
Nach einer langjährigen Abstinenz von den deutschen Messebühnen kehrt die Traditionsmarke Carrera Pro Bike im März 2026 mit einem Paukenschlag zurück. Auf der CyclingWorld Europe in Düsseldorf präsentiert das Familienunternehmen aus Calcinato sein aktuelles Portfolio. Im Zentrum des Interesses steht ein neues High-End-Aerobike, das die Brücke zwischen klassischem italienischem Rahmenbau und modernster Strömungsoptimierung schlägt.
Vom 20. bis 22. März 2026 nutzt Carrera Pro Bike die Plattform im Düsseldorfer Böhler Areal, um seine Ambitionen auf dem deutschen Markt zu untermauern. Die Messe hat sich als einer der wichtigsten Treffpunkte für performanceorientierte Radsportler etabliert und bietet mit rund 27 000 erwarteten Besuchern den passenden Rahmen für das Comeback der Marke vom Gardasee. Das Unternehmen, das tief im professionellen Rennsport verwurzelt ist, verfolgt seit jeher den Ansatz „von Rennfahrern für Rennfahrer“.
Das neue Aero-Racebike im Fokus
Das unbestrittene Highlight des Messeauftritts ist das neue Aero-Modell, das technische Grenzwerte neu definiert. Trotz der aerodynamisch optimierten Rohrformen bringt der Rahmen lediglich 800 Gramm auf die Waage – ein Wert, der üblicherweise klassischen Bergfahrrädern vorbehalten ist. Das Rad wurde als Allrounder für höchste Ansprüche konzipiert und zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
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Gewicht: Mit 800 Gramm Rahmengewicht eine der leichtesten Aero-Plattformen am Markt.
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Fahrdynamik: Fokus auf hohe Steifigkeit für den Sprint bei gleichzeitig ausgeprägter Dämpfung für Langstreckenkomfort.
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Handling: Direkte, „italienische“ Geometrie, die sowohl in schnellen Abfahrten als auch in technischen Kurven Präzision verspricht.
Neben der neuen Rennmaschine zeigt Carrera ein ultraleichtes Showbike auf Basis des Typs Erakle Pro. Dieses Modell soll die technologische Kompetenz und die gestalterische Philosophie der Marke unterstreichen, die das Erbe des italienischen Radsports konsequent in die Moderne übersetzt.
Strategische Rückkehr nach Deutschland
Für Geschäftsführer Simone Boifava ist der Auftritt in Düsseldorf ein strategischer Meilenstein. Die Präsenz zielt darauf ab, das Vertrauen von Endkunden, Fachhändlern und Medienvertretern gleichermaßen zu gewinnen. Das ausgestellte Line-up, das neben den reinen Straßenmaschinen auch moderne Gravelbikes umfasst, richtet sich an eine Zielgruppe, die Präzision und Exklusivität sucht. Der Stand in der Kaltstahlhalle (K6) wird in Kooperation mit BikeBeat Germany betrieben, was die Synergien zwischen italienischem Rahmendesign und hochwertigen Komponenten betont.

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