde“ und „Clowns“, wie er unliebsame Journalisten und Kollegen und mitunter auch seine wichtigsten Kontrahenten nennt.


Doch „Armstrongs Kreuzzug“ ist mehr als ein Buch über einen der erfolgreichsten Sportler aller Zeiten. Als äußerst feinfühliger Beobachter vermag Daniel Coyle, seine Leser mit auf eine Abenteuerreise in ein fremdes Universum von unglaublicher Schönheit und Brutalität zu entführen, in der noch das Gesetz vom Überleben des Stärkeren gilt. In eine abgeschottete Welt voller Underdogs, Gurus, Groupies und Unikate. Coyle zeichnet ein Sittengemälde des Radsports, das hart gesottene Fans ebenso mitreißen wird wie all jene, die sonst höchstens im Hochsommer ein vages Interesse für die „Giganten der Landstraße“ aufbringen.


Pressestimmen:

„Coyle erwies sich als Beobachter mit detektivischen Qualitäten. Er sprach mit Vertrauten und Gegnern, packte alles in kurzweilige Geschichten und Dialoge. Heraus kam ein privates Porträt des Toursiegers, das sich liest, als säße man daneben.“ (Hamburger Abendblatt, 17. Dezember 2005)

Eine packende, brillant geschriebene Charakterstudie über einen, der besessen davon ist, alles zu gewinnen. (Drahtesel, Dezember 2005)

Ein stellenweise poetischer, detailreicher Bericht aus dem Inneren einer hermetischen Welt: direkt vom »Planeten Lance«. (Trekkingbike, 01/2006)

„Sehr kurzweilig und mit dem notwendigen, distanzierten Augenzwinkern geschrieben. Prädikat: Unbedingt lesenswert – auch und gerade jetzt, wo alle Welt in Lance Armstrong nur noch den EPO-dopenden Betrüger sehen will.“ (Tour, 01/2006)

»Großartig geschrieben, fundiert recherchiert… ›Armstrongs Kreuzzug‹ nimmt den Leser mit in Armstrongs engsten Kreis… Coyle befasst sich eingehend mit dem Leben und den Gedanken von Armstrongs Hauptrivalen in der Tour 2004… Und er liefert hervorragende Einblicke in die minutiösen Details und Nervenkriege, die der Antrieb der Rennfahrer im internationalen Peloton sind.« – VeloNews

»Ein ehrliches, persönliches und leidenschaftliches Werk, das sowohl Fans als auch Neulingen viel Lesenswertes bietet.« – Publishers Weekly

»Armstrongs Autobiografie ›Tour des Lebens‹ mag einige Einblicke liefern, aber auch diese sind limitiert. Wer an einem vollständigeren, zwingenderen Bild des großen Texaners und des Sports, der ihn berühmt gemacht hat, interessiert ist, sollte zu ›Armstrongs Kreuzzug‹ von Daniel Coyle greifen. […] Mit einer gelungen Mischung aus lebendiger Prosa, Raymond Carvers genauem Auge für die Nuancen und John Irvings so treffsicherem, entschlossenem Humor schildert Coyle das europäische Peloton in der Saison 2004. Von seinem Quartier im spanischen Girona aus – dem europäischen Epizentrum des amerikanischen Radsports und von Armstrongs Team – nimmt Coyle einen Erzählfaden auf, der eine Tolkien-Trilogie wert wäre.« – Boston Globe

»Die Kombination aus überschäumender Beobachtungsgabe und hart erarbeiteten Einblicken machen ›Armstrongs Kreuzzug‹ zu einem Muss.« – Washington Post

»Coyles Buch ist kein Loblied auf Armstrong, sondern ein enthüllender Blick auf den Alltag des Profiradsports im 21. Jahrhundert.« – San Francisco Chronicle


Der Autor:

Daniel Coyle lebt als Redakteur von »Outside« in Alaska. Er ist Preisträger des »Sporting News Book of the Year Awards«, war für »The Best American Sports Writing« ausgewählt und zweimal für den »National Magazin Award« nominiert. Sein autobiografischer Roman »Hardball: A Season in the Projects«, in dem er seine Erlebnisse als Baseball-Trainer von Großstadtkids aus sozialen Brennpunkten schildert, war Grundlage eines gleichnamigen Films mit Keanu Reeves in der Hauptrolle. Zuletzt veröffentlichte Coyle die auf einem wahren Verbrechen in der Wildnis Alaskas beruhende Novelle »Walking Samuel«.

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Did Not Finish. Der Radsport und seine Opfer.

