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Händlerschulung HP Velotechnik: Das „E“-Thema in allen Facetten

Durchwachsenes Februarwetter – aber das „Familienfoto“ gehört zur HP VELOTECHNIK-Schulung wie das Abschlusszertifikat. Bild: HP VELOTECHNIK
Durchwachsenes Februarwetter – aber das „Familienfoto“ gehört zur HP VELOTECHNIK-Schulung wie das Abschlusszertifikat. Bild: HP VELOTECHNIK

Immer mehr Pedelecs: Das bedeutet auf der einen Seite mehr Umsatz – andererseits aber auch immer neue Herausforderungen für den Handel. Mitunter an völlig unvorhersehbaren Stellen: „Ich kann doch mit dem LKW-Fahrer keinen Alkoholtest machen!“ So entfuhr es einem Händler konsterniert bei der Gefahrgutschulung nach ADR, die HP VELOTECHNIK im Rahmen der jährlichen Händlerschulung in der Liegeradmanufaktur angeboten hatte.

Genau wie bei dieser halbtägigen Spezialunterweisung durch DEKRA-Fachmann Joachim Kelm standen auch bei den ureigensten Liegeradthemen Inhalte rund um den Megatrend E-Mobilität im Vordergrund. Auf das größte Interesse bei den knapp 70 Gästen in der Krifteler Liegeradmanufaktur stießen Vortrag und Werkstattkursus von NEODRIVES-Außendienstler Malte Martins und Produktmanager Yves Wellner.

 

Die Nabenmotoren der Fahrradtochter des Rehaspezialisten ALBER hat HP VELOTECHNIK zur Saison 2020 eingeführt. Entsprechend vielfältig waren die Fragen der Händler. Martins erläuterte zahlreiche technische Details und weckte Vorfreude auf den fürs Frühjahr angekündigten „schnellen“ Motor für das Scorpion fs 26 S-Pedelec. Der wird, anders als man es von den meisten 45 km/h-Antrieben kennt, bis zur maximal zulässigen Geschwindigkeit die volle Unterstützung liefern. Besonders beeindruckt zeigten sich die Spezialradhändler vom Serviceangebot, bei dem NEODRIVES auch auf Ressourcen von ALBER zugreift. Sehr wartungsfreundliche Teile in Verbindung mit der fast komplett in Deutschland angesiedelte Produktion bedeuten extrem kurze Servicezeiten. Hintergrund, so Martins: „Wenn ein Reha-Kunde einen Defekt am Rollstuhl hat, braucht er im Prinzip sofort Ersatz.“

 

Die von HP VELOTECHNIK-Mitarbeitern durchgeführten Werkstattkurse drehten sich meist um das übergreifende Thema Jahresinspektion. Neben Klassikern wie der Wartung von Faltgelenk, Bremse und Schaltung spielten auch da die „E“-Inhalte eine große Rolle. Findige Händler können mit zusätzlichen Serviceangeboten glänzen, zum Beispiel mit einem Komponentencheck oder Software- Updates fürs Gesamtsystem.

 

Spannend oder sogar heikel wird es aber, wenn Defekte am Akku offenbar werden. Dabei steckt der Teufel im

Detail und der Versender schneller in einer Haftungsverantwortung, als ihm lieb ist:

Einzeln transportiert sind die Lithium-Ionen-Speicher Gefahrgut der Klasse 9. Als Teil am Rad hingegen nicht. Das stark überbuchte und dem eigentlichen Händlertag vorangeschaltete Halbtagsseminar von DEKRA-Fachmann Kelm war nicht nur in der Hinsicht für viele Teilnehmer ein echter „Augenöffner“, wie einige hinterher einräumten.

 

www.hpvelotechnik.com

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