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Noch mehr Glanz durch Neff, Wloszczowska und Cooper

Was sich bei der 18. Auflage des BiketheRock powered by KMC am 28. und 29. April in den Cross-Country-Rennen tummeln wird, das verspricht große Unterhaltung. Weltmeisterin Jolanda Neff und ihre Teamkollegin Maja Wloszczowska haben sich zum Bundesliga-Auftakt in Heubach ebenso angekündigt wie Titelverteidigerin Sabine Spitz und der neuseeländische Star Anton Cooper. Das verleiht dem facettenreichen Event mit seinen vielen MTB-Disziplinen noch mehr Glanz. 

Jolanda Neff (Kross Racing) hat ja schon mehrfach beim BiketheRock gastiert, 2017 war sie in Heubach Vierte, 2014 Dritte. Doch zum ersten Mal kommt die Schweizerin mit den auffälligen blonden Locken als amtierende Weltmeisterin. Weil ihr männliches Pendant Nino Schurter (Scott-Sram) ja auch schon seinen Start am Rande der Schwäbischen Alb angekündigt hat, werden Ende April also beide Regenbogen-Jerseys um den 4,06 Kilometer langen Kurs wirbeln.

 

Wobei das mit dem „Wirbeln“ bei Jolanda Neff durchaus wörtlich zu nehmen ist. Keine andere Dame jagt mit derart viel Speed und so versiert durch die technischen Passagen, wie die 25-jährige aus Thal im Kanton St. Gallen.

 

Bis zum Bundesliga-Auftakt dürfte Neff auch die Auswirkungen ihres Schlüsselbeinbruchs, den sie sich nebst Ellenbogenbruch im Januar beim Cyclo-Cross-Weltcup zugezogen hat, wieder komplett kompensiert haben und damit eine heiße Kandidatin für den Sieg beim BiketheRock sein.

Den hat ihr Teamkollegin Maja Wloszczowska voraus. Die zweifache Olympia-Silbermedaillengewinnerin hat in Heubach 2011 und 2013 gewonnen. Die Polin hat trotz einiger Krankheitsphasen im Winter beim Weltcup-Auftakt in Stellenbosch als Fünfte schon wieder große Klasse bewiesen.

 

Das gilt auch für Sabine Spitz (Wiawis). Er war in Stellenbosch Achte, obschon sie sich mehr auf die Etappenfahrt Cape Epic vorbereitet hatte. Die 46-Jährige hat ja 2017 zum ersten Mal in ihrer langen Karriere das BiketheRock gewinnen können. Damals zu ihrer eigenen Überraschung, zumal sie für den langen Anstieg dort nicht unbedingt prädestiniert ist.

 

„Ich dachte, ich kann nach dem Rennen gleich wieder nach Hause fahren, weil ich sowieso nicht auf dem Podium stehen werde“, sagte sie vor elf Monaten im Ziel lachend. Doch dann konnte sie bei der gewohnt stimmungsvollen Siegerehrung vom obersten Podest ins Publikum winken. 

 

Ein Kandidat dafür ist auch Anton Cooper. Der Neuseeländer, der 2015 U23-Weltmeister wurde, hat sich bereits in der Weltklasse etabliert. Cooper, der im Vorjahr als Dritter in Albstadt zum ersten Mal auf dem Weltcup-Podest stand, erwischte mit Rang sechs in Stellenbosch einen guten Auftakt.

 

Der Kiwi kennt das Schwäbische übrigens aus nächster Nähe. Als er noch für das in Stetten i.R. basierte Cannondale-Team fuhr, lebte er für mehrere Monate am Albrand und lernte die Gegend als Trainingsrevier kennen.

 

Cooper könnte in das viel zitierte Duell zwischen den beiden Top-Stars Nino Schurter und Julien Absalon (Absolut Absalon) durchaus zu einem Dreikampf aufwerten. 

 

Das BiketheRock bietet auch 2018 wieder eine ganze Palette des Mountainbike-Sports. Neben den Koryphäen des Cross-Country-Sports kommen auch Hobby-Biker zum Zug. Bei der dritten Auflage des Fujibikes-Marathon am Samstag, der 2020 Austragungsort der Deutschen Meisterschaften sein wird, beim Hobby-Downhill und der Nachwuchs bei den Schüler-Rennen.

 

Außerdem gibt es jede Menge zwischendrin mit Freestyle-, BMX- und Trial-Shows zu bestaunen. 

 

Mehr Infos: http://www.biketherock.de/startseite.htm

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