Erscheinungsdatum: Anfang Oktober 2005

Autor: Andreas Beune

ISBN: 978-3-936973-17-4


Beschreibung:

Fabio Casartelli, José Maria Jiménez, Andrei Kivilev, Ricardo Otxoa, Marco Pantani, Fabrice Salanson, Denis Zanette – seit Jahren häufen sich Todesfälle, die junge Radprofis für immer aus dem Rennen nehmen.


Andreas Beune wagt sich an das Tabuthema, das den Radsport in Atem hält. Er entlarvt eine Obsession, die jeden Rennfahrer regelmäßig an die Grenzen zwingt – und offensichtlich zu oft auch darüber hinaus. Bei halsbrecherischen Abfahrten auf 19 Millimeter breiten Schlauchreifen. In der wilden Stampede der Massensprints. In der eifrigen Jagd nach Elixieren, die parallel zu den eigentlichen Rennen stattfindet, und die den Fahrern längst den zweifelhaften Ruf von Versuchskaninchen der Pharmaindustrie eingebracht hat.


Der Autor stellt die entscheidende Frage, wie gesund ein Spitzensport sein kann, sein darf, sein muss: Die Furcht erregende Serie nächtlicher Herztode. Doping als verteufeltes und vielleicht deshalb so reizvolles Faszinosum. Die große Nähe von Höchstleistungen und tiefen Depressionen. Die Motivation einer Sportart, die ihre Protagonisten nach jeder Bergetappe erbärmlich erschöpft sieht – und die doch am nächsten Morgen wieder starten müssen, während »normale« Menschen in einem solchen Zustand auf der Stelle für Wochen krank geschrieben würden.


Zwanzig Porträts früh verstorbener Rennfahrer runden diesen Band ab. Und offenbaren manch überraschende Parallele in Leben und Karriere von Radprofis, die nach den Sternen griffen und hart auf den Landstraßen aufschlugen, deren Giganten sie zu sein hofften.


Pressestimmen:

»Die persönlichen Geschichten geben einen tiefen Einblick in die Seiten des Radsports, die bei den Übertragungen der Tour de France im Verborgenen bleiben. Die Einzelschicksale werden in einen Zusammenhang gesetzt, der nicht als Anklage, sondern als anschauliche Aufklärung geschrieben ist. Beune gelingt es zu erklären, warum Mythen und Faszination der ›literarischen‹ Sportart eng mit Tod und Risiko verbunden sind.« (Der Tagesspiegel, 1.11.2005)

19,80 €

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Post aus Alpe d’Huez

Erscheinungsdatum: April 2005

Autor: Peter Winnen

ISBN: 978-3-936973-14-3


Beschreibung:

In »Post aus Alpe d’Huez« erfahren Radsportfans dank Peter Winnens großem Erzähltalent und beispielloser Offenheit aus erster Hand, was sie schon immer über die Welt der Profis wissen wollten. Wer dieses Buch gelesen hat, wird den Radsport mit völlig anderen Augen sehen. Mit mehr Verständnis und noch mehr Leidenschaft.


Peter Winnen war der Kletterspezialist in Diensten von Walter Godefroot und »Capri-Sonne«, Peter Post und »TI-Raleigh«. Er war der Mann für die besonderen Etappen der Tour de France – gleich zwei Mal erfolgreich in Alpe d’Huez. Und auch nach dem bitteren Karriereende hat er die Kurve gekriegt, gilt in seiner niederländischen Heimat heute als einer der talentiertesten Chronisten und Kommentatoren des Sports. Als ein Hemingway im Rennsattel. Denn Peter Winnen ist es in der Autobiografie seines Radsportlerlebens gelungen, das Dasein im Wanderzirkus des Profiradsports so eindringlich zu schildern wie keiner je vor ihm. In Briefen von entwaffnender Ehrlichkeit. Ungehorsam dem Gesetz des Schweigens, das gerade in Radsportkreisen viele Zungen lähmt.


Auch als Literat geht ein Peter Winnen dahin, wo es weh tut, erzählt mit Witz und Wortgewalt von Plackerei und Siegestaumel. Schmerz und Scharmützeln. Pflegern und Frauen. Doping und rebellierenden Körpern. Kein Wunder also, dass die Originalausgabe Kritiker und Leser gleichermaßen begeisterte. »Kaum zuvor hat ein Sportler so treffend in Worte gefasst, was es heißt, sich zu schinden«, schrieb „De Volkskrant“, und die Kollegen von „Haarlems Dagblad“ nannten Winnens Autobiografie: »Ein mitreißendes Zeitzeugnis des Radsports, ein Mini-Universum, das gleichermaßen fasziniert wie erschüttert.« Jetzt ist diese Pflichtlektüre für alle Radsportfans endlich auf Deutsch erhältlich.


»Genau das macht ›Post aus Alpe d’Huez‹ so herausragend: Er entwirft den Radzirkus aus kleinen Details, die er in Großaufnahme zeigt. […] Selten wurde von einem Sportler selbst so eindrücklich der körperliche Extremismus beschrieben wie in diesen tagebuchähnlichen Skizzen über die Bergetappen.« (Süddeutsche Zeitung, 14. Juli 2005)

»Sein Erzählstil ist beeindruckend: plastisch, phantasievoll, direkt, gelegentlich gossig. Er spart wenig aus.« (Cycling4fans.com)

»Entwaffnende Offenheit von Peter Winnen.« (Procycling 5/2005)

14,80 €

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Rik Van Steenbergen

Erscheinungsdatum: April 2005

Autor: Walter Rottiers

ISBN: 978-3-936973-15-0


Beschreibung:

Er ist das große Vorbild für Generationen von Radsportlern. Unermüdlicher Arbeiter und kühner Stratege. Ein Fahrer, der mehr als 1.600 Siege in 23 Profijahren erringt und gleich drei Mal Straßenweltmeister der Berufsfahrer wird. Als „Rik I.“ achten ihn die Kollegen und unzählige Fans. Rik Van Steenbergen ist der charismatische Patron, der das Peloton dirigiert.


Aber auch das ist Rik Van Steenbergen: Lichtgestalt und Lebemann. Der stets charmante Genießer, der die Frauen liebt, das Geld und den großen Auftritt. Die gewiefte Spielernatur, die nach dem Rampenlicht der Velodrome auch das Milieu des Rotlichts für sich entdeckt, schließlich gar ins Gefängnis muss.


Jetzt erzählt Walter Rottiers erstmals die ganze Geschichte einer der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten, die der internationale Radsport je hervorgebracht hat. Mit vielen unzensierten O-Töne lüftet er manch unerhörtes Geheimnis aus der Ära von »Rik I.«. So macht diese Biografie die besondere Ausstrahlung des belgischen Klassikerspezialisten und Sechstagekaisers wieder hautnah erfahrbar – auch dank der vielen raren Fotos aus namhaften Archiven.


»Der Journalist Walter Rottiers erzählt die Geschichte eines Mannes, für den seine Familie in den Hungerzeiten der dreißiger Jahre auf ihr Essen verzichtete, damit er genug Kraft für seine Rennen hatte. Die Biografie zeichnet die Karriere eines der größten Radsportler des vergangenen Jahrhunderts kenntnisreich nach.« (Der Tagesspiegel, 10. Mai 2005)

»Großartig!« (Procycling 5/2005)

19,80 €

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Mit dem Fahrrad zur WM

Erscheinungsdatum: September 2004

Autor: Felix Göpel

ISBN: 978-3-936973-13-6


Beschreibung:

Eigentlich wollte Felix Göpel nur mit dem Rad und Freund Kevin zur Uni fahren. Ein Haken an der Sache: Als Studienort ist in Indien auserkoren. Und der zweite: Der 11. September 2001 macht die gewählte Reiseroute durch den Iran und Pakistan zu einer besonders heiklen. Die beiden Abenteurer aus Berlin aber lassen sich nicht aus der Bahn werfen. Im Gegenteil: In Indien angekommen, starten sie gleich durch zur Fußball-WM in Südkorea und Japan.


Österreichische Grenzer und anatolische Höllenhunde treiben ihm und seinen Lesern ebenso den Angstschweiß auf die Stirn wie die Verhaftung junger Bewunderinnen im Iran, die Reifenpanne im Tigernationalpark, der Ozean des Schweigens sowie chinesische Lämmer, Sching-Schang-Schong-Spieler und Freudenmädchen. Sanfter Tourismus sieht wahrlich anders aus…


»Felix Göpel weckt Fernweh, ohne die Fremde zu verklären.« (Spiegel online)


»Temporeich, schräg und mit frechem Witz.« (abfahren)

21,80 €

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Treffpunkt Tresen

Erscheinungsdatum: April 2004

Autor: Walter Rottiers

ISBN: 978-3-936973-08-2


Beschreibung:

Die vielen Radsportcafés gehören zu Flandern wie die glückseligen Biergärten zu Bayern, die fröhlichen Pubs zu Irland und die stilvollen Kaffeehäuser zu Wien. Jetzt hat Walter Rottiers dieser vom Aussterben bedrohten Gattung das wohl verdiente Denkmal gesetzt – in Form eines reich bebilderten, mit vielen touristischen Insidertipps garnierten Erlebnisreiseberichts.


Der Autor zeichnet den rasanten Aufstieg und schleichenden Niedergang der flämischen Supporterkneipen nach. Er porträtiert 111 aktuelle Radsportcafés und deren Macher: Lokale, in denen Stars und Sternchen des internationalen Radrennzirkus am Zapfhahn stehen. Kneipen und Restaurants, in denen Fanclubs ihren Favoriten viel emotionalen Rückenwind verleihen. Cafés, die direkt am Parcours der Flandern-Rundfahrt liegen.


Als Ergebnis jahrelanger, unermüdlicher Recherche kann Walter Rottiers eine Schatztruhe voller Geschichten aus dem prallen Leben öffnen: Das Crossrennen, das quer durch eine Kneipe führt. Die Enthusiasten, die mitten in der flämischen Provinz den Tourmalet nachbauen. Die Tresencracks, die nach dem fünften Pils eisern behaupten, den Koppenberg mit seinen scharfkantigen Pavés so locker wegzustecken wie das nächste Trappistenbier. Die permanenten Sprints zwischen Theke und Rennstrecke...


»Besuchen Sie in Kanegem, Kwaremont oder Zottegem eines der urigen flämischen Supportercafés, die Walter Rottiers in seinem neuen Buch beschrieben hat. Sie werden sich auf einen Schlag (wieder) in dieses Land verlieben.« Belgien-Magazin 05/2004


»Liebevoll zusammengetragen.« (Titel–Magazin, 30.06.2005)

29,80 €

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Rennfahrerblut ist keine Buttermilch

Erscheinungsdatum: 09/2003

Autor: Andreas Beune

ISBN: 978-3-936973-07-5


Beschreibung:

Es sind nicht nur Waden und Oberschenkel: Radsportler beweisen auch mit ihrem Mundwerk, dass sie eine ganz besondere Brut sind. Der Umgangston im Peloton ist oft ein mehr als derber. Fünf, sechs Stunden im Rennsattel bieten den Herren Profis aber auch genügend Zeit, um etwas Zitier- und sogar Druckfähiges für die Ohren der Öffentlichkeit auszuhecken. Und wer im Hochgebirge oder im Kampf gegen die Uhr die Grenzen menschlicher Leistungs- und Leidensfähigkeit auszuloten hat, den durchzucken mitunter gar durchaus geniale Gedankenblitze.


So hat Rennfahrermund im Laufe der Jahrzehnte immer wieder Erstaunliches hervorgebracht. Bonmots und Weisheiten, Beschimpfungen und Euphorisches. Legendäre Champions geben ihre Erfolgsgeheimnisse preis, vergessene Domestiken gewähren Einblicke in ihr Seelenleben. Gemeinsam parlieren sie über große Rundfahrten und kleine Sünden, über Sprinterbeine und Bergankünfte, über ausufernde Rivalitäten, Qualen und Griffe in die Arzneimittelköfferchen. Und es gibt und gab nicht nur hörenswerte Stimmen aus dem Fahrerfeld: Auch sportliche Leiter, Reporter, Kommentatoren oder Schriftsteller haben ihren Teil dazu beigetragen, den Zitatenschatz des Radsports zu mehren.


Der Bielefelder Sportjournalist Andreas Beune hat sich an das Abenteuer gewagt, diesen Schatz zu bergen. In dem reich bebilderten Geschenkband „Rennfahrerblut ist keine Buttermilch“ versammelt er rund 700 der amüsantesten Radsportzitate. Überbordendes Pathos mischt sich mit neckischem Augenzwinkern, brillante Humoresken mit unfreiwilliger Komik.

8,80 €

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HALBGÖTTER IN GELB

Erscheinungsdatum: 04/2003

Autor: Les Woodland

ISBN: 978-3-936973-00-6


Beschreibung:

Britischer Humor seziert Frankreichs erfolgreichsten Exportschlager: Zehn Jahre lang hat Les Woodland in der hundertjährigen Geschichte der Tour de France gegraben. Jetzt erzählt er mit feinem Gespür für die viel sagenden Details die Haar sträubendsten Geschichten, die sich hinter all jenen Legenden verbergen, die das berühmteste Radrennen der Welt längst in den Stand eines Mythos erhoben haben. Es ist eine kritische Hommage, mit der Woodland seine staunenden Leser auf eine Zeitreise entführt, die immer wieder die Grenze zum Un- und Übermenschlichen streift. Tauchen Sie ein in die wundersame Welt sadistischer Tourdirektoren, mit Reitpeitschen bewaffneter Radsportler, Trinkflaschen voller Champagner, Teufelsritten im Hochgebirge, zum Bersten gefüllter Arzneimittelköfferchen, heroischer Pechsträhnen und französischer Friedhöfe.


»Der Autor, seit über 30 Jahren Radsportjournalist, erzählt nicht nur nach, sondern man merkt, dass er die Szene, die Fahrer, deren Umfeld und die Rennen hautnah begleitet hat und sich nicht scheut, die Dinge zu hinterfragen. Manche bissigen Kommentare oder ironische Wendungen bringen die Sache auf den Punkt und lassen Risse in den über die Jahrzehnte aufrecht erhaltenen Fassaden erkennen. […] Das Buch ist gut geschrieben, kenntnisreich und verrät trotz bzw. gerade wegen seiner gelegentlichen Bissigkeit eine große Liebe zum Radsport.« (Cycling4fans.com)


Der Autor:

Seit mehr als 30 Jahren ist der englische Journalist Les Woodland den Giganten der Landstraße auf der Spur. Lange Zeit als Europakorrespondent für die Fachzeitschrift „Velo News“ aktiv, erscheinen seine Artikel heute in diversen britischen und amerikanischen Radsportmagazinen. Woodland lebt in Norfolk, in der englischen Provinz, verbringt die meiste Zeit jedoch in jenem Land, dessen Landschaften, Menschenschlag und Kulturgeschichte sein Herz gehört: Frankreich.

16,90 €

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Raubeine rasiert

Erscheinungsdatum: 06/2003

Autor: Paul Kimmage

ISBN: 978-3-936973-03-7


Beschreibung:

Irland ist das Land der heiligen Trinker und der raufenden Priester. Irland ist das Land der Underdogs. Underdogs wie Paul Kimmage. In den 80er Jahren fuhr der gebürtige Dubliner als Radprofi mit den ganz Großen der Branche: Kimmage erfüllte sich einen Kindheitstraum und erlebt einen Albtraum.


Das Leben im Fahrerfeld wird schnell zur Existenzfrage: Es geht um zermürbende Niederlagen, um den Kampf am Rande der äußersten Erschöpfung. Und es geht um Doping. Nicht um die Einnahme fragwürdiger Substanzen, die den Sieg bringen. Sondern um Doping als einzige Chance, ein Rennen zu beenden und am nächsten Tag wieder starten zu können.


Der Autor:

Paul Kimmage hat seine Karriere beendet, um dieses Buch zu schreiben. Er bricht ein Schweigegelübde und liefert einen beispiellos ehrlichen Einblick in die unmenschlichen Gesetze des Pelotons. Ein Buch, das Augen öffnet. Eine herzzerreißende Klageschrift. Ein Buch, das jeder, der sich für diesen Sport interessiert, gelesen haben sollte.

14,80 €

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Salz im Kaffee

Erscheinungsdatum: 04/2003

Autor: Hans Blickensdörfer

ISBN: 978-3-936973-04-4


Beschreibung:

„Sonne in den Speichen sieht nur einer, der sein Rad selbst bewegt.“

Alle nennen ihn Bud. Und fast alle glauben, der hoffnungsvolle Jungprofi habe beim Griff nach den Sternen geschummelt - nachgeholfen mit „Dynamit“, mit unerlaubten Substanzen, mit Doping. In einem kleinen Pyrenäendorf gewinnt Bud den Glauben an sich selbst zurück: Das Gespräch mit einem greisen Schmuggler verleiht ihm neue Willenskraft, um auf dem sagenumwobenen Tourmalet das Gelbe Trikot der Tour de France anzugreifen. Doch besitzt er auch die Stärke, um all den Verlockungen des Star-Rummels zu widerstehen...


Diese Sonderedition des Schlüsselromans des großen deutschen Sportjournalisten Hans Blickensdörfer ist ein perfektes Geschenk für alle, die ihre Julinachmittage am liebsten im Fernsehsessel verbringen. Denn im Zusammenspiel mit Hennes Roths imposanter Fotoreportage Landschaften der Tour de France entfaltet der augenzwinkernde Einblick in das Seelenleben des größten Radrennens der Welt seine ganze Kraft.


Eine pointierte, hautnahe Sprache ließen den 1997 verstorbenen Hans Blickensdörfer einen ganz neuen Stil fernab der „1:0-Berichterstattung“ prägen und zum Vorbild für Generationen nachfolgender Journalisten avancieren. Sein autobiografischer Roman Die Baskenmütze machte ihn zum internationalen Bestsellerautoren. Mit Salz im Kaffee setzte er der Tour de France und ihren Akteuren ein in mehrere Sprachen übersetztes Denkmal.

22,80 €

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